Im Wikipedia-Artikel zu S-ATA findet sich der Satz:
"Um manchen DOS-Programmen – z. B. Symantec Norton Ghost – direkten Zugriff auf die Daten auf einer SATA-Festplatte zu erlauben, ist das Einstellen des Kompatibilitätsmodus im BIOS-Setup erforderlich."
Ist der Kompatibilitätsmodus nicht ein äußerst langsamer Zugriff?
Nun ich habe bisher nicht Ghost benutzt, sondern nur PartitionMagic8 und DriveImage5 (DOS). Ist es - vor diesem Hintergrund - ein Fehler unnötig früh auf S-ATA-Festplatten beim neuen Computer zu wechseln?
Oder wird jetzt bei Wikipedia rumgeulkt? Stimmt das gar nicht?
Datenträger - Festplatten, SSDs, Speichersticks und -Karten, CD/ 19.602 Themen, 110.581 Beiträge
Hi!
Du darfst hier nicht den Kompatibilitätsmodus von Win95/98 mit der erwähnten Einstellung im BIOS verwechseln. Bei SATA-Kontrollern betrifft das ein Umschalten des Kontrollers in einen Mode, in dem er wie ein normaler IDE-Kontroller funktioniert. Dabei sind dann aber u.a. die "Sektorreihenfolgeoptimierung beim Lesen"-Optimierung der moderen SATA-Platten deaktiviert (weil das PATA/IDE nicht kennt).
Man soll (zumindest bei Intelchipsätzen) den Mode des SATA-Kontrollers NICHT über das BIOS ändern, wenn von dieser Platte gestartet wird:
http://www.intel.com/support/motherboards/desktop/sb/CS-020811.htm#modes
http://www.intel.com/support/chipsets/imst/sb/cs-015988.htm
Die alten unter DOS arbeitenden Tools (wie Ghost bis Version 2003) sollten IMHO auch in den echten SATA-Modes auf die Platten zugreifen können, wenn diese an einem Kontroller mit eigenen BIOS hängen. Probiert habe ich das allerdings nie. (Mein PCI-SATA-Kontroller hat zwar ein eigenes BIOS, erlaubt aber keine Änderung des Modes - bisher funktionierte damit alles, wobei ich aber auch mit Ghost10 unter WinXP sichere und dort dann die SATA-Treiber beim Booten von der Rücksicherungs-CD von Diskette nachladen muss).
Bis dann
Andreas
