Hallo,
zuerst zu meiner Netzwerkkonfiguration:
- Workstation: Ubuntu 7.01 Rechner
- Server: W2K für Server als Datenspeicher.
Ziel ist es, einen Ordner auf der Workstation zu mounten, der auf einen freigegebenen Ordner auf meinen Server zeigt.
Um prüfen zu können, ob diese 2 Kisten überhaupt miteinander "reden" gebe ich auf der Workstation den Befehl "smbclient -L server -N" ein. Der Name "Server" ist der W2K Domänencontroller.
Daraufhin kommt die Meldung:
werner@werner-desktop:~$ smbclient -L server -N
Anonymous login successful
Domain=[FISCHER] OS=[Windows 5.0] Server=[Windows 2000 LAN Manager]
Sharename Type Comment
--------- ---- -------
IPC$ IPC Remote-IPC
D$ Disk Standardfreigabe
print$ Disk Druckertreiber
NETLOGON Disk Ressource für Anmeldeserver
jeder Disk
HPLaserJ Printer HP LaserJet 4 Plus
daten Disk
ADMIN$ Disk Remoteadmin
SYSVOL Disk Ressource für Anmeldeserver
C$ Disk Standardfreigabe
profiles_werner Disk
werner Disk
Anonymous login successful
Domain=[FISCHER] OS=[Windows 5.0] Server=[Windows 2000 LAN Manager]
Server Comment
--------- -------
SERVER
Workgroup Master
--------- -------
FISCHER SERVER
werner@werner-desktop:~$
Prima denke ich mir. Ubuntu kann den W2K Rechner sehen.
Dann erfolgt die nächste Eingabe smbclient //server/daten Daten ist der Freigabeorner.
Dann diese Meldung:
werner@werner-desktop:~$ smbclient //server/daten
Password:
session setup failed: NT_STATUS_INVALID_WORKSTATION
werner@werner-desktop:~$
Als Password gebe ich das Passwort der Workstation ein bzw. das Administratorpasswort des W2K Rechners ein, das übrigens identisch ist.
Solange das schon nicht funtioniert, brauche ich mit dem Befehl "smbmount" garnicht weiter zu machen.
Was bitte mache ich falsch?
Fortsetzung folgt.
MfG. Hexagon
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Was passiert mit
mount -t cifs //server/daten /mnt
eventuell auch
mount -t cifs //server/daten /mnt -o username=XXX
?
Und wenn's mit cifs nicht geht, nimm mal smbfs als Dateisystem
Hallo,
dann kommt diese Fehlermeldung:
werner@werner-desktop:~$ mount -t cifs //server/daten /mnt
mount: only root can do that
MfG. Hexagon
Dann würd ich's mit Rootrechten ausführen ;-) Also mal "sudo" davorschreiben:
sudo mount -t cifs //server/daten /mnt
Hallo,
geht auch nicht....
Meldung:
werner@werner-desktop:~$ sudo mount -t cifs //server/daten /mnt
[sudo] password for werner:
mount error: could not find target server. TCP name server/daten not found
No ip address specified and hostname not found
werner@werner-desktop:~$
Die Meldung "No ip address specified" verstehe ich überhaupt nicht, da diese beiden Rechner sonst einwandfrei über TCP/IP "reden".
MfG. Hexagon
"No ip address specified" heisst, dass du keine IP-Adresse angegeben hast ...
Heisst dein Server "server"?
Hast du Groß- und Kleinschreibung sauber beachtet?
HTH, Z.
Für die Adressauflösung im LAN ist die Datei /etc/hosts zuständig. Du mußt entweder die richtige IP Adresse angeben oder den Rechnernamen in die Datei /etc/hosts eintragen.
PS: Wenn du mit samba nicht klar kommst, dann versuche mal die SFU 3.5:
http://technet.microsoft.com/de-de/interopmigration/bb380242.aspx
Wenn du die SFU 3.5 installierst, machst du Windows zu einem älteren POSIX Standard von Unix kompatibel.
Linux ist ein Unix-ähnliches Betriebsystem weil die Linux Standard Base teilweise zur Single Unix Spezifikation und zum POSIX Standard von Unix kompatibel ist.
Der aktuelle Linuxkernel unterstützt NFS Version 3 und 4. Die SFU 3.5 untertstützt nur NFS Version 2 und 3. NFS ist das Standardprotokoll bei Linux und Unix für Fileserver.
Ich persöhnlich finde es einfacher die SFU 3.5 unter Windows zu konfigurieren als Samba unter Linux zu nutzen.
Oder du schaust hier mal vorbei und kaufst einen NFS Client Server für Windows.
http://connectivity.hummingbird.com/products/nc/exceed/index.html
PPS: Hier ist die Samba Dokumentation (in deutsch):
http://samba.sernet.de/
http://gertranssmb3.berlios.de/
@Zaphod:
mir ist das mit der Groß- Kleinschreibung bei Linux/Ubuntu sehr wohl bekannt. Mein Server heisst "server" in Kleinbuchstaben.
Wenn ich über Orte > Netzwerk > .... blabla.... gehe, "sehe" ich ja meinen Server und kann auch auf die Freigabeordner uneingeschränkt zugreifen. Von daher gehe ich davon aus, dass das TCP/IP Protokoll funktioniert. Nur erscheint mir diese Methode zu kompiziert.
MfG. Hexagon
Da die WINS-Auflösung in der Konsole offenbar nicht funktioniert, wie wärs da mit
sudo mount -t cifs //ip_des_servers/daten /mnt
Die Fehlermeldungen sind ja präzise und klar. Daher ein Bisschen mehr eigeninitiative Experimentierfreude, bitte :-P
Hallo,
auf die Idee bin ich auch schon gekommen.
Fehlermeldung:
werner@werner-desktop:~$ sudo mount -t cifs //192.168.254.100/daten /mnt[sudo] password for werner:
Password:
mount error 13 = Permission denied
Refer to the mount.cifs(8) manual page (e.g.man mount.cifs)
werner@werner-desktop:~$
MfG. Hexagon
@KarstenW:
bitte nicht zu kompliziert.
Laut Aussage eines befreundeten IT-Spezialisten soll das PUPE einfach sein. Doch die Praxis zeigt, dass Linux nicht so richtig mit Microsoft "reden" wollen.
Ich hätte ja schon lange aus meinem W2K-Server einen Ubuntu-Server gemacht. Jedoch ist da hardwaremäßig ein PCI-Raid5-Controller mit 3 SCA-Platten verbaut. Von daher weiss ich nicht, ob Ubuntu für Server damit klar kommt.
Kommt noch hinzu, dass auf meinem Server ein HTTP und FTP Server läuft, damit ich mein Netzwerk von "außerhalb" erreichen kann.
Fazit:
Die ganze Unix/Linux/Ubuntuwelt ist einfach noch zu neu für mich. Bei Microsoft hätte ich diese Probeme sicherlich nicht. Kommt noch hinzu, dass ich jetzt eine heterogenes Netzwerk habe.
MfG. Hexagon
Die Probleme mit Samba hättest du nicht, wenn Windows das NFS Protokoll von Unix oder Linux unterstützen würde.
Windows verwendet im Netzwerk das smb (bis Windows 98 glaube ich) und das cifs Protokoll (ab Windows 2000) für Dateifreigaben.
Linux hat für Dateifreigaben (Fileserver) das NFS Protokoll von Unix übernommen, welches ursprünglich von Sun Microsystems programmiert wurde.
Wenn du die SFU unter Windows installierst, dann wird ein NFS Client und auch ein NFS Server unter Windows installiert.
Das kannst du bei der Installation selbst auswählen.
Mit samba scheint es immer wieder Problemem zu geben und ich könnte mir vorstellen das es damit zu tun hat, das Microsoft die Spezifikationen von ihrem smb /cifs Protokoll nicht herausgegeben hat.
Microsoft wurde erst vor kurzer Zeit dazu gezungen die Spezifikationen ihres Netzwerkprotokolls herauszugeben und ich denke das deshalb Samba 4 besser funktionieren wird als Samba 3.
http://www.pro-linux.de/news/2007/12136.html
Ließ mal im Handbuch zu Samba :
http://samba.sernet.de/
http://gertranssmb3.berlios.de/
Der Nachteil von NFS 3 ist die unsichere Authentifizierung. Man kann NFS 3 nur in einer vertrauenswürdigen Umgebung einsetzen. Erst NFS 4 unterstützt die Authentifizierung durch Kerberos.
