Hallo !
Verzeiht mir diese Fragestellung; aber als Linuxneulung (ca 3 Monate
bei intensiver Einarbeitung ) möchte ich, nachdem ich nun einen kleinen Einblick in die Materie genommen habe diese Frage gern beantwortet zu Wissen. Mein Umstieg auf Linux beruhte darauf ( mal abgesehen von den üblichen Gängeleien bei Windows ) mein Betriebssystem und deren Anwendungen so zu gestalten wie ich es möchte. Bis zur Vollendung ist natürlich ein langer Weg, das habe ich auch erkannt.
Bisher kenne ich nur Ubuntu und Opensuse. Mandriva und Debian habe ich mir angeschaut.
Wenn man viel lernt ist es, so denke ich auch nicht zu schwer.
Eine Umstellung ist es schon. Aber Dos + Windows mußte ich ja auch mal lernen. Also geht es noch mal von vorn los.
Eine genaue Beantwortung meiner Frage würde mich daher sehr freuen.
MFG Acader
Linux 15.010 Themen, 106.838 Beiträge
Finde ich auch. Das einzige was bei Debian für Anfänger etwa schlecht gelöst ist, ist die Installation von KDE oder Gnome. Wenn man sich den KDE oder den Gnome vom Debian - Installer automatisch installieren läßt (kann man auch überspringen und selbst die Pakete auswählen die installiert werden sollen) , dann wird der komplette KDE und /oder Gnome installiert.
Der Desktop ist dann zu aufgebläht mit nutzlosen Programmen.
Bei Ubuntu wird automatisch ein übersichtlicher Desktop installiert.
Die Einsteiger müssen nicht gleich wissen welche einzelnen KDE- oder Gnomepakete sie installieren müssen, um einen übersichtlichen Desktop zu bekommen.
Wirklich kompliziert wird es erst wenn man einen Internetserver mit Debian aufbauen will. Aber das ist immer so, weil Serveranwendungen wie Postfix sehr viele Einstellungmöglichkeiten bieten.
Die Dokumentation von Debian war früher auch nicht gut. Alles war in unzähligen Howtos im Internet verstreut.
Das ist aber wahrscheinlich normal bei einem Freiwilligenprojekt. Da fühlt sich nicht unbedingt jemand für die Dokumentation verantwortlich.
Ist aber auch besser geworden.
Das Handbuch von Martin F. Kraft ist schon lesenswert.
