Hallo!
Habe gerade nen Rechner für einen Bekannten zusammengeschraubt.
Eckdaten:
Shuttle Nforce2 Mainboard
Athlon XP 2800
2 x 256 MB RAM
120 GB Samsung Platte
Radeon 9800 pro (128 MB)
Habe dann testweise mal 3D Mark 2003 laufen lassen (default Einstellungen) Ergebnis: 4346 Punkte.
Ist das ein akzeptabler Wert oder läuft da was schief?
Neuste Treiber + Patches sind installiert.
Cheers
The_Darkness
Grafikkarten und Monitore 26.150 Themen, 115.656 Beiträge
Zunächst: 3DMark 03 testet in erster Linie die Grafikkarte. Das Restsystem geht nur zu einem geringen Anteil in die Punktzahl ein.
Beispiel: Ich hatte mit einer Radeon 9800 Pro rund 5400 Punkte (Intel 845PE Chipsatz, Pentium 4 2,53 GHz, 133 MHz FSB, 1 GB Ram @DDR333). Ein Kollege erreichte 5100 Punkte (SiS 735 Chipsatz, Athlon XP 2000+, 133 MHz FSB, 768 MB Ram @DDR266).
Im Spieletest mit UT2003 liegt dagegen mein System mit 60 fps gegenüber 45 fps deutlich vorne wobei ich sogar nur mit meiner deutlich schwächeren Radeon 9700 gebencht habt. In Spielen zeigt sich der Einfluss der CPU also wesentlich deutlicher.
Aber abgesehen davon: Deine Grafikkarte bringt definitiv nicht die Leistung, die sie bringen sollte. Mehr als 5500 Punkte sollten es schon sein. Der Wert, den du erreichst, erreiche ich auch mit meiner Radeon 9700.
Du solltest nach Möglichkeit mal mit einem Spiel testen, z.B. UT 2003. Es gibt eine gute Timedemo von der PC Games Hardware. Diese kannst du unter www.3dcenter.de herunterladen. UT2003 hat auch eine integrierte Benchmarkfunktion in Form einer benchmark.exe im "System"-Ordner. Falls du kein UT 2003/UT 2004 zur Verfügung hast, nimm mal das empfohlene Aquamark. Hier sollte die 40.000 Punkte Grenze geknackt werden.
Wenn die anderen Benches korrekte Ergebnisse anzeigen, wird wohl 3DMark 03 selbst der Übeltäter sein.
Ansonsten kann es an allem möglichen liegen. Denkbar wäre z.B., dass der Frontsidebus nur mit 100 MHz läuft und die CPU dementsprechend langsam ist. Auch eine Überhitzung des Systems kann man ohne nähere Informationen nicht ausschließen. In diesem Fall zeigt sich auch das Phänomen, dass nicht die volle Leistung erbracht wird.
