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Information zum Betreiben mehrerer Computer über Kabel Internet

Acader / 41 Antworten / Flachansicht Nickles

 

 

Hallo Forum,

das Kabel Internet in letzter Zeit zur gefragten DSL Alternative geworden ist sollte kein Geheimnis mehr sein. Die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen und die Inanspruchname  wird daher immer größer. Je nach Wohnlage hat man dann mit Kabel Deutschland, Tele Columbus, Kabel BW, Unitymedia oder wie ich bei Primacom die Wahl. Ich nutze das Dreier Paket Fernsehen, Telefon und den Internet Highspeed mit 128 Mbit/s. Alles läuft bestens und ich bin sehr zufrieden.

Eine Hürde gibt es jedoch welche man wissen sollte wenn man wie ich mehrere Rechner über LAN betreibt. (Gegen WLAN habe ich eine Abneigung) Das bereitgestellte Kabelmodem von Primacom macht zwar DHCP aber leider nur einmal und nur für einen Rechner. Einfach einen Switch wie z.B. den Dlink 8-Port zwischen Kabelmodem und Rechner legen funktioniert somit nicht.

Abhilfe schaft aber der Alleskönner Broadband Router Linksys WRT54G2 welchen man dann zwischen das Kabelmodem und dem PC schaltet. Die kinderleichte Installation erfolgt von mitgelieferter Software nur unter Windows XP, 7 oder 8. Der  WRT54G2 bietet 4 LAN Anschlüsse und wem es nicht reicht kann dann auch noch einen Switch mit dranhängen.

So funktioniert es mit Primacom ausgezeichnet und man hat eine preiswerte und sauschnelle Internetverbindung egal unter welchem Betriebssystem. Ich denke es wird bei den anderen Kabelanbietern wohl auch so sein. Ich hatte vorher mit einigen verschiedenen Fritz Boxen keinen bzw weniger Erfolg. Diese sind eben nur gut für DSL zu gebrauchen. Ich kann meine beschriebene Methode daher all jenen Usern empfehlen welche mehrere Rechner mit LAN über einen Kabel Anbieter betreiben.

 

MfG Acader

 

 

 

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jueki mawe2 „Das ist - offensichtlich providerübergreifend - das ...“
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Aber sollte es nicht auch in anderen Subnetz-Konstellationen möglich sein, WoL zu nutzen?

Da ist mir nichts bekannt.
Ein ausgeschalteter Rechner besitzt im LAN keine IP-Adresse. Deshalb kann das MagicPaket nur durch eine Broadcast- Nachricht innerhalb des lokalen Netzes verschickt werden. Die IP-Adresse für dieses Broadcasting endet eben auf ".255"
Ich hatte auch deshalb vor längerer Zeit hier (und anderswo) mal nachgefragt - die Abhängigkeit von dieser "Broadcast- Subnetmask" ist mir recht unangenehm. Denn sie schließt eine Reihe von Providern aus, die zwingend vorschreiben, welche Technik am Ende der Leitung sitzt.
Meist sind da eben die Elemente "Modem", welche das DSL aus der Leitung filtert und "Router" in einem Block integriert.

Es wurde einmal davon gesprochen, das man bei einer bestimmten Fritz!- Box mittels eines Scriptes ebenfalls einen entfernten PC aufwecken konnte - aber das funktionierte eben auch nicht optimal.

Jürgen

- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen "NEIN!" Kurt Tucholsky
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