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News: Toilettenunglück und mehr

Smartphone-Unfälle: Fast Hälfte der Besitzer nutzt beschädigtes Gerät

Michael Nickles / 21 Antworten / Flachansicht Nickles
Mangels Fotos eines angeschlagenen Smartphones hier ein kaputter Baum. (Foto: mn)

Immer größere Displays sind der angesagte Trend bei Smartphones und damit auch insgesamt immer größere Geräte

Die sind nicht mehr so handlich, die Bedienung mit einer Hand ist schwieriger und das hat einen Preis: die Geräte fallen häufiger runter und werden beschädigt.

Eine von Schlaubi in Auftrag gegebene Befragung von 1.208 erwachsenen Smartphone-Nutzern hat jetzt ein erstaunliches Detail zu den Unfällen ermittelt: die meisten Smartphones werde in den eigenen vier Wänden beschädigt.

Und die Schadensdimension scheint inzwischen alarmierend hoch zu sein: knapp jedes zweite noch in Gebrauch befindliche Smartphone  weist gemäß der Umfrage Beschädigungen auf. Grausam: weniger als drei Monate im Schnitt soll es dauern, bis ein neues Smartphone durch Unachtsamkeit seines Besitzers beschädigt ist.

Dabei sind die schlimmsten Befürchtungen der Smartphone-Nutzer durchaus anders gelagert. Knapp zwei Drittel (63%) fürchten ihr Smartphone zu verlieren. 43% sind besorgt, dass ihr Handy gestohlen werden könnte. Vor Beschädigung fürchten sich indessen lediglich 34%.

11 Prozent der durch Flüssigkeit beschädigten Smartphones wurde in eine Toilette fallen gelassen. Hoffentlich nicht eine wie die hier. (Foto: mn)

Beschädigung heißt allerdings keineswegs wegschmeißen. 47% aller Befragten nutzen ein Smartphone, das beschädigt, aber weiterhin funktionsfähig ist. Knapp jeder Fünfte (17%) gab dabei an, dass sein Handy nur noch "eingeschränkt" funktionsfähig ist.

Mehr als die Hälfte (56%) aller Befragten gab an, dass das Gehäuse ihres Smartphones Kratzer hat. Fast jeder Zweite (48%) hat nach eigenen Angaben ein Handy mit zerkratztem Display, während 23% Risse im Display nannten.

Dabei ist "Fallen lassen" mit 43% bei weitem die häufigste Schadensursache.

22% haben ihr Smartphone durch Flüssigkeiten beschädigt: Mehr als jeder vierte (29%) dieser Teilnehmer hat Getränke darüber verschüttet, etwas mehr als jeder Zehnte (11%) hat nach eigenen Angaben das Smartphone in die Toilette fallen lassen.

Weitere 14% gaben an, dass Schäden durch Kinder verursacht wurden, während 9% Haustiere für Beschädigungen verantwortlich machten.

Michael Nickles meint:

Mitleid? Null. Wer so blöd ist sein Smartphone in eine Toilette fallen zu lassen, dem ist nicht zu helfen. Ich frage mich an dieser Stelle, ob von dieser Unglücksvariante eher weibliche oder männliche Smartphone-Nutzer betroffen sind. Ich habe seit August 2014 mein zweites Smartphone, das nur 59,90 Euro gekostet hat.

Das erste was ich dem Teil spendiert habe, war eine  schwarze Leder-Klapphülle für 6,95 Euro. Das Smartphone ist dadurch nicht mehr so kompakt, passt aber immer noch locker in die Hosentasche und es liegt generell bombenfest in der Hand. Das Ding ist mir schon häufig runtergefallen, ist dank Schutz aber noch perfekt in Schuss, sieht aus wie neu.

Ein Luxus-Smartphone mit glatter rutschiger Alu-Rückseite ohne jeden Schutz in der Hand halten sieht natürlich cooler aus.

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Ein Zeitreisender ? gunny0606
Olaf19 alex179 „Hallo Olaf, was HTC mit seiner Sense-Oberfläche angerichtet, hat ...“
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Wenn jemand von Apple mit IOS zu HTC wechselt, bekommt er bestimmt aufgrund der merkwürdigen Bedienung der HTC-Oberfläche die Krise.

Hi Alex, das ist ein interessanter Aspekt.

Ich könnte noch nicht einmal sagen, welchen Anteil die Sense-Oberfläche an meiner Unzufriedenheit hatte. Übel aufgefallen an Android ist mir nur:

  • Den selbstverständlichsten Sachen muss man "hinterherbetteln", z.B. funktionierte erst die Internetverbindung nicht. In der HTC-Anleitung stand, "Sie müssen erst eine VPN konfigurieren, die Daten erhalten Sie von Ihrem Provider" – toll, es war Himmelfahrt, und der Vodafone-Laden hatte zu. Nach weiterer Googelei hatte ich zwar ein Ergebnis – web.vodafone.de an der richtigen Stelle eingeben – aber sowas nervt mich einfach.

  • Von wegen, "man schließt das Gerät an den Rechner an und es wird sofort erkannt wie ein USB-Stick": auf dem Desktop erschien lediglich ein CD-Symbol, dieses wiederum enthielt einen Link auf einen HTC-Syncmanager, den ich zunächst herunterladen und installieren musste. Der wollte erstmal meine Festplatte mit 1000 Daten vom Smartphone zumüllen wollte, den musste ich erstmal bremsen. Ganz ehrlich, da war ich mit iTunes besser bedient.

  • Tipps aus dem Internet funktionierten oft nicht, weil für Android 4.2 oder 4.1, ich hatte "dummerweise" 4.3...

  • Die absolute Krönung war der Webbrowser, eine Android-Mobilversion von Google Chrome. Es war nicht möglich, dort eine URL einzutippen!! Ich tippe "vsl" und er macht daraus "VdK". Ich musste erst meine URL in einen Texteditor eintippen und dann in den Webbrowser rüberkopieren. So etwas habe ich mein Lebtag noch nicht gesehen.

  • Allgemein fand ich die Android-Oberfläche potthässlich und unübersichtlich, die Einstellungen ziemlich verstreut... vielleicht hätte ich mich mit der Zeit daran gewöhnt, aber zum Schluss war meine Unzufriedenheit auch mit der Hardware selbst schon so groß, dass mir am Ende einfach die Geduld gefehlt hat.

Ich hätte natürlich der Angelegenheit die Krone aufsetzen und nach Rückgabe des HTC ein Samsung Galaxy Note kaufen können ;-) Vielleicht hätte mir das besser gefallen. Aber zu der Zeit hatte ich absolut keinen Nerv mehr auf irgendwelche Experimente. Somit bin ich dann doch beim iPhone 5S hängengeblieben. Mal sehen, vielleicht probiere ich es in ein paar Jahren noch einmal mit einem Android-Gerät. Aber das hat nun ganz viel Zeit.

CU
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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