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Wie Traffic-Control / Traffic-Management bei meinem Router ?

hawkin / 12 Antworten / Flachansicht Nickles

hallo,

habe einen Router D-Link DI-524, an dem Router haengen insgesamt 4 Rechner dran. Ich bin Administrator und habe Zugriff auf den Router und moechte dass mein Computer immer wenigstens 12 KB/sec. zur Verfuegung stehen. Alle IP-Nr. der Rechner kann ich im Admin einsehen, weiss aber nicht wie und ob ich ueberhaupt das Traffig-Management bestimmen kann !?

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Nickel85 hawkin „ ermutlich bist Du am besten beraten, wenn Du Dir einen Dienstleister vor Ort...“
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Von welchem Land reden wir denn eigentlich?

Aufgrund meines beruflichen Hintergrunds gehe ich da vielleicht ein bißchen zu perfektionistisch ran, aber gerade die Zustände die Du schilderst sind eigentlich für jeden gestandenen IT-Menschen der absolute Horror.

Der Ansatz der im Allgemeinen verfolgt wird ist eben, dass wenn man schon einen praktisch uneingeschränkten Nutzerkreis hat, wenigstens die Möglichkeiten mit dem System Mist zu bauen minimiert.

Dies hat natürlich auch Einschränkungen für den Benutzer zur Folge.

Wir haben also zwei Problemfelder:

a) Zugang per HotSpot

Das ist recht einfach zu lösen, denn womit die Leute sich ihren eigenen Rechner verseuchen kann Dir ja wurschtegal sein. Du musst lediglich dafür sorgen, dass Anwendungen wie eMule eben nicht über den Hotspot zu benutzen sind und ein einzelner Benutzer nicht die komplette Bandbreite in Anspruch nehmen kann (Stichwort Downloadmanager u. ä.) - dies ist mit nem gescheiten Linuxrouter und QoS kein Problem. Der Hotspot-Bereich sollte von den stationären PCs strikt getrennt sein (anderer IP-Bereich, eigenes VLAN, Firewall) - dann hast Du damit keinen Trouble.

b) Zugang per stationärem Surfterminal

Hier wirds unter den gegebenen Voraussetzungen schon kniffliger.

Zwei Möglichkeiten gibt es: entweder Du investierst in Windows-Lizenzen und proprietäre Security-Software und/oder in ein Programm, das den Rechner bei jedem Hochfahren in einen definierten "Urzustand" versetzt, oder aber Du nimmst Linux und gibst den Usern nur so viele Rechte wie unbedingt notwendig.

Davon hängt dann auch jeweils die konkrete Antwort auf deine Fragen ab:

- Skype, MSN: geht sowieso nur wenn Windows drauf ist, dann aber spricht eigentlich nichts dagegen.

- Kamera per USB-Kabel: ein Cardreader ist die wesentlich bessere Alternative.

- iPod Musik: ginge sowohl mit Windows als auch mit Linux - aber das würde auch bedeuten, dass tonnenweise Daten mit zweifelhaftem juristischen Hintergrund - sprich: MP3s auf den Platten der PCs rumliegen würden, bzw. dass die Leute die auch noch aus dem Web ziehen würden...

- Online-Poker: kenne ich mich nicht mit aus, aber i. d. R. müsste sowas doch als JAVA-Applet o. ä. realisiert sein oder? In dem Fall wäre es kein großes Problem.

- Individuelle Freigabe von Programminstallationen: mir sind eigentlich nur Lösungen bekannt wo man als Administrator für die Benutzer bestimmte vorgeschnürte Programmpakete zur Installation freigeben kann. Wenn aber einer kommt und will Programm XY das man eben nicht im Portfolio hat ist natürlich Essig...

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