Hallo zusammen!
Ziemlich harsche Kritik, die IMHO gleichzeitig etwas über den Charakter grafischer Oberflächen im Allgemeinen aussagt: http://www.golem.de/0702/50611.html (lesens- und nachdenkenswert).
FYI
Olaf
Linux 14.980 Themen, 106.331 Beiträge
"afaik sollte sowas auch mal für Linux entwickelt werden
praktisch ein Archiv in dem das Programm und alle benötigten Dateien enthalten sind"
So funktioniert das apt Paketmanagment.
Man läßt unter Debian/Ubuntu alle CDs/DVDs automatisch in die Datei /etc/apt/sources.lst eintragen und dazu noch alle Internetserver.
apt ist ein Kommandozeilentool. Nun ja, das ist Geschacksache. Ich bin kein Freund von grafischen Installationsroutinen. Wenn der XServer und der Desktop schon laufen, dann kannst du auch synaptic für die Programminstallation nutzen.
Sobald ein Programm nicht auf den CDs vorhanden ist, wird es automatisch vom Internetserver geholt und installiert.
apt verfügt eine Paketdatenbank, die mit "apt-get update" aktualisiert wird. In dieser Datenbank stehen dann alle Programm die installiert werden können und auch alle Programme die schon installiert sind.
Sobald ein Programm ein anderes Programm benötigt (oder auch eine spezielle Bibliothek), wird diese Datei automatisch mit installiert.
In den deb-Paketen stehen dafür die notwendigen Informationen.
Fremde deb Pakete werden mit "dpkg -i Paket.deb" installiert und anschließend prüft man mit "apt-get check" ob auch alle Abhängigkeiten schon aufgelöst sind. Wenn dabei eine Abhängigkeit nicht aufgelöst ist, kann man sie mit "apt-get install -f" automatisch auflösen lassen.
Debian unterstützt die Linux StandardBase, aber meist eine ältere version. Momentan ist Version LSB 3.1 aktuell. Ich würde daher Debian testing empfehlen.
Man kann deshalb auch fremde Programme installieren, die unter Red Hat oder SUSE programmiert wurden.
rpm Pakete werden mit "alien -i -k Paket.rpm" installiert. Staroffice 8 gibt es nur mit rpm Paketen.
deb Paket sind zu bevorzugen, da alien manchmal Probleme hat die rpm Pakete in deb Pakete umzuwandeln.
Debian ist wie Unix und wird hauptsächlich auf der Komandozeile konfiguriert. Das ist für die Flexibilität sehr gut. Debian kann man gleichzeitig als Internetserver oder Desktoprechner einsetzen.
Vesuche einfach mal Ubuntu oder KUbuntu. Du brauchst aber DSL, weil die meisten Programme von den Internetservern nachinstalliert werden.
Mit analogem Modem wird das zu teuer.
