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News: Kartei-Leichen als Abonnenten mitgezählt

Premiere-Aktienkurs im Zusammenbruch

Redaktion / 27 Antworten / Flachansicht Nickles

Beim Pay-TV-Sender Premiere sieht es übel aus. Die Aktie hat die Hälfte ihres Werts verloren. Vorausgegangen war eine Gewinnwarnung von Premiere, bei der für 2008 ein Verlust in Höhe von 40 bis 70 Millionen Euro angekündigt wurde.

Dabei musste Premiere auch zugeben, dass bei der Abonnenten-Zahl beschissen wurde. Im zweiten Quartal 2008 teilte Premiere noch mit, rund 4 Millionen Abonnenten zu haben. Tatsächlich sind es allerdings nur rund 3 Millionen.

Die eine Million Schwund ergibt sich aus der Tatsache, dass Premiere auch Kunden gezählt hat, die über Drittanbieter vermittelt wurden, aber selbst kein direktes Abo bei Premiere abgeschlossen haben.

Hinzu kommen noch mitgezählte Kartei-Leichen - Kunden, die gekündigt haben und längst nicht mehr zahlen. Den bisherigen Finanzvorstand Alexander Teschner hat Premiere inzwischen rausgeschmissen.

Premieres Aktien-Zusammenbruch sorgt im Internet für heftige Beteiligung an Diskussionen, an denen auch ehemalige Premiere-Abonnenten teilnehmen und ihre Erfahrungen mit Premiere schildern. Kritisiert wird neben unbrauchbarem Kundenservice vor allem das Programmangebot: zu viele Wiederholungen, zu viele alte Schinken und dazu noch viel zu teuer.

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Chaos3 Redaktion „Premiere-Aktienkurs im Zusammenbruch“
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Mich haben sie auch für immer verschreckt. Ich hatte eine D-Box für SAT, die ging beim Umzug verloren, nach 6 Wochen haben sie mir ein Ersatz geschickt, das war aber für Kabel und nach 3 Monaten wurde immer noch nicht getauscht. Aber für die rund 5 Monate wollten sie noch tatsächlich Geld von mir. Erst ein Anwalt half - nach 3 Jahren.

Der Kundenservice ist unterirdisch schlecht.

Somit kann ich nicht sagen, daß es mich traurig stimmt.

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