Hi!
Folgende Situation: Ich soll für einen Bekannten einen Rechner zusammenstellen und ihm das Teil dann quasi betriebsfertig übergeben. Soweit auch alles kein Problem. Die Sache ist nur, dass er in einer anderen Stadt wohnt und sich mit PC\'s so gut wie nicht auskennt. Meine Befürchtung ist also, dass der gut konfigurierte Rechner sich innerhalb weniger Wochen in ein zugemülltes Monster verwandelt, welches überhaupt nicht mehr funktioniert. Meine Überlegung ist nun, eine Art Abbild oder Backup von dem Rechner herzustellen, (DVD Brenner ist vorhanden) in dem Zustand, bevor ich ihn übergebe. Nun meine Frage: Gibt es ein Backup oder Image Tool, welches ein Backup herstellt, was auch ein Computer Laie wieder zurückspielen kann. Das Beste wäre: von der Backup DVD booten, das Backup spielt sich automatisch ein, fertig.
Oder ist das evtl. auch mit der Systemwiederherstellung von Windows XP zu bewerkstelligen? Freue mich über jeden Tip / Anregung.
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Hallo jüki,
also normaler Weise bin ich lammfromm, nur neulich der Fetzen war mir etwas zu heftig, jedenfalls solange ich nicht mal das Problem sehen konnte, weil ich die Texte im Windows-Editor lese...was ich allerdings gepostet hatte.
Die Zeiten, die Du da angezeigt bekommst, sehen in der Tat nicht gut aus, es könnte an der verwendeten Hardware liegen. Ich mache mit NT-Backup immer nur Backups auf die zweite Festplatte. Da MS-Backup dateiorientiert arbeitet, spielt die Zugriffzeit eine wesentliche Rolle und die ist beim DVD-Brenner - also fürs Schreiben - wohl recht hoch.
Die verwendete Methode wurde wohl vom Assistenten vorgegeben, ohne Assistent ist es auch nicht komplizierter und man kann genauer Auswählen, durch Ankreuzen von Partitionen und Ordnern, man hat dann einen Dateibaum wie im Explorer, mit Kästchen zum Ankreuzen. Das Problem bei NT-Backup ist die lausige Dokumentation (Hilfe), da sind dicke Lehrbücher für WinXP Home oder Professional erheblich besser. Was ich so sehr schätze an NT-Backup: Ich kann mehrere Partitionen unbeaufsichtig abarbeiten lassen, was bei Drive Image ("Von Datenträger zu Datenträger") nicht geht. Und: Fehler im Dateisystem werden nicht übernommen und das Backup bleibt auch nicht hängen, es listet nur die Dateien auf, die nicht kopiert werden konnten.
Aber nichts gegen Deine Empfehlung von Acronis...ich nehme es nur nicht, weil ich seit ewigen Zeiten mit DriveImage arbeite und bei Festplattenproblemen mehr angezeigt bekomme, bzw. die Zusammenarbeit mit PartitionMagic funzt gut.
Wieviel man sichern muss, hängt von der Organisation (Partitionierung) ab. Ich habe eben auf C Windows + Programme und auf D die Daten die sich ändern, ergänzen und dauernd umorgansiert werden (gebunkerte Webseiten) und auf E Daten die verbleiben (Jahrgangs-CDs von Computerzeitschriften, Conrad-Katalog, alte Nickles Tuning-Reports usw.). D.h. ich muss - wenn ich nichts am System ändere - nur öfter die D-Partition kopieren. Bei mir im Moment 4,7 GB. Ich kann es demnächst mal wiederholen und dabei auf die Uhr schauen, die Aussage gilt dann aber nur für Festplattenbackup. MS-Backup ist besonders schnell bei großen zusammenhängenden Dateien, wie z.B. sehr großen PDFs. Ich glaube auch, man kann es bei einem Hyperthreading-Pentium im Hintergrund laufen lassen.
