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News: Opera 10.50 ist fertig

Schnellster Browser auch mit Porno-Modus

Michael Nickles / 16 Antworten / Flachansicht Nickles

Gestern hat Opera noch mal einen Release-Kandidaten des neuen Opera Browser 10.50 rausgelassen, heute folgte bereits die finale Version für Windows. Abgesehen von internen Neuerungen geht es bei Opera diesmal auch um Optik.

Die Bedienungselemente wurden entschlackt um mehr Platz für die Webseiten-Darstellung zu schaffen. Intern haben die Opera-Macher die Geschwindigkeit aufgebohrt und versprechen auf ihrer Webseite den schnellsten Browser der Welt.

Für Dampf sorgt unter anderem der neue JavaScript-Motor namens "Carakan", der sieben Mal schneller als sein Vorgänger sein soll. Auch der bei Konkurenz-Browsern längst übliche "Porno-Modus", wird ab Version 10.50 geboten. Gemeint ist die Möglichkeit den Browser in einen Modus zu schalten, bei dem die aktuelle Surfsitzung keine Spuren hinterlässt.

Natürlich gibt es noch weitere Neuerungen, die auf der Opera-Webseite beschrieben sind. Die versprochene Speed wird allerdings wohl das Hauptargument sein, um zu Opera zu locken.

Ältere Opera-Versionen bieten das Update momentan noch nicht automatisch an, auch ein manueller Klick auf "Hilfe"-"Auf Updates überprüfen" bringt den Hinweis, dass man bereits die aktuellste Version habe. Wer den neuen 10.50er haben will, muss ihn also manuell saugen: Opera.com

Michael Nickles meint: Die Browser-Hersteller geben ganz schön Gas, sie kämpfen vor allem wie wild drum, den besten JavaScript-Motor zu bauen. In diesem Punkt konnte vor allem Google mit seinem Chrome-Browser überzeugen.

Opera liegt mit der neuen Version 10.50 jetzt wohl eine "Nasenlänge" vorn. Auch die Firefox-Macher haben vor wenigen Tagen mitgeteilt mit einem neuen JavaScript-Motor namens "Jägermonkey" punkten zu wollen. Das ist auch nötig, denn die "Nischen-Browser" Opera, Chrome und Safari sind da einfach flotter.

Einen echten Vorsprung haben die Firefox-Macher aktuell wohl bei Windows-Direct2D-Unterstützung. Dabei wird beim Seitenaufbau die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte genutzt. Einen Protoyp des Firefox mit Direct2D-Beschleunigung wurde bereits Ende November 2009 vorgestellt (siehe Firefox-Prototyp mit Direct2D-Beschleunigung verfügbar).

Inzwischen gibt es bereits neuere Firefox-Preview-Versionen, bei denen die Direct2D-Beschleunigung aktiviert werden kann. Microsoft dürfte das ziemlich ärgern.

Denn: beim Internet Explorer soll Direct2D erst ab der Version 9.0 unterstützt werden. Und für den gibt es noch nicht mal einen Veröffentlichungstermin.

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