Hi,
Bekomme keine Verbindung zwischen SUSE 10.1 und Ubuntu 8.10 hin. Noch nicht mal ein ping funktioniert ueber's Netzkabel zwischen den beiden.
SUSE 10.1 ist auf PC, Ubuntu 8.10 auf neuem Netbook (One A560B) vorinstalliert (behauptet auch von sich selbst "Intrepid Ibex" zu sein, also scheinbar keine ans Notebook angepasste Version). Ubuntu ist neu fuer mich, hatte bisher immer nur SUSE.
Ueber "System/Einstellungen/Network Configuration" starte ich den Network Manager unter Ubuntu. Hier trage ich unter "Kabelgebunden" den Namen
des PCs als Verbindungsnamen ein, setze Haken bei "Automatisch verbinden" und gebe noch die MAC-Adresse an. "MTU" lasse ich auf "Automatisch",
"Systemeinstellungen" hat keinen Haken. "802.1x-Sicherheit . . ." lasse ich deaktiviert. Unter "IPv4-Einstellungen gebe ich die IP des PCs
sowie die von mir verwendete Netmask 255.255.255.0 ein. Unter "Routen" habe ich nichts eingegeben. Als Gateway habe ich zunaechst nichts
eingetragen (so funktionierts unter meinen SUSE-PCs). Als das nicht klappte habe ich mal testweise als Gateway die IP des Notebooks eingetragen,
aber das klappt auch nicht. In der/etc/hosts habe ich auf PC und Notebook jeweils beide eingetragen nach dem Muster "IP PC-Name.Domäne PC-Name".
DNS habe ich nicht eingerichtet weil mir der statische Eintrag bisher immer ausgereicht hat.
Wenn ich unter Ubuntu ueber "System/Systemverwaltung/Netwerkdiagnose testen möchte funktioniert rein gar keiner der dortigen Tests.
Ich muss wohl irgendetwas vergessen haben, oder funktioniert die Verbindung zwischen Notebook und PC unter Ubuntu ganz anders ?
Danke für eure Tipps.
Kuehlwalda
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"Allerdings geht nach dem Booten wieder nichts mehr, ich muss zuerst wieder ein "sudo ifup eth0" ausfuehren, dann klappt der Ping auf den eingenen Namen und die eigene IP wieder. Wie kann man das dauerhaft speichern?"
ifup wird normalerweise bei Booten von einem Script ausgeführt. Vielleicht hat Ubuntu einen Bug ?
Bei Debian gibt es dafür zwei Shellscripte die beim Booten des Rechners ausgeführt werden:
karsten@Winkler2:/etc/rcS.d$ ls -l
.....
lrwxrwxrwx 1 root root 18 22. Sep 2007 S39ifupdown -> ../init.d/ifupdown
lrwxrwxrwx 1 root root 20 22. Sep 2007 S40networking -> ../init.d/networking
.....
Die Links auf diese Shellscripte werden bei der Erstinstallation automatisch eingerichtet. Bei Ubuntu müßte es ganz ähnlich sein. Check mal ob diese beiden Links bei Ubuntu im Verzeichnis /etc/rcS.d vorhanden sind. Die Scripte im Verzeichnis /etc/init.d werden bei jedem Rechnerstart von init ausgeführt. Wenn es dich interessiert, Linux (Ubuntu und Debian) startet immer noch so ähnlich wie beim originalem Unix AT&T System V. Das nennt man auch System V Style.
PS: Man kann diese Links mit dem Programm update-rc.d entfernen und hinzufügen. Die Nummern am Anfang der Links legen die Reihenfolge fest in der diese Scripte ausgeführt werden. Ließ mal die Manpage zu update-rc.d , "man update-rc.d".
PPS: Mit diesem Crossoverkabel kenne ich mich nicht aus. Habe ich noch nie verwendet.
