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News: Aktion bis Ende Januar

Windows 8 mit Kampfpreisen und gratis Media Center

Michael Nickles / 140 Antworten / Flachansicht Nickles

Gestern wurde Windows 8 weltweit auf Microsoft-Veranstaltungen gefeiert, ab sofort kann es gekauft werden. Im Handel gibt es erstmal nur die Upgrade-Version auf Windows 8 Pro. Wie  schon länger bekannt, wird die bis 31.1.2013 zum Aktionspreis angeboten.

Auf Datenträger kostet das Upgrade, das eine vorhandene Windows-Version ab XP voraussetzt, 60 Euro. Noch billiger wird es, wenn Windows Pro 8 nur bei Microsoft runtergeladen wird (windows.microsoft.com). Dann fallen für das Upgrade gerade mal 30 Euro an.

Diese günstigen Preise sind wie gesagt schon länger bekannt. Dass es sich allerdings um echte Kampfpreise handelt wird klar, wenn man sich anguckt, was Windows 8 nach Ablauf der Aktion am 31.1.2013 kosten wird. Microsoft hat die Preise erst jetzt bekannt gegeben.

Windows 8 wird 120 Euro kosten, für die Pro Version fallen dann 280 Euro an. Günstiger als jetzt im Aktionszeitraum, wird man die Pro Version also wohl nie wieder kriegen. Neu ist auch, dass zur Aktion auch das "Windows 8 Media Center" gehört.

Wer Windows 8 Pro im Aktionszeitraum kauft, kann sich das Media Center kostenlos dazu runterladen. Später wird dieses Extra vermutlich 10 Euro kosten.

Michael Nickles meint:

Klar - Microsoft macht Druck. Bei der großen Windows 8 Livepräsentation am 25. Oktober ließ sich deutlich erkennen, wovor Microsoft am meisten Angst hat: vor Windows 7. Konkret vor Nutzern, die mit ihrem Windows 7 sehr zufrieden sind und keinen Grund sehen, zu Windows 8 zu wechseln.

Drum wurde bei der Präsentation auch deutlich erklärt, dass sich Windows 8 auch auf älteren Geräten lohnt, weil es weniger Resourcen als seine Vorgänger brauchen soll. Wer einen Laptop mit wenig Arbeitsspeicher und Windows Vista oder Windows 7 hat (beispielsweise ich mit meinem Thinkpad T61 mit 2 GByte), kann durch ein Upgrade auf Windows 8 also gewinnen.

Um die "Windows 7 Fans" zu locken, lässt Microsoft also Windows 8 jetzt zum Kampfpreis raus. Ich werde mich vermutlich auf diesen Deal einlassen. Denn: so weit ich es verstanden habe, darf man sein altes Windows zusätzlich behalten, als "Zweitsystem" auf dem Rechner, auf dem auch Windows 8 installiert wird.

Auf meinem Desktop-PC werde ich weiterhin Windows XP behalten und Windows 8 Pro dazu machen. Aktuell habe ich auf dem Rechner neben XP noch Windows 7 und die Enterprise-Testversion von Windows 8 installiert, die nur 90 Tage lauffähig ist.

Auf dem T61 Laptop (der hat Vista und Windows 7 drauf), werde ich Vista durch Windows 8 Pro ersetzen. Warum ich auf dem Laptop Windows 7 und Vista habe? Ganz einfach: weil Vista dort schon drauf war. Ich habe Windows 7 auf die zweite Plattenpartition installiert. Es schadet nie, unterwegs ein "Notsystem" zu haben.

Und um die Linux-Fans zu beruhigen: Ja, ich arbeite auch unverändert mit Linux - allerdings in virtuellen Maschinen.

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Schon passiert Waldschrat_70
Borlander Ma_neva „Hallo K,-H. solche Programme installiere ich ja auch schon...“
Optionen
solche Programme installiere ich ja auch schon ein paar Jahre. Doch wenn es ans BS geht habe ich allerhand Bedenken! Ich gehe einfach nicht so unbedarft an solche Install heran!

Die Desktop-Virtualisierungstool sind ganz normale Anwendungen. Ein Antiviren-Programm zu installieren ist deutlich riskanter, weil das sich viel tiefer ins System reinhängt als eine VM. Mir ist kein einziger Fall bekannt geworden in dem ein System durch die Installation einer VM Schaden genommen hätte. Von Antiviren-Produkten kann ich das nicht behaupten. Die Angst vor VMs ist vollkommen unbegründet und wie bereits von anderen erwähnt gibt es ja auch eine Schritt-für-Schritt Anleitung wie man das macht…

Gruß
bor

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grinsende Zustimmung. SoulMaster