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Mainboard defekt?

the_mic / 16 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo Nicklesianer

Seit einiger Zeit ist die Festplattenperformance in meinem Server mit nur noch einem Wort zu bezeichnen: katastrophal! Durchschnittlich schaufeln die Platten 1MB/s, also viel zu wenig. Dies allerdings nicht konstant, sondern immer schubweise mal 8MB/s, dann wieder längere Zeit 0.5MB/s. Während der schubweisen hohen Übertragung geht auch die CPU-Auslastung signifikant in die Höhe.

Nun, in der Folge habe ich erstmals die Platten verdächtigt. Doch ein Oberflächenscan mit badblocks (ich arbeite nur mit Linux) zeigte keine Fehler, auch die SMART-Werte sind völlig OK.

Das Mainboard hat einen Onboard-RAID-Controller, daran waren die Platten bisher. Nun habe ich sie an den Standard-IDE-Controller gehängt. Dort ergibt sich das gleiche Bild, jedoch mit höheren Übertragungswerten, aber auch die sind zu tief: Kurzzeitige Spitzen von 15MB/s mit hoher CPU-Last und dann wieder längere Zeit 2.5MB/s.
Als nächstes habe ich die Platten in meinen Desktoprechner eingebaut und kurz getestet: Einwandfreie 20MB/s permanent.

Was ist davon zu halten? Mainboard futsch? Oder einfach irgendwo verkonfiguriert?
Es ist übrigens ein Abit KT7A-RAID mit dem schrottigen KT133A-Chipset von VIA und einem HPT370A SoftRAID.

cat /dev/brain > /dev/null
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@mic triker
Tilo Nachdenklich the_mic „Mainboard defekt?“
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Wenn die Daten kleinteilig und verstreut sind, wirst Du im Schnitt kaum mehr als 2 MB/Sekunde erreichen, jedenfalls mit Standardhardware.

Das liegt daran, dass sich die Einzelzugriffszeit der Festplatten im letzten Jahrzehnt kaum verbessert hat.

Kannst Du was mit Linux und ReiserFS machen? Oder SCSI-RAID-Controler mit batteriegepuffertem Cache?

Manche Festplatten werden bei hohen Temperaturen langsam und unpräzise, korrigieren aber noch ihre Schreib- und Lesefehler. Meine Seagates mögen keine Temperaturen über 51°C.

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