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News: Unangenehme Tatsachen

Enthüllt: die Top 10 der Urlaubsfotos, die keiner sehen will

Michael Nickles / 16 Antworten / Flachansicht Nickles
Urlaubsfoto aus einem Hotelzimmer in Italien. (Foto: mn)

Es gibt Studien, deren Ergebnisse man besser nicht wissen will - weil man vermutlich selbst davon betroffen ist. Das hier ist eine davon. Das Vergleichsportal "Schlaubi" hat ermittelt, welche Urlaubsfotos in sozialen Netzwerken besonders schlecht ankommen, was der Freundeskreis lieber nicht ertragen möchte.

Befragt wurden 1.704 erwachsene Nutzer sozialer Netzwerke, welche Urlaubsfotos sie als besonders nervig empfinden; Mehrfachantworten waren möglich.

Rausgekommen dabei ist diese Top 10 Auflistung:

1. Hot Dog-Beine (53%): Sonnengebräunte Beine oder ein Paar Würstchen, der Unterschied ist oft nur schwer zu erkennen. Ein Fototrend, dem sogar ein Tumblr-Blog gewidmet ist, führt die Liste der unbeliebten Fotos an.

2. Gebäude ‘abstützen/halten’ (48%): Den schiefen Turm von Pisa abstützen, die Spitze des Eiffelturms zwischen den Fingern halten – leider nicht mehr sehr originell, findet knapp jeder Zweite.

3. Screenshot vom Wetter am Urlaubsort (40%): Strahlende Sonne, blauer Himmel und Temperaturen um die dreißig Grad, und das für die kommenden sieben Tage: Was den Urlauber freut, nervt die Freunde daheim, die vom Schreibtisch aus mal wieder nur grauen Himmel sehen. 

4. Sonnenuntergänge (35%): So spektakulär oder romantisch ein Sonnenuntergang auch sein mag – richtig begeistern kann sich meist nur der, der ihn selbst zu sehen bekommt. Für jeden dritten außenstehenden Betrachter geht ob solch kitschiger Romantik die Laune mit unter.

5. Posieren vor/mit Statuen und Skulpturen (32%): Statuen und Skulpturen gehören zu den beliebtesten Fotomotiven. Leider misslingt nicht selten der Versuch, sich selbst in kreativer Weise einzubringen, um das Foto interessanter zu gestalten; was witzig sein sollte, wirkt auf den Betrachter oft nur peinlich oder wird, insbesondere bei Denkmälern, als unpassend empfunden. 

6. Selfies (31%): Das Selbstporträt in allen Variationen,  mit Sonnenbrille und Cocktail in der Hand, mit Kussmund, grimassenziehend oder gar mit Sonnenbrand: Zu viel Selbstinszenierung stößt im Bekanntenkreis schnell auf Ablehnung.

7. Cocktails (27%): Strategisch platziert am Infinity-Pool oder vor dem Sonnenuntergang sind sie Synonym für ‚Seht her, wie ich mich amüsiere‘ und dürften nicht allzu viele ‚Likes‘ ernten.

8. Nachrichten/Namen in den Sand malen (19%): In den Strand gekritzelte Namen oder gar Botschaften wie ‚Wish you were here‘ findet knapp jeder fünfte Daheimgebliebene kindisch oder kitschig.

9. Luftsprünge (Gruppenfotos) (12%): Scheinbar spontane Luftsprünge, bei denen sich der Betrachter fragt, wie viel kostbare Urlaubszeit das Fotoarrangement wohl in Anspruch genommen hat, nerven mehr als jeden Zehnten.

10. Essen (8%): Von exotischen Früchten und Gewürzen auf einheimischen Märkten bis zum landestypischen Gericht – die authentische Urlaubserfahrung wird gerne mit Essensfotos dokumentiert.

Michael Nickles meint:

Und welche Urlaubsfotos zum Henker wollen die verdammten sozialen Freunde nun eigentlich sehen? Die Top 10 Liste lässt kaum noch Spielraum für erwünschte Motive übrig. Vielleicht ist es am besten, auf digitales soziales Networking im Urlaub komplett zu pfeifen und einfach nur Urlaub zu machen.

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