Hi Leute.
wer kann mal kurz einen netten Tip zum Mainboard-Austausch geben ?
Wer kennt sich mit folgendem aus ?? :
Meine Tochter hat einen älteren Komplett-PC ( eforce von MBO/ plus) mit einem ziemlich schrottigen Athlon-MSI-Board (K7N420pro -MS6373- ). Für die Schularbeiten reichte der aber immer allemal.
Nach ewigem Herumgezicke mit den USB-Ports, ( insbes. bei ext. HDD ) etc. sind nun vor ein paar Tagen in diesem A-Board auch noch zwei Elkos zerknallt.. und ich hab eigentlich kaum mehr Lust, dieses Horror-Board noch einmal mit neuen Elkos zu verlöten.
Jetzt die Frage :
Wenn ich z.B. einfach ein etwas stabileres (z.B. Asus) Board in die Büchse einbaue, dürfte die mit dem Rechner zusammen gelieferte OEM-Windows-XP-Software (MBO) ja vermutlich nicht mehr laufen. Diese will ich jetzt aber natürlich nicht beerdigen.
Legal soll es ja wohl sein, diese Windows-XP-Version künftig auch auf "anderen" Boards zu verwenden, aber geht das technisch denn auch ??
Kann ich einfach das M-Board gegen ein anderes Fabrikat austauschen , Board-Treiber und XP-Registrierung drauf und fertig ?
Oder welches Unbill könnte dadurch vielleicht noch ins Haus stehen ?
Aus beruflichen Gründen habe ich leider nur sehr wenig Zeit, hier etwa tagelange herumzufummeln, und erst alles neu aufzusetzen.
Wer hat schon mal in dieser Hinsicht Erfahrungen gesammelt und kann ein paar Tips posten ??
Darüber würde ich mich sehr freuen.
1000 dank im Voraus
Euer Felix
Mainboards, BIOS, Prozessoren, RAM 27.254 Themen, 123.494 Beiträge
Jup, also das mit installierter Platte in anderen PC schieben geht nur dann wenn entweder gleicher Chipsatz oder Hersteller ( Z.B. SIS 735 hat gleichen Treiber wie SIS748 oder sogar 756) oder man die Standardtreiber von Windows benutz.
Speziell die IDE oder SAta / Raid treiber müssen natürlich Standard sein sonst geht nix.
Also ich habe das schon öfter so gemacht und das ging eigentlich ganz gut.
Die anderen Komponenten erkennt windows dann ja automatisch (Sound, Lan etc.).
Und wenn das nicht geht bleibt immer noch die Reperatur mittels der Setup CD, wobei ich nicht die Funktionen am Anfang meine, sondern die "richtige" Reperatur, wo quasi ein neues Windows installierter wird, aber die Einstellungen, Programme und Benutzerkonnten erhalten bleiben.
natürlich gehen manche Programme dabei verloren (z.B. MS Office, alle Norton Sachen) aber das kann man ja meisten schneller wieder installieren als das gesammte System.
Also eine kleine google Anfrage mit stichwort Badcaps bring eigentlich alle PC Komponnenten Hersteller zu tage.
Selbst auf Compaq Serverboards wo man so etwas am wenigsten erwarten würde finden sich Badcaps.
Speziell MSI hat ja zumindest in USA bei einigen Boards die Caps kostenlos getauscht, Deutsche Kunden schauen da in die Röhre......
Das mit den G-Luxon ist gut möglich, das es sich dabei um Fälschungen handelt, insbesondere die Tatsache das es mal gute und mal schlechte G-Luxon gibt könnte in diese richtung zeigen.
Aber auf der anderen Seite kann dies auch auf mangelnde Qualitätssicherung zurückzuführen sein und das ist ja im Prinzip bei allen Badcaps Hersteller das Problem.
Aus dieser Perspektieve ist halt nur bei Rubycon und Panasonic bzw. den anderen forschenden Herstellern eine gewisse Sicherheit gegeben, da die Hersteller auch die Komponnenten (Folien, Elektrolyte) selber fertigen oder vor der Verwendung die Qualität prüfen.
Bei den Billigheimern wird alles zugekauft, nicht getestet (da keiner das Wissen dazu hat, externe Labore kosten Geld) und alles in die Maschine gefüllt.
Was da rauskommt ist russisch Rollet aber extrem billig. Und in Zeiten wo technisch völlig unbedarfte BWL rein nach Preis und Spezifikation auf Papier den Einkauf übernehmen, kann nix anderes rauskommen.
Schaut man sich in anderen Sparten um so findet man in wichtigen Geräten nur Markenkondensatoren.....die Techniker wusten schon immer worauf es ankommt.
