Da ich schon öfters vor einem Rechner stand , der aus "eigener Kraft" , bzw. auf eigener BS-Plattform nicht mehr booten wollte , habe ich Bedarf autark von CD booten zu können und trotzdem noch sowohl auf FATxx , als auch auf NTFS Partitionen und deren Dateien Zugriff zu kriegen.
Hierfür wurde mir Linux an sich , bzw. eine Open-Suse 11.0 "Live-CD" ans Herz gelegt.
Bootung und Umgang mit der CD haben jetzt mal grundsätzlich geklappt ,
aber mir sind - als Windows-Steinzeit-Nutzer - die Feinheiten und das Handling eines Linux-Datei-Explorers leider unbekannt.
Einzig ein angestecketer USB-Stick wird einigermaßen (für mich) nachvollziehbar als Datenträger erkannt , übriges "Gesamt-PC-Dateisystem" erscheint offenbar nur als Ordnerstruktur , deren Benennung nach sich von mir nicht entnehmen lässt , wo sich evtl. noch zu rettende (Windows)Dateien überhaupt finden lassen , geschweige denn diese verständlich anzeigen zu können.
Ist demnach für einen Windows-Alltagsnutzer Linux eigentlich nicht das sich empfehlende Tool ,
um mittels einer Live-CD auf Datenrettung oder Systemwiederherstellung zu gehn ?
Oder blick ich einfach (noch) nicht durch , welche Buttons oder Darstellungen ich wählen muß , um auf das vorhandene installierte System zugreifen zu können ?
Oder sollte das Problem sein , das hier aktuell Vista läuft und Linux nur auf XP Datei-Systemen brauchbar anwendbar ist ? (grübel)
"Narrensichere" und zweifelsfreie Darstellung wäre halt in diesem Falle Grundvoraussetzung , damit auch ich in die Lage käme , verloren geglaubte Betriebssysteme oder Eigene Dateien noch "bergen" zu können :(
Wär da für unterstützende Aufklärung sehr dankbar ;)
Markus
Linux 15.032 Themen, 107.080 Beiträge
Knoppix startet auch mit KDE, das sollte also nicht das Problem sein, herunterladen kannst Du CD- und DVD-Images von:
http://www.knoppix.org/
http://www.kanotix.com/
Bei Kanotix ist der Download etwas versteckt links in der Leiste - 2007 Thorhammer RC7
Opensuse müßte ja eigentlich auch mit KDE daherkommen, das Anzeigen der Laufwerke geschieht wie oben beschrieben.
Wenn Du dann auf ein Laufwerkssymbol klickst, wird intern der mount-Befehl umgesetzt, da brauchst Du also nichts extra zu tun.
Dateimanager sind unter KDE Konqueror oder Dolphin, unter Gnome Nautilus und unter Xfce Thunar.
Nautilus klingt für mich nach Gnome, da sollten die Laufwerke im oberen Paneel unter Orte zu finden sein.
Auch da müßte ein Mausklick auf das jeweilige Laufwerk genügen, um es einzubinden (mounten) und im Nautilus anzuzeigen.
