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News: Lehrer-Mobbing im Internet

Abrechnung im Netz

Redaktion / 10 Antworten / Flachansicht Nickles

Der Deutsche Philologenverband fordert Maßnahmen der Behörden gegen das Lehrer-Mobbing im Internet. Ganze Klassen würden sich im Internet verabreden, um Lehrer fertig zu machen. Das mündet dann in pornografischen Darstellungen mit den Köpfen der Lehrer oder Hinrichtungs-Flashvideos auf YouTube. Es gebe sogar Computergewaltspiele, wo man den Bösen Gesichter von Lehrern einmontieren könne.

"Da werden die Persönlichkeitsrechte von Lehrkräften systematisch mit den Füßen getreten", sagte der DPhV-Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger. Der Verband fordert daher Maßnahmen wie etwa eine bundesweite Kampagne nach britischem Vorbild.

Quelle: Deutscher Philologenverband

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Wilfried10 Tilo Nachdenklich „Die Differenz von privat und öffentlich geht verloren natürlich auch wegen der...“
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Lieber Tilo,

ich verstehe das Ursache-Wirkung-Prinzip so:
Ursache:
Viele Eltern scheuen keinen finanziellen Aufwand, um sich ihre Freiräume gegenüber ihren nicht selten ungewünschten (im Zeitalter der Empfängnisverhütung!) Kinder zu erhalten. Bloß keine Zeit mit den Gören verbringen, heißt ein Motto in zahlreichen Familien. Daher haben die lieben Kleinen mit fünf einen Fernseher nebst Videorekorder im Kinderzimmer und spätestens zum zehnten Geburtstag gibt es einen Laptop mit DSL-Flatrate.
Wirkung:
Profitgeier, Kriminelle, Geisteskranke und Perverse können sich in aller Ruhe ihre "Kundschaft" heran ziehen.
Aus der Medizin z. B. wissen wir, dass man die Ursache einer Störung therapieren muss; Pillen gegen die Symptome (Wirkung) sind halber Kram.
Leider weiß ich auch nicht, wie man Eltern auf Zack bringt, aber ich weiß, dass dies Aufgabe der Politik ist. Und die drückt sich davor, in einem Land, dessen Regelungswut sonst kaum zu übertreffen ist.

Gruß
Wilfried10

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