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News: Deutschland guckt

Google Street View Bilder sind online

Michael Nickles / 26 Antworten / Flachansicht Nickles

Google hat es gemacht: das Bildmaterial von 20 deutschen Städten ist jetzt in Streetview eingebaut. Erst vor drei Tagen hat Google angekündigt, dass es "bald" passieren wird und sich dabei auch gleich für eventuell (beziehungsweise mit Sicherheit) auftretende Fehler entschuldigt (siehe Google entschuldigt sich für drohende Pannen bei Street View).

Jetzt können also alle nachgucken, wie ihr Gebäude in Streetview abgelichtet wurde beziehungsweise ob Google es ordentlich "verpixelt" hat. Natürlich wird längst ordentlich geschimpft, weil das mit dem "Retuschieren" nicht wirklich perfekt hingehauen hat.

Je nach Ansichts-Perspektive sind Gebäude nur teilweise verpixelt oder es sind auch Gebäude von der "Zensur" betroffen, die es wohl nur versehentlich erwischt hat - weil hat der Nachbar sein Haus weg haben wollte. Neugierige finden das "Bildmaterial" hier: Google Streetview.
 
 Michael Nickles meint: Ich habe bei Google keinen Widerspruch eingereicht - und war natürlich gespannt, was rauskommt - und wurde überrascht. Auf jeden Fall wurde meine über 20 Jahre alte Karre sauber geknipst.


Ich weiß nicht, ob es der Nissan 200 SX kommenden April noch mal durch den TÜV schafft und jetzt ist er zumindest für die Ewigkeit im Internet archiviert.

Der Nissan steht eigentlich dort wo ich auch wohne, das Gebäude dahinter ist allerdings "entfernt" - obwohl ich das nicht gefordert habe. Was ist passiert? Ich bin die Straße mal in Streetview "abgefahren".
 

Ein "paar Meter" weiter, wird klar, dass vermutlich mein Nachbar Widerspruch eingelegt hat. Und da auf dem oberen Bild mit dem Nissan ein Teil seines Hauses zu sehen ist, hat es halt auch gleich das Haus miterwischt in dem ich wohne (zumindest aus dieser Ansichts-Perspektive).

Wirklich brauchbar funktioniert das "Verpixeln" allerdings wohl nicht:
 

Ich bin mal rumgefahren und habe alle erkennbaren Teile von seinem Haus zusammengefasst. Die erkennbaren Teile ergeben eigentlich einen sehr guten Gesamteindruck, es bleibt praktisch nichts verborgen.
  
Sehr gründlich war Google wohl beim nächsten Nachbarn, ein Haus weiter: vom dem ist nichts erkennbar.
  

Von diesem Haus ist wirklich nichts zu sehen.

Ich wohne am Stadtrand von München in einer recht kleinen Straße, in der es nur 12 "mittelgroße" Häuser gibt. Drei davon sind verpixelt - also 25 Prozent. Laut Google haben insgesamt nur 2,89 Prozent verweigert. Ich wohne also in einer Ecke, die deutlich über dem Durchschnitt liegt.

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