Hallo zusammen,
Ich habe mir vor Kurzem Ubuntu als Zweitsystem installiert und kämpfe noch mit diversen Problemen.
Das Dringenste ist aber, dass meine TV-Karte nicht vernünftig läuft.
Es ist eine Hauppauge mit BT878-chip, die auch richtig erkannt wird.
Ich finde sogar mit scantv -c /dev/video1 sender.
Das Dumme ist nur, dass weder xawtv noch tvtime ein Bild zustande bekommen.
xawtv starte ich schon mit xawtv -c/dev/video1 (da meine webcam video0 ist), aber es ist dennoch so stur, und gibt das (kaputte) Bild der Webcam aus...
für tvtime habe ich mir eine tvtime.xml aus irgendeinem Forum geholt, da in meiner die Option zum Video-Device auswählen gar nicht vorhanden war...Aber dennoch gibts "kein Bild"
Was auch noch nervt, ist, dass die LED der Webcam ständig an ist. Irgendwie kommt man sich beobachtet vor...
Ein anderes Problem wäre die DVD-Wiedergabe, die nur stark ruckelnd läuft. Ich habe aber irgendwo gelesen, dass da das Problem bei der (noch schlechten) SATA-Unterstützung von Linux sein soll (?) - jedenfalls scheint mein Laufwerk nur mit knapp 4mb/s lesen zu können.
Und noch eine klitzekleine Frage: gibt es eine DVD-Software für Linux, die 5.1-Sound beherrscht? Gerne auch mit Dolby, Digital Prologic, etc, pp.
Hier noch ein paar Infos:
Ich nutze Ubuntu 7.10
die TV-Karte ist (wie erwähnt) eine Hauppauge PCI mit BT878-Chip
die Webcam ist eine Logitech Quickcam und lief schonmal mit der 2.0beta von skype - gerade aber auch net :/
Der PC ist ein Core2Duo mit einer ATI (die Treiber hab ich schon zurechtgepfuscht) auf einem Intel-Board mit P965-Chipsatz.
Wer auch immer irgendwas zu einem der Probleme weiß, darf sich gern zu Wort melden.
Mfg, Huehnerschregga
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Hallo Data Junkey
Es kommt spät, aber es kommt.
Zu Automatix: Das ist ein Tool, welches viele Sachen, die unter Ubuntu sonst nur auf der Konsole laufen, in ein grafisches Gewand packt unter anderem auch die DMA-Beschleunigung etc.
Eine Installationspaket findest Du hier: "http://automatix.czessi.net"
Eine Lösung für das Problem mit den Serial-ATA-Controllern könnte darin bestehen, das in der /etc/modules die Kernelmodule für SATA vor den IDE eingetragen werden, etwa in der Form:
amd74xx
nvidia
sata_nv
ahci
ide_core
ide-cd
ide-disk
ide-generic
Das kommt halt darauf an, welchen Chipsatz Du hast, wichtig ist, das die SATA-Module vor den IDE geladen werden. Dadurch werden die SATA-Laufwerke als erstes angesprochen und laufen nicht mehr in der IDE-Emulation im Kompatibilitätsmodus, wodurch hdparm vermutlich auch nicht in der Lage ist, Dein Laufwerk anzusprechen (HDIO_GET_IDENTITY failed: Inappropriate ioctl for device).
Die Platten werden ja seit den neueren Kerneln generell als /dev/sdxx angesprochen, so das eine Unterscheidung in IDE und SATA auf Anhieb nicht mehr möglich ist und daher vielleicht auch die Controllerprobleme herrühren. Das scheint aber komischerweise nur bei debianbasierten Systemen aufzutreten.
Ich selber habe zur Zeit noch rein IDE-basierte Systeme, so das ich eigentlich auch nur von meinen Installationserfahrungen auf anderen Rechnern sprechen kann. Ich bin mir nicht mal sicher, ob man bei SATA-Laufwerken mit hdparm überhaupt etwas einstellen kann. Vielleicht weiß da noch jemand Anderes was dazu.
Versuche es einfach mal mit der /etc/modules.
Gruß auch Thomas
