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Stand der Erkrankung bei mir

Tilo Nachdenklich / 44 Antworten / Flachansicht Nickles

Bei mir schneiden und bestrahlen die nicht mehr. Ob ich Chemo kriege ist noch offen. Nur so'n Lymphknoten nahe der Aorta musste weg. Und ein Stent musste rein, XXXL => 15 cm. Ca. drei Wochen intravenös ernährt, über einen Port. Plus allerlei Scheußlichkeiten die da so zum Gesamtpaket gehören. Feinschmeckern empfehle ich mal "passagierte Nahrung". Na, so 20 kg sind jetzt aber weg...passende Kleidung wird zunehmend ein Problem, wenn man die meiste Zeit aktionsunfähig ist und im Krankenhaus liegt. Zum Glück wird mir aber von den Verwandten usw. geholfen; ausgedehnte Shopping-Touren liegen mir im Moment nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stent
http://de.wikipedia.org/wiki/Portkatheter



Die Gesundheitsreform live zu erleben ist hoch interessant, aber gruselig.

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Tilo Nachdenklich Nachtrag zu: „Stand der Erkrankung bei mir“
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Danke für die guten Wünsche, das hilft auch sehr. Aber faktisch gesehen geht nix mehr.

Operieren geht nicht mehr, bestrahlen geht auch nicht bei dieser seltenen Art von Krebszellen. Bei mir multiplizieren sich drei bis vier Unwahrscheinlichkeiten:
1) Speiseröhrenkrebs ist selten.
2) Risikofaktoren liegen nicht vor.
3) Symtom (schwallartiges unkontrollierbares plötzliches Erbrechen) ist völlig untypisch. Hatte ich zunächst auf den vorangegangenen Fahrradunfall zurückgeführt (Halswirbelbogenbruch).
4) Art der Krebszellen ist selten und aggressiv.

Ist also ein 6-ser im Lotto, negativ gewendet.

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