Hallo,
habe wahrdscheinlich große Scheiße gebaut.
Ubuntu läuft auf der zweiten Festplatte, und habe auf der ersten Festplatte nun Kanotix installiert, zum Testen.
Aber beim Neustart mußte ich leider feststellen das ich nur noch Windows oder Kanotix starten kann.Der Grub ist auf der ersten Festplatte.
Wie komme ich nun wieder zu Ubuntu zurück ohne neu zu installieren, oder muß ich neu installieren.
Schöne Grüße
Edgar
Linux 14.992 Themen, 106.482 Beiträge
So nochmal
Das mit dem Eintrag für Windows hat Karsten ja schon geschrieben.
Es ist natürlich auch kein Problem, alle drei Systeme zu nutzen, aber dann muß eben jedesmal grub angepaßt werden, daher wäre es am sinnvollsten, den Ubuntu-grub zu verwenden und dort Kanotix mit zu integrieren, da Ubuntu bei jedem Kernelupdate den angepaßten grub neu schreibt und dabei besteht die Möglichkeit, das Kanotix wieder herausfällt.
Aber da machst Du Dir eine Datei, in der Du die grub-Parameter von Kanotix speicherst, wenn sie Ubuntu dann doch mal versiebt, schreibst Du die 3 Zeilen eben selbst wieder hinein.
Manchmal kommen nämlich auch krumme Sachen heraus, bei der Aktualisierung von 7.10 auf 8.04 hat Hardy zwar den Booteintrag für das alte Ubuntu erhalten, aber den dazu passenden Kernel geplättet und auch die system.map mit gelyncht, es wäre also gar nicht möglich gewesen, bei einem Nichtfunktionieren des neuen Systems das Alte weiter zu verwenden.
Das kann zwar ein Einzelfall gewesen sein, für mich war es nur meine Universaltestkiste, aber wer drauf angewiesen ist...
Die sicherste Variante bei einer Neueinrichtung wäre bei Deiner Konstellation Win>Kanotix>Ubuntu und hoffen, das Ubuntu die zweite Distribution erkennt und einbindet.
Aber versuche es trotzdem erstmal über den händischen Eintrag, das müßte schon klappen, so das Du nicht alles nochmal installieren mußt, das ist ja das Plus an Unix/Linux, das es eigentlich immer einen (oder auch zwei oder drei) Weg(e) gibt.
Das mit ISDN ist mir auch relativ klar, weil Kanotix ja nunmal ein deutscher Ableger ist und ISDN hier auch häufiger genutzt wird.
Bei Ubuntu ist es eben so mehr oder weniger mit dabei, aber ich glaube mich dunkel daran zu erinnern, das bei der Frage nach einer geeigneten Distri auch Suse mit auf dem Programm stand, das wäre mit ISDN sicher auch pflegeleichter gewesen.
Allerdings denke ich, das durch den steigenden DSL-Ausbau ISDN auch in nicht allzulanger Zeit selbst in D nur noch ein Nischendasein fristet, vielleicht nicht so sehr für's Telefonieren, aber als Internetzugang nur noch da, wo es keine andere Möglichkeit gibt.
Das erkennt man ja auch daran, das AVM seine Kernelmodule nicht unter die GPL stellt, sondern nur einpatcht über die Closed-Source-Schnittstelle.
Als Hardcore-Linuxer wäre damit ISDN schon gestorben, denn ohne Opensource kein Linux;-)
M.E. war ISDN auch schon einfacher, jedenfalls zu Zeiten von Suse 8.2 - 9.3, durch die Einbindung über die externen Kernelmodule ist es eher wieder schlechter geworden.
Auch wenn Karsten über Yast immer etwas zahnelt, ist es damit einem Anfänger eher möglich, ins System einzugreifen und etwas zu verstehen, statt sich als totaler Neueinsteiger gleich als Konsolero betätigen zu müssen.
