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JPG: Qualitätsverlust beim Speichern, aber wann?

Olaf19 / 7 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo zusammen!

Das JPG ist ein verlustbehaftetes weil komprimiertes Bildformat, das ist soweit klar - bei mehrfachem Abspeichern kann es zu Qualitätseinbußen bis hin zu Artefakten kommen, auch klar... obwohl, jetzt fangen die Fragen an.

Wenn ich ein JPG öffne, in GIMP bearbeite, abspeichere und beim anschließenden Betrachten feststelle, dass ich noch ein, zwei Fehler übersehen habe, die ich gern wegretuschiert hätte - was passiert dann, wenn ich es nochmals öffne, bearbeite und wieder abspeichere: Geht jetzt bereits Qualität verloren?

Ich frage das deswegen, weil ich diesen Effekt bislang nicht beobachten konnte - aber das kann ebenso gut an meinen Augen liegen...

Sollte man in GIMP als Qualitätsstufe für JPGs immer "100%" auswählen, wenn man danach gefragt wird und die per Default angebotenen 85% nur dann nehmen, wenn man sich sicher ist, dass das Bild nicht mehr weiter nachbearbeitet werden soll?

THX
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Zaphod Olaf19 „JPG: Qualitätsverlust beim Speichern, aber wann?“
Optionen

Nimmst du 85%, bekommst du beim Abspeichern 85% Qualität. Wenn du das dann wieder abspeicherst, bekommst du bei gleichen Einstellungen 85% von 85% usw.
Also: Zum Bearbeiten immer eine Kopie im GIMP-eigenen XCF bereithalten und diese dann nach JPG in der gewünschten Qualität exportieren oder zumindest immer bis zum letzten Schritt mit 100% speichern. Dann ein Export in die gewünschte Qualitätsstufe, so dass immer ein "100%iges" Bild zur weiteren Bearbytung verfügbar ist.

HTH, Z.

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Vielen Dank! Olaf19