Hallo zusammen!
Das JPG ist ein verlustbehaftetes weil komprimiertes Bildformat, das ist soweit klar - bei mehrfachem Abspeichern kann es zu Qualitätseinbußen bis hin zu Artefakten kommen, auch klar... obwohl, jetzt fangen die Fragen an.
Wenn ich ein JPG öffne, in GIMP bearbeite, abspeichere und beim anschließenden Betrachten feststelle, dass ich noch ein, zwei Fehler übersehen habe, die ich gern wegretuschiert hätte - was passiert dann, wenn ich es nochmals öffne, bearbeite und wieder abspeichere: Geht jetzt bereits Qualität verloren?
Ich frage das deswegen, weil ich diesen Effekt bislang nicht beobachten konnte - aber das kann ebenso gut an meinen Augen liegen...
Sollte man in GIMP als Qualitätsstufe für JPGs immer "100%" auswählen, wenn man danach gefragt wird und die per Default angebotenen 85% nur dann nehmen, wenn man sich sicher ist, dass das Bild nicht mehr weiter nachbearbeitet werden soll?
THX
Olaf
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Wenn ich es wieder abspeichere, werde ich von Gimp gar nicht nach der Qualitätsstufe gefragt - das macht er nur bei neuen Bildern, oder wenn ich es mit "Speichern unter..." erzwinge. Übernimmt er dann immer die Prozentzahl vom 1. Mal? Würde mich etwas wundern, denn nach z.b. 4 Kopiergenerationen - "85% von 85% von 85% von 85%" - wäre man ja nur noch etwas über 50%. In der Praxis sieht das aber gar nicht soo schlimm aus.
Die Idee mit dem GIMP-eigenen Format ist auf jeden Fall gut.
THX
Olaf
