Hallo Forum,
wer ein ausgefallenes und sehr edeles Linux wünscht, wählt Sabayons neuste Version.
Standardsystemsprache ist Englisch. Eine deutsche Version liegt ebenfalls vor. Ext4 wird als
filesystem eingesetzt. Neben dem aktuellen Linux-Kernel 2.6.31 befindet sich sabayon auch bei allen übrigen Pakete auf aktuellem Stand.
Den download finden wir hier:
http://forum.sabayonlinux.org/viewtopic.php?f=60&t=18403&start=0&sid=b0b53a8cc8da1b8c300f8d666cde8531
Weitere deutschsprachige Informationen liegen auf http://www.golem.de/0910/70256.html bereit.
MfG.
violetta
Linux 14.981 Themen, 106.343 Beiträge
Wir arbeiten seit einigen Monaten bereits mit Ubuntu "Jaunty" unter Ext4, es gibt mittlerweile keine Probleme mehr, anfangs hatten wir mal Systemhänger, besonders unter dem Mailprogramm Evolution, aber das ist nunmehr alles verschwunden und es läuft wie gesagt stabil.
Besonders gefällt die schnelle Dateisystemprüfung (fsck), die routinemäßig beim Booten alle ca. 30 mal durchgeführt wird (ist aber individuell konfigurierbar). Diese läuft nun in wenigen Sekunden durch, unter Ext3 wartete man schon mal 3-4 Minuten.
In ext4 sind diverse Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger ext3 integriert. So unterstützt es Partitionen oder Volumes, die bis zu 1 EiB groß sind, im Gegensatz zu ext3, das nur 32 TiB zulässt (abhängig von der Größe einer Speicherseite in der jeweiligen Maschinenarchitektur, bei IA-32 zum Beispiel sind nur maximal 232 · 4 KiB = 16 TiB möglich). Auch kann die Adressierung von Dateien über Extents erfolgen, wobei Speichereinheiten zu einem zusammenhängenden Block zusammengefasst werden. Dies führt zu einer Reduzierung des Zusatzaufwands (RAM, E/A-Zugriffe und Transaktionen). Des Weiteren ist es robuster im Falle einer Festplattenbeschädigung.
Seit Veröffentlichung im Kernel 2.6.19 sind folgende Verbesserungen schon implementiert worden:
* ab Kernel 2.6.23: mehr als 32.768 Unterverzeichnisse,
* ab Kernel 2.6.25: maximale Dateigröße so groß wie das gesamte Dateisystem
* ab Kernel 2.6.28: ext4 gilt als stabil
Als weitere Verbesserungen gegenüber ext3 (und ext2) sind unter anderem noch in Planung oder bereits implementiert:
* Zeitstempel auf Nanosekunden-Basis.
* Online-Defragmentierung (Defragmentierung, während die Partition eingehängt ist)
* Verwendung von Prüfsummen
