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Problem mit smbclient, smbmount, W2kDomänencontroller.

hexagon / 11 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,

zuerst zu meiner Netzwerkkonfiguration:
- Workstation: Ubuntu 7.01 Rechner
- Server: W2K für Server als Datenspeicher.

Ziel ist es, einen Ordner auf der Workstation zu mounten, der auf einen freigegebenen Ordner auf meinen Server zeigt.

Um prüfen zu können, ob diese 2 Kisten überhaupt miteinander "reden" gebe ich auf der Workstation den Befehl "smbclient -L server -N" ein. Der Name "Server" ist der W2K Domänencontroller.
Daraufhin kommt die Meldung:
werner@werner-desktop:~$ smbclient -L server -N
Anonymous login successful
Domain=[FISCHER] OS=[Windows 5.0] Server=[Windows 2000 LAN Manager]

Sharename Type Comment
--------- ---- -------
IPC$ IPC Remote-IPC
D$ Disk Standardfreigabe
print$ Disk Druckertreiber
NETLOGON Disk Ressource für Anmeldeserver
jeder Disk
HPLaserJ Printer HP LaserJet 4 Plus
daten Disk
ADMIN$ Disk Remoteadmin
SYSVOL Disk Ressource für Anmeldeserver
C$ Disk Standardfreigabe
profiles_werner Disk
werner Disk
Anonymous login successful
Domain=[FISCHER] OS=[Windows 5.0] Server=[Windows 2000 LAN Manager]

Server Comment
--------- -------
SERVER

Workgroup Master
--------- -------
FISCHER SERVER
werner@werner-desktop:~$

Prima denke ich mir. Ubuntu kann den W2K Rechner sehen.

Dann erfolgt die nächste Eingabe smbclient //server/daten Daten ist der Freigabeorner.
Dann diese Meldung:
werner@werner-desktop:~$ smbclient //server/daten
Password:
session setup failed: NT_STATUS_INVALID_WORKSTATION
werner@werner-desktop:~$
Als Password gebe ich das Passwort der Workstation ein bzw. das Administratorpasswort des W2K Rechners ein, das übrigens identisch ist.

Solange das schon nicht funtioniert, brauche ich mit dem Befehl "smbmount" garnicht weiter zu machen.

Was bitte mache ich falsch?

Fortsetzung folgt.


MfG. Hexagon


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KarstenW hexagon „@KarstenW: bitte nicht zu kompliziert. Laut Aussage eines befreundeten...“
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Die Probleme mit Samba hättest du nicht, wenn Windows das NFS Protokoll von Unix oder Linux unterstützen würde.
Windows verwendet im Netzwerk das smb (bis Windows 98 glaube ich) und das cifs Protokoll (ab Windows 2000) für Dateifreigaben.
Linux hat für Dateifreigaben (Fileserver) das NFS Protokoll von Unix übernommen, welches ursprünglich von Sun Microsystems programmiert wurde.
Wenn du die SFU unter Windows installierst, dann wird ein NFS Client und auch ein NFS Server unter Windows installiert.
Das kannst du bei der Installation selbst auswählen.
Mit samba scheint es immer wieder Problemem zu geben und ich könnte mir vorstellen das es damit zu tun hat, das Microsoft die Spezifikationen von ihrem smb /cifs Protokoll nicht herausgegeben hat.
Microsoft wurde erst vor kurzer Zeit dazu gezungen die Spezifikationen ihres Netzwerkprotokolls herauszugeben und ich denke das deshalb Samba 4 besser funktionieren wird als Samba 3.

http://www.pro-linux.de/news/2007/12136.html

Ließ mal im Handbuch zu Samba :

http://samba.sernet.de/

http://gertranssmb3.berlios.de/

Der Nachteil von NFS 3 ist die unsichere Authentifizierung. Man kann NFS 3 nur in einer vertrauenswürdigen Umgebung einsetzen. Erst NFS 4 unterstützt die Authentifizierung durch Kerberos.




Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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