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Externe Festplatte: Welche maximale Größe empfehlenswert ?

Gamma11 / 8 Antworten / Flachansicht Nickles

Weil meine Daten meine bisherigen Festplatten bald sprengen, möchte ich mir nun gleich eine rel. große externe Festplatte zulegen.

Dazu hätte ich folgende Fragen:
1.) Bis zu welcher GB-Größe ist das (technisch) sinnvoll ? Sind Festplatten über 500 oder 600 GB langsamer oder anderweitig problematisch ?
2.) Welche Fabrikate sind zu empfehlen - und welche (insbes. hinsichtlich der "Haltbarkeit") aus Eurer Sicht kritisch ?

Danke !!!!

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haegar the horrible Gamma11 „Externe Festplatte: Welche maximale Größe empfehlenswert ?“
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1. Eine Obergrenze gibt nur der monetäre Anschaffungswiderstand der Platte vor. Die Geschwindigkeit ist durch die verwendete Hardware festgelegt, d.h. MoBo bzw. Steckkarte, Qualität der Kabel, wieviele und welche Geräte hängen sonst noch am selben USB-Strang, ob sie an einem Hub hängt (mit und mit ohne eigenem Netzteil) oder direkt am MoBo.

Folgendes ist bei externen HDs insbesondere zu beachten:
1. Wenn man ext. Gehäuse und HD separat kauft, um sie selber dort einzubauen, sollte man sich UNBEDINGT bestätigen lassen, daß DIESE HD in DIESEM Gehäuse läuft - insbes. wenn die HD >= 300GB hat. Man darf nicht blind davon ausgehen, daß der IDE-USB-Konverter jedes Gehäuses mit HDs jeder Größe umgehen könnte, gerade bei sehr großen HDs und bei preiswerten Gehäusen. Es ist seit kurzem zu beobachten, daß fertige externe Festplatten nur marginal bis sogar preiswerter sind als Gehäuse + HD einzeln gekauft. Zudem hat man fertigen Externen mit großen HDs die Gewähr, daß die HD-Kapazität in vollem Umfang nutzbar ist.

2. Keine externen HDs mit WD-Platten nehmen! Leider steht nur ganz selten außen auf der Verpackung drauf, von welcher Firma die HD drinnen ist.

3. Hitze! Daß die ext. Gehäuse i.d.R. ohne Lüfter im Gehäuse auskommen müssen, muß davon ausgegangen werden, daß das metallische(!!!) Gehäuse verflixt heiß werden kann, d.h. es könnte ein Wärmeabfuhr- und damit ein Überhitzungsproblem entstehen. Ggf. müßte man sich überlegen, wie man einen Lüfter anbringen kann, der über die Gehäuseoberfläche pustet.

4. Strom: alle mir bisher untergekommenen ext. Gehäuse (zumindest die für 3,5"-Platten) haben auch ein externes Netzteil. Da der "Netzschalter" aber am Gehäuse angebracht ist (vorne oder hinten - wenn überhaupt eines vorhanden ist...). steht das Netzteil ständig unter Spannung - da können locker mal 5 bis über 10 Watt standog anfallen. Das kostet den Gegenwert mehrerer 25er Spindeln im Jahr... Außerdem könnte sich ein Gewust an Verteilersteckdosen ergeben, weil jede ext. HD ein eigenes Netzteil haben muß.

5. Wer schon viele HDs, intern & extern, hat und auch freigegebene Netzwerk-Laufwerke in erklecklicher Anzahl vorhalt, kommt leicht mal in Schwulitäten mit Laufwerkbuchstaben. Es geht ja nur bis Z: ... Man könnte dann auch die - im Prinzip gute - Idee kommen, neue Laufwerke nicht unter einem Buchstaben, sondern als Unterverzeichnis einzubinden. Das funktioniert im Prinzip prima, aber man sollte Backups NUR auf Laufwerke anfertigen, die ganz normal unter einem Lw-Buchstaben angesprochen werden. Laufwerke, die als Unterverzeichnis eingebunden werden, können sich dem Auslesen ganz fies und fix mal entziehen. Umso nachhaltiger, umso wichtiger es ist, ein Backup von so einer Platte einzulesen... :-(((

6. Manche große ext. Platten funktionieren nur dann, wenn sie direkt am MoBo angeschlossen werden, nicht an einem Hub (egal, ob aktiv oder passiv), schon gar nicht an einem Hub, der an einem Hub hängt.

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