Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge

SUSE-PC und Ubuntu Notebook finden sich nicht

Kuehlwalda / 19 Antworten / Baumansicht Nickles

Hi,

Bekomme keine Verbindung zwischen SUSE 10.1 und Ubuntu 8.10 hin. Noch nicht mal ein ping funktioniert ueber's Netzkabel zwischen den beiden.

SUSE 10.1 ist auf PC, Ubuntu 8.10 auf neuem Netbook (One A560B) vorinstalliert (behauptet auch von sich selbst "Intrepid Ibex" zu sein, also scheinbar keine ans Notebook angepasste Version). Ubuntu ist neu fuer mich, hatte bisher immer nur SUSE.

Ueber "System/Einstellungen/Network Configuration" starte ich den Network Manager unter Ubuntu. Hier trage ich unter "Kabelgebunden" den Namen

des PCs als Verbindungsnamen ein, setze Haken bei "Automatisch verbinden" und gebe noch die MAC-Adresse an. "MTU" lasse ich auf "Automatisch",

"Systemeinstellungen" hat keinen Haken. "802.1x-Sicherheit . . ." lasse ich deaktiviert. Unter "IPv4-Einstellungen gebe ich die IP des PCs

sowie die von mir verwendete Netmask 255.255.255.0 ein. Unter "Routen" habe ich nichts eingegeben. Als Gateway habe ich zunaechst nichts

eingetragen (so funktionierts unter meinen SUSE-PCs). Als das nicht klappte habe ich mal testweise als Gateway die IP des Notebooks eingetragen,

aber das klappt auch nicht. In der/etc/hosts habe ich auf PC und Notebook jeweils beide eingetragen nach dem Muster "IP PC-Name.Domäne PC-Name".

DNS habe ich nicht eingerichtet weil mir der statische Eintrag bisher immer ausgereicht hat.

Wenn ich unter Ubuntu ueber "System/Systemverwaltung/Netwerkdiagnose testen möchte funktioniert rein gar keiner der dortigen Tests.

Ich muss wohl irgendetwas vergessen haben, oder funktioniert die Verbindung zwischen Notebook und PC unter Ubuntu ganz anders ?

Danke für eure Tipps.

Kuehlwalda

Yesterday is history, tomorrow is a mistery, today is a gift - that's why it's called the present.
bei Antwort benachrichtigen
Acader Kuehlwalda „SUSE-PC und Ubuntu Notebook finden sich nicht“
Optionen

Hallo, mit zwei drei Sätzen ist das leider nicht erklärt.
Dafür gibt es aber eine gute Anleitung unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/Heimnetzwerk
Einfach mal richtig durchlesen.

Schönen Sonntag noch Acader

bei Antwort benachrichtigen
KarstenW Kuehlwalda „SUSE-PC und Ubuntu Notebook finden sich nicht“
Optionen

"Als Gateway habe ich zunaechst nichts
eingetragen (so funktionierts unter meinen SUSE-PCs)"

Wohin sollen die Datenpakete gesendet werden ?
Das Gateway ist dein Router. DNS mußt du auch nicht konfigurieren. Du mußt aber deinen Router als DNS Server angeben, wenn du ins Internet willst.

Die Datei /etc/hosts ist im LAN für die Adressauflösung zuständig. Bevor es DNS gab, mußte man alle Adressen von allen Internetrechnern in die Datei /etc/hosts unter Unix eintragen. Man mußte regelmäßig diese Datei aktualisieren, sonst hat die Adressauflösung im Internet nicht funktioniert.



"Ich muss wohl irgendetwas vergessen haben, oder funktioniert die Verbindung zwischen Notebook und PC unter Ubuntu ganz anders ?"

Die Konfiguration ist anders. Mit diesem Netzwerkmanager kenne ich mich nicht aus. Ich bearbeite unter Debian die Datei /etc/network/interfaces mit einem Editor. Müßte auch unter Ubuntu möglich sein.
Alle beide Rechner müssen sich im gleichen Netzwerk befinden. Das heißt die ersten drei Zahlen von den beiden IP Adressen müssen gleich sein und die vierte Zahl muß verschieden sein.
Für private LANs nutzt man IP Adressen die mit 192.168.... beginnen. Diese IP Adressen gehören zu einem Klasse C Netzwerk. Das heißt das diese IP Adressen nicht im Internet vorkommen.

Beispiel von meiner /etc/network/interfaces:

cat /etc/network/interfaces

# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
allow-hotplug eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.0.3
netmask 255.255.255.0
network 192.168.0.0
broadcast 192.168.0.255
gateway 192.168.0.1
# dns-* options are implemented by the resolvconf package, if installed
dns-nameservers 192.168.0.1
dns-search local



Ließ mal unter Ubuntu die manpage zu der Konfigurationsdatei interfaces:

"man interfaces"






Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
bei Antwort benachrichtigen
REPI Kuehlwalda „SUSE-PC und Ubuntu Notebook finden sich nicht“
Optionen

Da Du feste IP vergeben hast poste bitte folgende Einstellungen:

PC und Notebook
IP,Subnet-Mask, IP Gateway
Router
IP

Wie sind die beiden Greäte mit dem Router verbunden?
Alle per LAN?
Funktioniert der Zugriff auf das Internet von jedem Rechner aus?
Oder hast Du beide Kisten direkt miteinander vernetzt? Wenn ja dann wie?
Direkt oder via Hub/Switch? Bei Ersterem wäre ggf. ein Crossoverkabel als Netzwerkkabel notwendig.

Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
bei Antwort benachrichtigen
the_mic Kuehlwalda „SUSE-PC und Ubuntu Notebook finden sich nicht“
Optionen

Du hast aber schon beiden PCs jeweils eine andere IP aus dem Bereich 192.168.0.1-254 gegeben?

cat /dev/brain > /dev/null
bei Antwort benachrichtigen
Borlander Kuehlwalda „SUSE-PC und Ubuntu Notebook finden sich nicht“
Optionen
Unter "IPv4-Einstellungen gebe ich die IP des PCs
Du gibts dem Notebook doch nicht etwa die selbe IP wie Deinem Desktop-PC?
bei Antwort benachrichtigen
violetta7388 Kuehlwalda „SUSE-PC und Ubuntu Notebook finden sich nicht“
Optionen

Hallo Kuehlwalda,

opensuse auf 10.3 oder 11.x updaten, dhcp über yast setzen und im ersten Schritt keine manuellen Einstellungen vornehmen. knetworkmanager aktivieren und über rechte Maustaste alle erkannten Netzwerkkarten etc. überprüfen und ggfs. aktivieren.

Fürs gateway des routers muß eine separate, im Netzwerk nur einmal vergebene IP-Adresse, existieren. Den router ebenfalls auf dhcp setzen.

Für ubuntu gilt obengesagtes. ubuntu jetzt sollte jetzt das Netztwerk und den router automatisch erkennen.

Das alle Rechner in der gleichen domäne des Netzwerkes liegen müssen, dürfte wohl bekannt sein.


MfG.
violetta

bei Antwort benachrichtigen
Kuehlwalda violetta7388 „Hallo Kuehlwalda, opensuse auf 10.3 oder 11.x updaten, dhcp über yast setzen...“
Optionen

Hallo zusammen,

Danke für eure Antworten.

Hier also noch ein paar Angaben, weil ich es mir immer noch nicht geling einen Ping durchzubekommen:
Der SUSE 10.1 PC und das Ubuntu 8.10 Notebook sind über ein Crossoverkabel (welches zwischen diesem SUSE-PC und einem anderen funktioniert) verbunden.
Sinn der Sache ist einfach der, dass ich den PC neuinstallieren möchte mit SUSE 11.1 (Updates mach' ich nie, immer nur Neuinstallationen). Da ich aber noch
30GB an wichtigen Daten auf dem PC habe, möchte ich die vorübergehend auf dem Notebook sichern, um sie nach der Neuinstallation wieder auf den PC
zurückzukopieren.

@Karsten:
Ich habe gar keinen Router, will also nur Daten vom PC aufs Notebook kopieren.
(Du hast mit deiner Vermutung ich hätte einen Router 'ne ziemliche Lawine ausgelöst, weil fast jeder der nach dir geantwortet hat jetzt von 'nem Router spricht).
Der Internetzugang (über ein ADSL-Modem) funktioniert uebrigens auf beiden, auf PC und Notebook jeweils einzeln. Danke für deinen Hinweis mit der "interfaces", das wusste ich noch nicht, da ich ja Ubuntu noch nicht kenne. Der PC hat die IP 192.168.0.102 und das Notebook hat 192.168.0.101 - Die von mir verwendete Netmask ist 255.255.255.0, also alles class C. Ich hab's mal mit deiner "interfaces" (an meine Verhaeltnisse angepasst) auf dem Notebook probiert, jedoch broadcast und DNS weggelassen, weil ich keinen DNS-Server eingerichtet habe: Ping funktioniert immer noch nicht.

@REPI: IPs, subnet mask stehen oben (im Text an Karsten), was ist das Gateway wenn ich Notebook und PC über ein Crossoverkabel verbinde? Router habe ich nicht, wie oben erklärt. Internet klappt: PC und Notebook kommen einzeln ins Internet. Nachdem kein Ping funktioniert, habe ich noch gar nicht versucht, ob das geht wenn sie per Crossover zusammenhaengen, da wohl sinnlos.

@mic:
Ja, hab' ich, wie oben beschrieben. Sonst wuerde die Vernetzung meiner beiden SUSE-PCs auch nicht klappen.

@Borlander: OK, die Angabe meinerseits ist natuerlich falsch: Das Notebook hat die 192.168.0.101 und der PC die 192.168.0.102 wie im Text an Karsten beschrieben.

@violetta:
Neuinstallation ist der eigentliche Grund für die ganze action, aber zuvor will ich meine Daten retten.
Ich habe keinen Router.

Was mich abschreckt ist auch die Tatsache dass das Notebook scheinbar nur eine IPv6-Adresse hat:

eth0 Link encap:Ethernet Hardware Adresse 00:03:0d:b0:35:11
inet6-Adresse: fe80::203:dff:feb0:3511/64 Gueltigkeitsbereich:Verbindung
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metrik:1
RX packets:2 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:21 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
Kollisionen:0 Sendewarteschlangenlaenge:1000
RX bytes:120 (120.0 B) TX bytes:1368 (1.3 KB)
Interrupt:17 Basisadresse:0xec00

Soweit die Ansicht von ifconfig. Fuehre ich dies auf dem SUSE-PC aus, sehe ich eine Zeile inet-Adresse, netmask usw. mit den korrekten Daten für den PC.

Hat vielleicht noch jemand eine Idee, woran es noch liegen könnte?
Danke
Kuehlwalda

Yesterday is history, tomorrow is a mistery, today is a gift - that's why it's called the present.
bei Antwort benachrichtigen
the_mic Kuehlwalda „Hallo zusammen, Danke für eure Antworten. Hier also noch ein paar Angaben, weil...“
Optionen

Mach mal 2 Dinge:

Erstens in beiden Geräten die IP-Adresse grad direkt in der Konsole (als root) setzen:
ifconfig eth0 192.168.0.x netmask 255.255.255.0
Für x muss jeweils ein beliebiger aber unterschiedlicher Wert zwischen 1 und 254 verwendet werden.

Zweitens, wenn das noch immer nichts nützt, nimm ein gerades Kabel. Neuere Thinkpads kann man z.B. nicht mit einem Crossover-Kabel verbinden.

cat /dev/brain > /dev/null
bei Antwort benachrichtigen
Kuehlwalda the_mic „Mach mal 2 Dinge: Erstens in beiden Geräten die IP-Adresse grad direkt in der...“
Optionen

Lagebericht:

Das Notebook hat jetzt eine IP und bei einem Ping auf seinen Namen antwortet diese IP 192.168.0.101 !

Ein Ping auf die IP oder den Namen des SUSE-PCs funktioniert mit "destination host unreachable" noch immer nicht (Crossoverkabel steckt!)


Folgendes habe ich veraendert:

Meine "interfaces" unter Ubuntu 8.10 auf dem Notebook (IP: 192.168.0.101) sieht jetzt so aus:

# The primary network interface
# allow-hotplug eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.0.101
netmask 255.255.255.0
# network 192.168.0.0
# broadcast 192.168.0.255
# gateway 192.168.0.101

Aenderung gegenueber heute morgen: Ich habe nur die Zeile "network 192.168.0.0" auskommentiert.

Danach bekam ich mit "sudo ifconfig eth0" das gleiche Ergebnis wie ich schon heute morgen gepostet habe (das mit der inet6-Adresse). Daraufhin habe ich ein "ifdown eth0" gemacht.

Ergebnis: "interface eth0 not configured". Nun ein "ifup eth0" und siehe da:

eth0 Link encap:Ethernet Hardware Adresse 00:03:0d:b0:35:11
inet Adresse:192.168.0.101 Bcast:192.168.0.255 Maske:255.255.255.0
UP BROADCAST MULTICAST MTU:1500 Metrik:1
RX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
Kollisionen:0 SendewarteschlangenlÀnge:1000
RX bytes:0 (0.0 B) TX bytes:0 (0.0 B)
Interrupt:17 Basisadresse:0xec00

Soweit, so gut. Wie gesagt, ein Ping auf den Namen bzw. die eigene IP des Notebooks funktionieren nun endlich.

Allerdings geht nach dem Booten wieder nichts mehr, ich muss zuerst wieder ein "sudo ifup eth0" ausfuehren, dann klappt der Ping auf den eingenen Namen und die eigene IP wieder. Wie kann man das dauerhaft speichern? - Muss man den Befehl irgendwo eintragen, damit er beim Booten ausgefuehrt wird, oder geht das auch anders ?

Kann mir jemand sagen, was ich zuvor falsch gemacht hatte ? "ifup" und "ifdown" habe ich stets versucht, leider ohne Erfolg. Warum klappt das jetzt?

Wenn aufgrund des o.g. jetzt noch jemand weiß wie ich einen Ping zum PC rueberbekomme, waer ich echt gluecklich.

@mic:
Das mit dem "geraden" Kabel werde ich auch noch testen. Danke für den Hinweis.

Danke

Kuehlwalda

Yesterday is history, tomorrow is a mistery, today is a gift - that's why it's called the present.
bei Antwort benachrichtigen
KarstenW Kuehlwalda „Lagebericht: Das Notebook hat jetzt eine IP und bei einem Ping auf seinen Namen...“
Optionen

"Allerdings geht nach dem Booten wieder nichts mehr, ich muss zuerst wieder ein "sudo ifup eth0" ausfuehren, dann klappt der Ping auf den eingenen Namen und die eigene IP wieder. Wie kann man das dauerhaft speichern?"

ifup wird normalerweise bei Booten von einem Script ausgeführt. Vielleicht hat Ubuntu einen Bug ?

Bei Debian gibt es dafür zwei Shellscripte die beim Booten des Rechners ausgeführt werden:

karsten@Winkler2:/etc/rcS.d$ ls -l

.....
lrwxrwxrwx 1 root root 18 22. Sep 2007 S39ifupdown -> ../init.d/ifupdown
lrwxrwxrwx 1 root root 20 22. Sep 2007 S40networking -> ../init.d/networking
.....

Die Links auf diese Shellscripte werden bei der Erstinstallation automatisch eingerichtet. Bei Ubuntu müßte es ganz ähnlich sein. Check mal ob diese beiden Links bei Ubuntu im Verzeichnis /etc/rcS.d vorhanden sind. Die Scripte im Verzeichnis /etc/init.d werden bei jedem Rechnerstart von init ausgeführt. Wenn es dich interessiert, Linux (Ubuntu und Debian) startet immer noch so ähnlich wie beim originalem Unix AT&T System V. Das nennt man auch System V Style.


PS: Man kann diese Links mit dem Programm update-rc.d entfernen und hinzufügen. Die Nummern am Anfang der Links legen die Reihenfolge fest in der diese Scripte ausgeführt werden. Ließ mal die Manpage zu update-rc.d , "man update-rc.d".

PPS: Mit diesem Crossoverkabel kenne ich mich nicht aus. Habe ich noch nie verwendet.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
bei Antwort benachrichtigen
the_mic Kuehlwalda „Lagebericht: Das Notebook hat jetzt eine IP und bei einem Ping auf seinen Namen...“
Optionen
oder geht das auch anders ?
Das "#" vor "allow-hotplug eth0" wegmachen.

Ein Ping auf die IP oder den Namen des SUSE-PCs funktioniert mit "destination host unreachable" noch immer nicht
Firewall von SuSE deaktivieren.
cat /dev/brain > /dev/null
bei Antwort benachrichtigen
violetta7388 Kuehlwalda „Hallo zusammen, Danke für eure Antworten. Hier also noch ein paar Angaben, weil...“
Optionen

Hallo Kuehlwalda,

Ihre beiden Rechner sind augenscheinlich unterschiedlich konfiguriert und es ist so ausgesprochen schwierig
einen Gleichschritt herzustellen. Schlage daher folgen Weg zur Lösung vor.

1. Grundsätzlich müssen auf beiden Rechner die Bedingungen gleich sein, inbes. ipv4, gateway-adresse, domäne, gleiche www.zugänge, insbes. PW etc..

1.1 Notieren Sie sich je Rechner, router etc. die Einstellungen!!!!

1.2 Sichern Sie Ihre wichtigen Daten, wie /home, /Datensicherung, browser-Lesezeichen und Adressen etc..
Wenn separate Partitionen bestehen, dann bleiben diese unangetastet. Andernfalls auf DVD sichern.


2. Für gateway, suse-Rechner und ubuntu-Rechner müssen unterschiedliche ip-adressen bestehen oder alle sind auf dhcp zusetzen, was zunächst auch zu empfehlen wäre.

3. Die Verschlüsselung überall abschalten. Später alles auf wpa2 (im äußersten Notfall wep) setzen.

4. Cross-over-Kabel rausschmeißen und alle Rechner und gateway über switch oder hub mit normalen Netzwerkkabeln verbinden.

5. Wenn Sie über dsl ins www gehen, dann beinhaltet das dsl-modem wahrscheinlich bereits einen router.
Diesen zurücksetzen und neu konfigurieren. switch / hub sind dann nicht notwendig. Die router-adresse könnte z.B. 192.168.0.21 lauten. Bitte ins Handbuch schauen, wie werksseitig konfiguriert ist.

6. Jetzt mit dem suse-rechner beginnen und alles über yast so konfigurieren das Sie ohne Fehlermeldung ins www. kommen. Wenn separate Partitionen (sh 1.2) existieren, können Sie bedenkenlos auf opensuse 10.3 updaten und von dort auf 11.x. Vorher die gesamte Peripherie anschließen, da so gleichzeitig bei der Installation alles erfasst und konfiguriert wird. Nach online-update sollte der suse-rechner jetzt fehlerfrei laufen und auch das www zur Verfügung stehen.

7. Jetzt den ubuntu-rechner nach dem gleichen Prinzip konfigurieren.

8. Schauen Sie immer mal wieder auf Ihre Notizen und bedenken Sie das linux Groß.- und Kleinschreibung unterscheidet.

9. Berücksichtigen Sie auch die vielen Empfehlungen aus dem hiesigen Forum.

So, jetzt geht los.

MfG.
violetta






bei Antwort benachrichtigen
Kuehlwalda violetta7388 „Hallo Kuehlwalda, Ihre beiden Rechner sind augenscheinlich unterschiedlich...“
Optionen

Lagebericht 2:

Wieder auf dem Ubuntu-Notebook mit "sudo ifup eth0" die Netzwerkkarte aktiviert: Hier ein Ping auf den Notebooknamen (wie schon angegeben) wird in Notebookadresse (192.168.0.101) umgewandelt und auch beantwortet. Beim Ping vom Notebook aus auf den PC-Namen: auch hier wird der Name in die IP des PCs (192.168.0.102) aufgelöst jedoch mit der Meldung "Destination Host Unreachable".

@mic:
Das verhaelt sich mit einem "geraden" Kabel genauso wie mit dem Crossoverkabel.
"allow-hotplug eth0" ist jetzt auskommentiert, hat aber auch nach einem Neustart nichts veraendert. Ich lass' das jetzt so.
Wenn ich die Firewall am SUSE-PC abschalte aendert das auch nichts. Im uebrigen ist sie immer aktiviert und wenn ich meine beiden SUSE-PCs verbinde
funktioniert trotz aktivierter Firewall der Ping gegenseitig inkl. Namensauflösung.

@Karsten:
In meinem Verzeichnis /etc/rcS.d unter Ubuntu 8.10 auf dem Notebook gibt es nur den
"lrwxrwxrwx 1 root root 20 2008-11-06 01:40 S40networking -> ../init.d/networking" aber nicht den "S39ifupdown". Es ist auch keiner mit aehnlichem Namen vorhanden. Im Verzeichnis /etc/init.d gibt es jedoch eine "-rwxr-xr-x 1 root root 2344 2008-09-03 16:29 wpa-ifupdown".
Ich habe mir mal die /etc/init.d/networks angesehen und den Befehl "ifup eth0" dort ganz am Ende mit einem Editor eingetragen, Neustart: Keine Aenderung. Ich habe den Eintrag dann wieder geloescht.
Wenn ich "man update-rc.d" richtig verstanden habe, müsste ich scheinbar ein "update-rc.d network start x" ausführen, wobei x der Link auf ifup bzw. ifupdown waere.
Da ich so etwas aber nicht habe, habe ich das mal nicht gemacht.

@Violetta:
1. Gateway habe ich keines, Domaene ist die gleiche, IPs sind korrekt vergeben, wie oben mehrmals genannt. Auch kommt sowohl das Ubuntu-Notebook ins Internet wie auch der SUSE-PC (s.o)

1.1. ICH HABE KEINEN ROUTER (s.o.)

1.2 /home will ich ja gerade vom SUSE-PC auf das Ubuntu-Notebook sichern wegen der Neuinstallation des PCs (s.o.)

2. zu IPs für beide s.o.

3. Ich habe keine Verschlüsselung

4. Ich werde das Crossoverkabel dann rauswerfen, wenn mir jemand EIN hieb- und stichhaltiges Argument liefert, warum es zwischen einem SUSE-PC und einem Ubuntu Notebook nicht funktionieren kann obwohl es zwischen zwei SUSE-PCs sogar mit aktivierter Firewall funktioniert. Mit einem "geradem Kabel" funktioniert es ja bislang auch nicht (s.o.).

5. Ist möglich, das im DSL-Modem ein Router eingebaut bin, jedoch habe ich von meinem Provider kein Handbuch dazu bekommen. Ich habe auch nie mit dem Ding herumexperimentiert, weil es von Anfang an funktioniert hat. Ich koennte vielleicht mal im Internet suchen, ob ich eine Anleitung finde.

6. Updates mach' ich keine nur Neuinstallationen (s.o.). Bin nur gespannt wenn ich den PC auf SUSE 11.1 habe ob er dann mit dem Ubuntu-Notebook kommuniziert.
Aber vorher will ich meine Daten vom PC auf dem Notebook sichern !

7. Das Netbook werde ich erst neuinstallieren, wenn ich zuvor ein Image gezogen habe, damit ich den alten Zustand wiederherstellen kann wenn was schief geht. Aber dieser Gedanke steht zur Zeit nicht an.

9. Ich glaube, ich bin auf alles eingegangen, was man mir hier bisher geboten hat und habe immer brav Rückmeldungen geliefert.

Soviel zur Zusammenfassung des oben erwähnten.


Es muss doch irgendwie machbar sein, dass ich eine Verbindung bekomme.

Hat noch jemand eine Idee ?

Vielen Dank für eure bisherige umfangreiche Hilfe. Bittet haltet weiterhin mit mir durch.

Kuehlwalda

Yesterday is history, tomorrow is a mistery, today is a gift - that's why it's called the present.
bei Antwort benachrichtigen
violetta7388 Kuehlwalda „Lagebericht 2: Wieder auf dem Ubuntu-Notebook mit sudo ifup eth0 die...“
Optionen

Hallo Kuehlwalda,

wenn es zwischen zwei suse-pc mit dem crossover-Kabel funktioniert, dann kann es auch nicht am crossover-Kabel liegen, sondern eben an der Konfiguration des ubunbtu-Rechners. Hierauf sollte Sie Ihr ganzes Augenmerk legen.

Bevor die "Spielerei" jedoch ganz in die Hose geht, sollten Sie Ihre wichtigen Daten vorab auf CD, usb-Stick oder eben über den Netzwerkweg sichern.

Hier noch ein wichtiger link zum Thema: http://wiki.ubuntuusers.de/CrossOver

MfG.
violetta





bei Antwort benachrichtigen
KarstenW Kuehlwalda „Lagebericht 2: Wieder auf dem Ubuntu-Notebook mit sudo ifup eth0 die...“
Optionen

Ja, gut es kann sein das die Funktionalität vom ifupdown Script bei Ubuntu in einem anderen Script implementiert ist.
Ich kenne mich mit diesem Networkmanager unter Ubuntu nicht aus. Du hast ja schon mal meine /etc/network/interfaces Datei testweise übernommen und angepasst.

karsten@Winkler:~$ cat /etc/network/interfaces
# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
allow-hotplug eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.0.2
netmask 255.255.255.0
network 192.168.0.0
broadcast 192.168.0.255
gateway 192.168.0.1
# dns-* options are implemented by the resolvconf package, if installed
dns-nameservers 192.168.0.1
dns-search local


Wenn du keinen Router nutzt, dann kannst du den gateway Eintrag mit dem # Zeichen auskommentieren. Aber allow-hotplug eth0 sollte enthalten sein. Mit dieser Zeile wird einem init-Script angewiesen dieses Netzwerkkarte automatisch zu konfigurieren.
Wie schon the_mic sagte sollte eine allow-hotplug eth0 enthalten sein. Das müßte bei Ubuntu ganz ähnlich sein.

Ist eth0 überhaupt die richtige Netzwerkschnittstelle ?

Für die einzelnen Optionen kannst du auch mal die manpage von Interfaces durchlesen (wenn english kein großes Problem ist):

man interfaces

Der Netzwerkmanager ist ursprünglich bei Debian programmiert worden. Man ist bei Debian aber davon abgegangen , weil die Netzwerkkonfiguration dadurch unflexibel ist. Gerade wenn du ein Notebook hast, kannst du mit Hilfe von ifplugd und guessnet die Netzwerkkonfiguration noch flexibler konfigurieren. Du müßtest dazu aber auch mal ein kleines Script schreiben.



Ich tippe eher auf dieses Crossoverkabel. Ich habe so ein Kabel noch nie verwendet.
Normalerweise bekommt man doch vom Internetprovider einen kostenlosen (oder zumindest einen preiswerten) DSL Router dazu.

PS: Die ursprüngliche Netzwerkkonfiguration (ohne Netzwerkmanager ) ist im Buch "Das Debian System" von Martin F. Kraft gut erklärt.
Aber du kannst auch mal die manpage von interfaces durchlesen.

PPS: Probier mal Debian lenny ;-).
Der Netzwerkmanager ist nicht notwendig, wenn man eine ganz einfache Netzwerkkonfiguration hat. Die /etc/network/interfaces wird bei der Erstinstalltion vom Debian Installer interaktiv erstellt. Später kannst du sie mit einem Editor immer noch anpassen.



Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
bei Antwort benachrichtigen
violetta7388 Kuehlwalda „Lagebericht 2: Wieder auf dem Ubuntu-Notebook mit sudo ifup eth0 die...“
Optionen

Hallo Kuehlwalda,

das war leider nicht der richtige link, bitte nehmen Sie diesen:
http://www.ubuntu-forum.de/artikel/34075/zusätzl-verbindung-über-crossoverkabel.html


MfG.
violetta

bei Antwort benachrichtigen
violetta7388 Nachtrag zu: „Hallo Kuehlwalda, das war leider nicht der richtige link, bitte nehmen Sie...“
Optionen

Hallo Kuehlwalda,

sorry, immer noch nicht richtig, dieser link gilt:
http://www.ubuntu-forum.de/index.php?page=Thread&postID=203610&s=8dc4b5c2cebbd61acdb3925b13fd7fb3fb492109#post203610

Dabei sollte ich doch multitaskfähig sein.

MfG.
violetta

bei Antwort benachrichtigen
Kuehlwalda violetta7388 „Hallo Kuehlwalda, sorry, immer noch nicht richtig, dieser link gilt:...“
Optionen

Hi,

Hier ist die Lösung:

Gestern abend fand ich per Zufall beim Durchblaettern der Zeitschrift PC-Welt Linux 2/2009 auf S. 88 folgende Zeilen:

Zitat:

Der Network-Manager von Ubuntu 8.10 kann mit statischen IP-Adressen nicht umgehen und vergisst bei jedem Neustart seine Einstellungen falls eine IP eingetragen ist. In diesem Fall muessen Sie den Network-Manager de-installieren. Um das Netzwerk nicht manuell in den Konfigurationsdateien konfigurieren zu muessen, koennen Sie stattdessen die herkoemmliche Gnome-Netwerkverwaltung nutzen.

Zitatende !

Ich habe gemaess der weiteren Anleitung zuerst ein "sudo apt-get install gnome-network-admin" und danach ein "sudo apt-get remove network-manager" eingegeben und schon antwortet mir beim Ping vom Ubuntu-Notebook der SUSE-PC ueber das Crossoverkabel bei aktivierter Firewall.

Der Internetzugang funktionierte jedoch aufgrund der Modifikationen der letzten Tage an der "interfaces" nicht mehr, so dass ich die gesicherte "Original-interfaces" wieder aktivierte. Die sieht jetzt so aus:

auto lo
iface lo inet loopback

auto dsl-provider
iface dsl-provider inet ppp
pre-up /sbin/ifconfig eth0 up # line maintained by pppoeconf
provider dsl-provider

iface eth0 inet static
address 192.168.0.101
netmask 255.255.255.0

auto eth0

Damit funktioniert nun der Internetzugang und der Ping. Damit ist wohl die groeßte Huerde genommen. Jetzt mach' ich mich, wie vorgesehen, ans Sichern meiner 30GB Daten vom SUSE-PC auf das Ubuntu-Notebook und dann installiere ich SUSE 11.1 auf dem PC.

Vielen Dank fuer eure Hilfe und euer zahlreichen Tipps. Auch wenn sie alle letztendlich nicht zum Ziel gefuehrt haben, sehe ich daran doch euer Bemuehen mir helfen zu wollen und das freut mich sehr. Außerdem habe ich auf diese Weise Ubuntu etwas naeher kennengelernt was ja fuer eine Anfaengerin auch nicht schaden kann.

Nochmals vielen Dank an alle.

Manchmal kommt man eben doch nur mit "Komissar Zufall" ans Ziel.

Kuehlwalda

Yesterday is history, tomorrow is a mistery, today is a gift - that's why it's called the present.
bei Antwort benachrichtigen
Borlander Kuehlwalda „Hi, Hier ist die Lösung: Gestern abend fand ich per Zufall beim Durchblaettern...“
Optionen
Der Network-Manager von Ubuntu 8.10 kann mit statischen IP-Adressen nicht umgehen und vergisst bei jedem Neustart seine Einstellungen falls eine IP eingetragen ist.
Da schreibt die PC-Welt Unsinn. Von der Usability ist die Software zwar nach wie vor stark verbesserungswürdig, von der Funktionalität ab Ubuntu 8.10 allerdings um welten Besser als in 8.04.

Wenn Du den Auto-Eintrag mit User-Rechten änderst geht der tatsächlich verloren. Der "Trick" besteht einfach darin einen Neuen Eintrag mit statischer IP zu definieren, der wird dann immer gewählt wenn kein DHCP-Server gefunden wird. Funktioniert an meinem Notebook wunderbar. Das einzige was ich noch vermisse ist die Möglichkeit automatisch eine statisches Konfiguration zu wählen. Das wäre aber ohne manuelle Arbeit des Users kaum zuverlässig möglich...


Gruß
Borlander
bei Antwort benachrichtigen