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Namensauflösung über Browser elend lahm

undermyinfluence / 7 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo allerseits

ich habe ein Notebook (SuSE 9.1) mit wlan an ein vorhandenes Netzwerk angeschlossen. Jetzt brauchen alle Browser immer bis zu einer Minute um die Hostnames aufzulösen. Über ping geht das aber in normaler geschwindigkeit (praktisch sofort). Der DNS-Server (ein DSL-Modem) ist korrekt angegeben. Auf Windows oder mit anderen PC\'s habe ich das Problem nicht.

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KarstenW undermyinfluence „Wenn ich den Router als Nameserver einstelle geht die Namesauflösung garnicht...“
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Dann stimmt was mit der Konfiguration überhaupt nicht. Ein Router verbindet zwei Netzwerke miteinander, in diesem Fall dein LAN mit dem Internet. Der Router ist für jeden Client das Standardgateway und der DNS-Server. Die DNS-Server werden entweder dynamisch in die /etc/resolv.conf Datei bei der Einwahl mit einem Modem eingetragen oder die Adresse des Routers wird in die resolv.conf Datei eingetragen, wenn man ein LAN hat.
Der Router wählt sich normalerweise selbst in das Internet ein und nicht das DSL Modem, zumindest ist das bei meinem DSL-Router so.
Manche Router haben auch einen DHCP-Server eingebaut. Wenn du diesen DHCP-Server im Router deaktiviert hast , dann mußt du die Adresse des Router in die /etc/resolv.conf Datei eintragen.
Mit einem DHCP-Server braucht man das nicht, weil das dann automaisch vom DHCP-Client erledigt wird.
Normalerweisse braucht man keinen DHCP-Server, wenn sich immer die gleichen rechner im Netzwerk befinden. Man kann dann jedem rechner eine eindeutige Adresse geben und weiß gleich welche Adressen die jeweiligen Rechner haben.

Ich würde den DHCP-Server deaktiviren, der Netzwerkkarte eine eindeutige Adresse geben (192.168.1.2), dem Router eine eindeutige Adresse geben (192.168.1.1). Danach mußt du die Adresse des Routers in die /etc/resolv.conf Datei eintragen(nameserver 192.168.1.1) und als Standardgateway auch die Adresse des routers angeben. Dafür gibt es bei SUSE wohl ein menü in yast, bei debian bearbeite ist die Datei /etc/network/interfaces mit einem Editor.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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