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News: Geisteskranker Vorfall

17jähriger Chinese verkaufte Niere für Ipad2

Michael Nickles / 43 Antworten / Flachansicht Nickles

Die Gier eines 17jährigen Chinesen auf ein Ipad 2 war so groß, dass er dafür eine seiner Nieren verkauft hat, berichtet Global Times. Offensichtlich war es für den Jugendlichen kein Problem, einen Organhändler zu finden, der ihm 22.000 Yuan (rund 2.300 Euro) für die Niere bot.

Das Organ soll dem Ipad-Fanatiker am 28. April in einem Krankenhaus in Chenzhou entnommen worden sein. Das zugesagte Geld hat der mit Nachnamen "Zheng" bekannt gewordene Organverkäufer wohl erhalten, aber wohl einen deutlich höheren Preis gezahlt als gedacht.

Es stellte sich heraus, dass das Krankenhaus in Chenzhou für Organentnahmen gar nicht qualifiziert ist und die Sache scheint wohl nicht ganz rund gelaufen zu sein. Das Krankenhaus selbst will für den Vorfall auch keine Verantwortung übernehmen.

Denn: die Nierenentnahme wurde wohl in einer Abteilung durchgeführt, die von einem Geschäftsmann betrieben wird. Berichten zufolge hat sich Zhengs Gesundheitszustand bereits verschlechtert.

Die Eltern haben die Sache wohl erst mitgekriegt, als der Jugendliche zuhause mit einem Ipad2 und einem Iphone auftauchte und sie die Operationsnarbe entdeckten. Inzwischen hat die Mutter wohl Anzeige bei der Polizei erstattet. Der Organhändler ist nicht mehr erreichbar - sein Handy ist tot.

Michael Nickles meint: Diesmal ist in China also kein Sack Reis umgefallen, sondern es hat einen vermutlichten Vollidioten erwischt. Zumindest sollte jedem der bis eins zählen kann klar sein, dass eine Niere mehr wert ist als 2.300 Euro, praktisch unbezahlbar.

Die Berichte über den Vorfall geben die Details unterschiedlich wieder. Manche sagen, Zheng wäre von dem Organhändler angesprochen worden. Andere meinen, er hätte sich selbst auf eine Kleinanzeige des Händlers gemeldet.

Was bleibt ist die Frage, wie ein Mensch so blöd sein kann. Dass man für gewisse Dinge in gewissen Situationen bereit ist, alles zu zahlen, mag ja sein. Aber für einen Tablet-PC und ein Handy? Wäre Zheng komplett geisteskrank, dann hätte er sich vermutlich gar nicht für dieses technische Spielzeugs interessiert, würde in einer Klapse sitzen oder hätte es gar nicht geschafft zur Klinik zu reisen.

Es muss also wohl eine Portion Resthirn vorhanden gewesen sein. Aber die hat wohl nicht gereicht. Zugegeben, ich drücke es hier brutal aus. Vielleicht mag es ja (wenn auch noch so verrückte) noch unbekannte Hintergründe geben, die alles in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Sollte Zheng allerdings ein generell "normal denkender" Mensch sein, dann macht mir das große Angst.

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komma8komma1 Ventox „ Zumindest beim Chinesen sollte das eigentlich kein größeres Problem...“
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Ich kann jetzt nur für Shenzhen sprechen. Wir hatten bei 12 Mio. Einwohnern Anfang des Jahres 1.7 mio Autos. Wobei man erwähnen muss dass sehr viele Reiche Chinesen 2-3 Autos besitzen.
Elektroautos werden im Testbetrieb gefördert. Derzeit gibt es etwa 400 Stk.. in Shenzhen welche in Privatbesitz sind. Von Werbekampagnen her macht BYD derzeit ordentlich Dampf mit Elektroautos. Auch wurde ein Teil der Taxiflotte auf Elektroautos umgestellt.
Vom Verkehrsverhalten an sich sind bei den meisten Otto Normal Chinesen eher öffentlicher Nahverkehr wie Busse und Metro angesagt sowie wenn man es bequemer haben will das gute alte Taxi. All die öffentlichen Verkehrsmittel sind recht Günstig und das Metronetz wird derzeit ausgebaut wie blöd, so dass man bald auch den Entlegensten Winkel von Shenzhen mit der Metro erreichen kann. Ich glaube Höchstpreis für die Metro wird 11 RMB (ca. 1.18 euronen) sein.
Grundsätzlich ist man hier schon bemüht auf saubere Energien zu setzen, in dem Taxi, bus und Metro Preise sich in Grenzen halten. Auch gibt es hier solche Scherze wie Straßenbeleuchtung welche sich Tagsüber mit Solarzellen und kleinen Windrädern angebracht auf dem Mast aufladen.

Ok, das hatte jetzt alles nichts mit verkauften Nieren zu tun... aber mein Vorposter hat mich zu diesen Ausführungen inspiriert.

Kommunikationsquantität schlägt nur allzu leicht um in Belästigungsqualität (Robert Gernhardt 1937-2006)
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