Hallo,
Michael Nickles empfiehlt, zur LINUX-Installation auf eine seperate Festplatte, zuvor alle anderen Festplatten (vor allem die mit der Windows-Installation) komplett abzuklemmen. Soweit so einsichtig. Aber wann hänge ich die Windows-Festplatten wieder an, bzw. wie komme ich dann an Windows heran? Dazu schweigt sich Nickles aus. Es steht zwar da, LINUX erkenne während der Installation vorhanden Windows-Installationen und baue sie dann in den Bootmanager ein, aber wenn die Festplatte abgeklemmt ist, kann LINUX das ja nicht. Wie ist also vorzugehen?
In meinem speziellen Fall liegt Windows auf einem SATA-RAID-Verband, und LINUX (Ubuntu) soll auf eine seperate (IDE-)Platte.
Vielen Dank
maestro
Linux 14.981 Themen, 106.344 Beiträge
Ich sehe das mit dem Abklemmen der Windows-Platte so:
Vorteile:
- MBR bleibt bestehen, Linux kann also falls nötig einfach wieder gelöscht werden und Windows läuft problemlos weiter
- Versehentliches Löschen von Windows unmöglich, wobei man sich dafür bei Variante2 auch ziemlich dumm anstellen müsste. Ich würde das also nicht wirklich als Vorteil sehen.
Nachteile:
- Windows kann nicht erkannt und in Grub eingetragen werden. Es muss also immer die Festplatte zum Booten ausgewählt werden.
- Einstellungen von Windows können nicht übernommen werden. Das soll ja beispielsweise bei Ubuntu ab Version 7.04 möglich sein, mein Windows wurde aber gar nicht erkannt (für Grub schon, nur für die Übernahme der Einstellungen nicht).
Kann man eigentlich auch Grub auf der Linux-Platte haben mit den Booteinträgen für Windows und Linux, gleichzeitig aber auf der Windows-Platte noch den unberührten "Bootmanager" von Windows?
