Hi Leute.
wer kann mal kurz einen netten Tip zum Mainboard-Austausch geben ?
Wer kennt sich mit folgendem aus ?? :
Meine Tochter hat einen älteren Komplett-PC ( eforce von MBO/ plus) mit einem ziemlich schrottigen Athlon-MSI-Board (K7N420pro -MS6373- ). Für die Schularbeiten reichte der aber immer allemal.
Nach ewigem Herumgezicke mit den USB-Ports, ( insbes. bei ext. HDD ) etc. sind nun vor ein paar Tagen in diesem A-Board auch noch zwei Elkos zerknallt.. und ich hab eigentlich kaum mehr Lust, dieses Horror-Board noch einmal mit neuen Elkos zu verlöten.
Jetzt die Frage :
Wenn ich z.B. einfach ein etwas stabileres (z.B. Asus) Board in die Büchse einbaue, dürfte die mit dem Rechner zusammen gelieferte OEM-Windows-XP-Software (MBO) ja vermutlich nicht mehr laufen. Diese will ich jetzt aber natürlich nicht beerdigen.
Legal soll es ja wohl sein, diese Windows-XP-Version künftig auch auf "anderen" Boards zu verwenden, aber geht das technisch denn auch ??
Kann ich einfach das M-Board gegen ein anderes Fabrikat austauschen , Board-Treiber und XP-Registrierung drauf und fertig ?
Oder welches Unbill könnte dadurch vielleicht noch ins Haus stehen ?
Aus beruflichen Gründen habe ich leider nur sehr wenig Zeit, hier etwa tagelange herumzufummeln, und erst alles neu aufzusetzen.
Wer hat schon mal in dieser Hinsicht Erfahrungen gesammelt und kann ein paar Tips posten ??
Darüber würde ich mich sehr freuen.
1000 dank im Voraus
Euer Felix
Mainboards, BIOS, Prozessoren, RAM 27.258 Themen, 123.545 Beiträge
Also grundsätzlich kann man nix gegen ASUS sagen, auch wenn das nicht wie von ewig konservatieven PC Technikern immer gern behauptet wird die völlig Problemlosen sind.
Wenn du ein Board mit Nforce Chipsatz kaufst könnte die Windows Installation auch bleiben, da es ja die gleichen Treiber sind.
Auser evt. dem Soundtreiber.
Aber das kann man dann ja nachinstalieren.
Bei einem Board mit anderem Chipsatz kann man das auch probieren, allerdings sollte man vorher alle kritischen Treiber (AGP, IDE ..) auf die Windows Standardtreiber umstellen, da ja sonst das Windows nicht starten kann.
Grundsätzlich kann und darf man die OEM Version von Windows auch auf anderen Rechnern einsetzen, das ist nach deutschen Recht völlig legal, auch wenn Händler per Vertrag meistens mit einer Horrenden Geldstrafe belegt werden, soweit sie MS Software direkt über den Großhandel von MS beziehen.
Da sich ja manche OEM CDs nicht installieren lassen, solltest du mal Google bemühen, es gibt einige Anleitungen diese Sperre zu umgehen.
Wenn du nicht so viel Zeit hast, dann würde ich aber auch eher die Kondensatoren wechseln, man muss halt nur LOW ESR oder Ultra LOW ESR Typen, am besten von Panasonic (z.B. FC serie) benutzen.
Und natürlich alle LOW ESR Typen Wechseln, da die anderen mit sicherheit auch hinüber sind.
Es macht grundsätzlich keinen SInn nur einen oder zwei defekte Kondensatoren zu wechseln....
Zu bekommen sind die Kondesnatoren u.a. bei der FA. Segor, wobei die die nicht ganz billig sind.
Aber sonst bekommt man die nur sehr schwirg in geringen Stückzahlen.
Da der PC allerdings schon älter ist, würde ich auch einen Tausch des Netzteils in Erwägung ziehen, da die bei OEM PC`S erfahrungsgemäß sehr knapp bemessen sind und durch den normalen Alterungsprozess (Kondensatoren ) dann durchaus nicht mehr die benötitgte Leistung erbringen könnten.
