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SuSE 10: Erste Betaversion steht zum Download bereit

Olaf19 / 20 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo zusammen!

Nix war\'s mit SuSE 9.4, 9.5, 9.6... SuSE wagt gleich den Sprung auf die "magische 10": Alle Einzelheiten in diesem Artikel.

Weitere Betas sollen "im Wochenrhythmus" folgen - ehrgeiziges Ziel: SuSE soll die einfachste aller Linux-Distributionen "für jedermann" werden.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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KarstenW Olaf19 „Linux kein Windows-Ersatz?“
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Ja eben, das ist wahrscheinlich auch das Problem. Die Leute haben von Linux eine falsche Vorstellung. Die Desktops sind ja auch sehr intuitiv bedienbar, aber das eigentliche Betriebsystem und die verschiedenen Dienste für den Serverbereich werden meistens im Textmodus konfiguriert. Bei Linux ist der Grafikmodus X-Window vom Betriebsystemkern getrennt. Man kann also auch ein Linux ohne Desktop installieren und konfigurieren. Das wird eigentlich nur im Serverbereich gemacht. Ich habe das auch nicht so richtig verstanden, aber man soll eigentlich keinen X-Server auf einem Linuxserver installieren. Das wäre nicht gur für die Systemsicherheit. Da gibt es beispielsweise dieses rootkits die modulare Betriebsystemkernel angreifen , Ports öffnen damit sich Hacker als root in das System einloggen können. Das Problem gibt es auch bei Unix.

Das ist ja das besondere an Linux (soweit ich es verstanden habe). Linux kann man im Desktopbereich gut einsetzen (wenn man nicht von irgendwelchen Windowsprogrammen abhängig ist) und im Serverbereich.

Bei Linux wurden halt sehr viele Sachen von irgendeinem Unix übernommen. Ich kenne richtiges Unix auch nicht, das war viel zu teuer für mich.
Die Verzeichnisstruktur /bin, /etc... wurde von Unix System V übernommen, der init-Prozess mit den Runlevels stammt ursprünglich auch von System V (fünf ausgesprochen) , ist aber auch nicht original. Der Betriebsystemkern ist posix-kompatibel. Der POSIX Standard stellt praktisch einen Standard von über 200 Systemcalls (Betriebsystemfunktionen wie open(), close(), read(), write(), fork()....)dar.

Ich denke alle Unices haben einen posix-kompatiblen Betriebsystemkern, aber leider Windows eben nicht. Wenn Microsoft einen posix-kompatiblen Betriebsystemkern entwickelt hätte, dann könnte man die ganzen Unix-/Linuxprogramme nach Windows portieren, zumindest diejenigen die im Textmodus laufen. Windows hat keider nicht mal ein X-Window-kompatiblen Grafikmodus. Ich meine nur vom Konzept her, sind Windows und Linux völlig verschieden.

Privatanweder können schon auf Windows verzichten und Linux im Desktopbereich einsetzen.
Ich benutze ja auch kein Windows mehr, oder nur noch ganz ganz selten.
Ich hätte schon lieber ein Unix gehabt, aber die waren immer sehr sehr teuer.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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