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News: Noch mehr Modellwirrwarr

Acer bringt erstes Chrombook mit Touchdisplay

Michael Nickles / 6 Antworten / Flachansicht Nickles

Mit dem Acer C720P wächst die Familie der Laptops mit Google Chrome Betrriebssystem (Chromebooks) um ein weiteres Mitglied. Die Besonderheit: es ist das erste Chromebook, das mit einem Touchdisplay ausgestattet ist.

Äußerlich ähnelt das C720P den anderen Chromebools von Acer, kostet mit 300 Dollar aber einen Hunderter mehr. Die C720 Modellreihe hat Acer erst Anfang Okbober vorgestellt.

Die ohnehin schon übersichtliche Chromebook-Familie von Acer wird jetzt um ein Modell mit Touchdisplay erweitert. (Foto: Amazon Webseite)

Das einfachste Modell C710 kostet bei uns aktuell rund 250 Euro (1,1 GHz CPU, 2 GByte RAM). 320 GByte HDD), das bessere C720 hat eine 1,4 GHz CPU und eine 16 GByte SSD, kostet 280 Euro.

Weiter gibt es noch eine C710 Ausführung mit 1,5 GHz CPU und 16 GByte SSD für 239 Euro.

Alle Details zum C720P gibt es in der Mitteilung von Acer.

Michael Nickles meint:

Ich hab diesmal gleich abgebrochen und gehe zum Kommentar über. Wie schon öfters gesagt, halte ich das Konzept dieser Chromebooks für eine tolle Sache. Laptops halt, die sich vollständig selbst frisch halt, konsequent auf Internetanbindung setzen.

Ich habe noch kein Chromebook ausprobiert, aber wenn ich mir angucke, wie klasse Google den Chrome-Browser aktuell und frisch hält, ohne dass man ständig mit Update-Hinweisen genervt wird wie bei Microsoft und Mozilla der Normalfalle, dann kann ich mir so ein Chromebook durchaus toll vorstellen.

"Sauer" werd ich allerdings bei dem was Acer treibt: eine kurze Suche auf Amazon bringt wie oben gezeigt sofort drei verschiedene Modelle mit Preisrange 240 Euro bis 280 Euro. Verflucht nochmal, 40 Euro! Man ist gezwungen die technischen Daten genau zu vergleichen (auch bezüglich Akkulaufzeit) um das passende Modell zu finden.

So ein Wahlaufwand macht Menschen Stress und schreckt sie eher vor einem Kauf zurück. Wie gesagt, es geht um gerade mal 40 Euro zwischen dem billigsten und dem teuersten Modell. Lohnt es sich bei so was wirklich, dem Kunden Zeit zum Studieren der Daten abzuverlangen? Ist es bei einem Chromebook so entscheidend, ob die CPU mit 1,4 oder 1,5 GHz getaktet wird?

Mit dem "Touchdisplay" kommt jetzt dann die nächste Entscheidungskomponente ins Spiel. Ich eröffne die Diskussion mal mit einer simplen Frage: Braucht ein Chromebook beziehungsweise ein Laptop ein Touchdisplay?

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