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News: Wie peinlich wird es noch?

Telekom: 30 Millionen Handy-Kunden entblößt

Redaktion / 8 Antworten / Flachansicht Nickles

Die Zahlen bei den Datenskandalen werden immer schwindelerregender. So was wie 17 Millionen geklaute Kundendaten (siehe hier) ist mit dem jüngsten Telekom-Zahl ehr Pippifax geworden. Diesmal geht es um 30 Millionen Handy-Kunden, die wegen Datenschutz-Schlamperei der Telekom entblößt wurden.

Das Peinlichste diesmal: jeder konnte recht simpel auf diese 30 Millionen Kundendaten von T-Mobile übers Internet zugreifen und deren Adressen nebst Bankverbindungen abrufen und sogar verändern. Entdeckt wurde der Irrsinn durch eine Recherche des Spiegel.

Die Kundendaten lagen einfach auf einem Server rum, in den man sich recht simpel einloggen konnte. Angeblich hatten unzählige Mitarbeiter von T-Punkt-Läden den Zugangscode, entsprechend schnell kursierte er auch in Hackerkreisen und im Internet.

Die Sicherheitslücke, beziehungsweise die Einfachheit des Zugangs, soll von der Telekom inzwischen abgeschafft worden sein.

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S.L. Redaktion „Telekom: 30 Millionen Handy-Kunden entblößt“
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Mal ehrlich, was soll das. Ist für mich nix anderes als Sensationsjournalismus. Jeder, aber auch jeder, ob Spiegel und andere fragwürdige Blätter, die Mitbewerber der T-Com oder die Firma XY mit Ihren Kundendaten, aber vorallem auch wir selbst, sollten uns an die eigene Nase greifen.
Datenschutz? Das ist ein Fremdwort für alle in Deutschland, die in irgend einer Weise personenbezogene Daten speichern. Aber auch für all diejenigen, die ihre eigenen Daten für 0,0000005 % Rabatt in Form von Kundenkarten und wie das Gerümpel alles heißt, freiwillig an jeden X-beliebigen freundlich und schleimscheißerig daherlabernden Kundenberater herausgeben.
Also, sofern es sich "nur" um ein paar Adressen und Kontoverbindungen handelt - alles Peanuts. Richtig sauer wäre ich höchstens, wie die Sache mit den Kontodaten von unseren lieben Steuerbetrügern, die dem Finanzamt verkauft wurden oder den Bundestrojaner oder oder oder...
Jetzt lüncht mich...

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