Hi!
Folgende Situation: Ich soll für einen Bekannten einen Rechner zusammenstellen und ihm das Teil dann quasi betriebsfertig übergeben. Soweit auch alles kein Problem. Die Sache ist nur, dass er in einer anderen Stadt wohnt und sich mit PC\'s so gut wie nicht auskennt. Meine Befürchtung ist also, dass der gut konfigurierte Rechner sich innerhalb weniger Wochen in ein zugemülltes Monster verwandelt, welches überhaupt nicht mehr funktioniert. Meine Überlegung ist nun, eine Art Abbild oder Backup von dem Rechner herzustellen, (DVD Brenner ist vorhanden) in dem Zustand, bevor ich ihn übergebe. Nun meine Frage: Gibt es ein Backup oder Image Tool, welches ein Backup herstellt, was auch ein Computer Laie wieder zurückspielen kann. Das Beste wäre: von der Backup DVD booten, das Backup spielt sich automatisch ein, fertig.
Oder ist das evtl. auch mit der Systemwiederherstellung von Windows XP zu bewerkstelligen? Freue mich über jeden Tip / Anregung.
Archiv Windows XP 25.916 Themen, 128.567 Beiträge
Hallo,
Mach doch das Backup auf die Platte (andere Partition als BS)dann muß keine DVD gesucht werden usw.
Acronis TrueImage (macht dir bei der Install eine Boot-CD für Notfälle)und DriveImage
wären mal 2 Programme die das können und auch ,wie du willst,auf DVD brennen.In diesem Fall muß aber wenn ichs jetzt richtig weiß ein UDF-Treiber (z.B.Nero IN-CD)installiert sein.
UDF wird gefordert, wenn DVDs beschrieben werden sollen.
Meine Empfehlung: Nicht das InCD verwenden. Hab schon viel negatives gelesen darüber und auch selbst schon erlebt. (Rechtestreitigkeiten zwischen Burning ROM und InCD) Ich empfehle WRITE_DVD. Tadelloses Tool!
Baue ihm eine 2.Festplatte ein und installiere GHOST! Dann duplizierst du die c:-Platte auf d: inkl. einer Ghost-Bootdiskette. Das ist für die ganz doofen, und ich arbeite nur damit :))
Die Platte kostet nicht viel und gesamte System inkl. Bootsektor ist in ein paar Minuten wieder hergestellt!
luttyy
Basteln:
http://ftp.headoff.com/Software/IvanPetrovic/arcutil10b.exe
downloaden.
Normale WinPE-Boot-DVD (www.nu2.nu) mit ARCCOMP.EXE und ARCEXT.EXE im SystemVerzeichnis und Nero 6 herstellen. WinPE booten und mit
arccomp -a -r -P -c2 drivec.zip c:\*.*
ein drivec.zip archiv herstellen.
Zweite Recovery-WinPE-Boot-DVD mit drivec.zip, Autorun-Plugin und ARCEXT.EXE brennen. Eine Autorun-Batch in das Systemverzeichnis bringen:
Z.B. Autorun0recovery.cmd:
arcext -e -p "c:\" -d -o drivec.zip
arccomp und arcext befehle vorher unbedingt ausprobieren!
Kann man noch mit Bootsektor Sicherung und Wiederherstellung verfeinern.
Gruß Teletom
...und wenn es für einen ganz doofen Anfänger (zähle ich dazu) sein soll, verwendest Du AcronisTrueImage 6 (Freeware) oder 7. Wie @jayray schon sagt. Ist ein bischen moderner als das ältliche Norton Ghost. Und mit seiner grafischen Oberfläche auch für einen Laien bedienbar.
Erstellt Dir auch unter laufendem Windows Images, legt diese als Datei ab oder brennt diese auf CD oder DVD.
Ist erheblich billiger, verschleißfreier und sicherer als eine Festplatte.
Damit stellt mein ehemaliger Arbeitskollege, der das Pedant zu dem Deinigen sein dürfte, ziemlich regelmäßig seinen PC wieder her.
Sogar nach Virenbefall.
Wenn der Bekannte wirklich so wenig Ahnung hat, würde ich das System für ihn korrekt aufsetzen und mit Ghost unter DOS ein Image ziehen, dieses dann auf DVD(-RW) brennen und das Image selber in der Tat auch auf dem Rechner drauf lassen. Wenn er es schaffen sollte, dieses zu Himmeln hat er bzw. du immer noch das gebrannte und hoffentlich überprüfte Image in der Hinterhand. Dann kann nun wirklich nichts passieren.
Wichtig ist, dass man zweigleisig fährt, besonders wenn andere ihre Hände im Spiel haben. Man sollte auch immer mindestens zwei Backup-Images zur Verfügung haben und beim Neueinspielen eines Images stets das älteste löschen. So bist du auf der sicheren Seite. Kannst natürlich auch mit Streamer und Backupsoftware arbeiten, aber das ist dann doch ein wenig übertrieben.
Armes Deutschland!
Danke an Alle für die Tips!
Eigentlich braucht Dein Bekannter Windows XP Prof. In der Prof-Version ist NT-Backup unkastriert dabei. Mit dem Backup und einer Startdiskette soll der Backup-Prozess vollautomatisch laufen.
Wichtig ist, dass Du ihm den Rechner richtig partitionierst und die Ablage der Daten richtig einstellst. Windows + Programme auf C. Alle Daten auf D. Teilweise geht das mit den einzelnen Programmen einzustellen (IE oder Word usw.), teilweise müsste man Pfade in der Registry ändern (Eigene Dateien). Wenn Du das nicht willst, solltest Du Tweak UI dafür benutzen.
Interessant wäre auch die Orologix-Software Backup my PC, falls schon ein Windows XP Home gekauft wurde.
NT-Backup:
Auf der WinXP-CD:“ D:/ Valueadd/ Msft/ Ntbackup/ ntbackup.msi”. Nach der Installation findest du es unter:" Zubehör/ Systemdateien", es nennt sich schlicht Sicherung
http://www.softguide.de/prog_v/pv_0272.htm
http://www.orlogix.com/store/default.php?
Die Programme sind verwand und schon von Win98 bekannt...aber weiterentwickelt. Ursprünglich war es Seagate-Backup, später von Veritas gekauft. Die preiswerteste Variante davon ist nun bei Orologix gelandet. Die Windows-eigenen-Versionen sind noch einfacher gestrickt.
Du kannst ihm auch die Partitionierung sichern mit Ped.exe:
Partitionstabellen der Festplatten sichern mit ped.exe, zu finden auf dieser Internetseite (Programmsammlung):
http://home.t-online.de/home/SigiBader/download.html
Das ped.exe-Programm spielt man am besten auf eine Win98 bzw. DOS-Startdiskette auf (soviel Platz ist da noch).
Achtung bei der Reparatur, erst fdisk /mbr (bzw. entsprechendes Tool für WinXP) durchführen, dann die Sicherung aufspielen.
Entgegen anderen früheren Infos speichert und überschreibt ped.exe auch die Partitionstabelle einer zweiten eingebauten Festplatte...habe ich leidvoll feststellen müssen.
Norton Ghost soll neben einem Image auch den MBR sichern...wäre insofern einfacher...aber angeblich ist da die Bedienung allgemein schwieriger; ich konnte das aber noch nicht nachprüfen.
Entschuldige meinen Kommentar dazu:
Ich hab das auch erprobt. Das ist -meiner Meinung nach- so ziemlich die unzuverlässigste Methode einer Sicherung. Ebenso unzuverlässig, wie die Win- eigene Systemwiederherstellung.
Nicht nur, das es am längsten von allen mir bekannten Metoden dauert, nein, hier werden mit allergrößter Sicherheit versteckt placierte Backdoors usw mit gesichert. Und einiges andere mehr.
Aber, wie gesagt - ist meine Meinung.
Hallo jüki!
Also ich benutze neben DriveImage auch das Windows-eigene Backup - allerdings in der umständlichen Version, ich muss also stets erst mal Windows neu installieren (Basisinstallation mit wenig Treibern, nur Grafik), es ist absolut zuverlässig. Jüki verwechselst Du es vielleicht mit den Wiederherstellungspunkten?
Insbesondere sollte NT-Backup sich nichts mit TrueImage (Acronis) nehmen, das ist die Methode, die Du vorgeschlagen hast. Je nach Datenstruktur ist MS-Backup langsam oder schnell und es erlaubt auch ein Backup vom laufenden System (noch nicht getestet). Ich weiß nicht wieso die eine Methode besser sein sollte als die andere. Sicherung auf DVD ist auch nicht so besonders sicher, DVD-RAM würde ich da vorschlagen. Mit Viren ist das sowie so so ne Sache. Überhaupt kommt es gar nicht so selten vor, dass ich ne ganze Festplatte platt machen muss. Ich hatte jetzt mehrmals Ärger mit der Auslagerungsdatei und dem Browser-Cache auf der 2-ten Festplatte und Windows machte immer Chkdisk. Auch mit Registry-Eintrag war's nicht zu verhindern! Nur Low Level Format der ganzen Platte brachte es. Es sind auch nicht immer Viren. Mitten im Surfen versuchte die T-Online-Software ein Update, danach war die C-Partition futsch. Danke T-Online!
- ich möchte und werde mich keinesfalls auf ein rhetorisches Geplänkel einlassen, denn mehr kann ich, mangels exakter Fachkenntnisse nicht bieten.
Wie ich oben schon sagte, ist dies nur meine Meinung, resultierend aus "sehen - kosten - schmecken".
Die Sicherung von XP -nur das System (auf eine mit UDF vorformatierte DVD- RAM)- 1,83GB- bitteschön:
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Jetzt sind nun 41 Minuten vergangen und rechts werden immer noch verbleibende 2:13 Std angezeigt!
Diese Zeit hat der Fuchs gemessen...
Das meinte ich mit "das es am längsten von allen mir bekannten Metoden dauert"
Und da es die Windows- eigenen Systembefehle verwendet, wird man eben die häßlich installierten backdoors auch mit sichern.
Mir persönlich ist eben Acronis sympatisch. Es ist zuverläsig und schnell. Und sogar mein vollkommen unbedarfter Kollege hat es begriffen und kann es verwenden.
Über das Sonic SimpleBackup kann ich nichts sagen, ich habe es noch nicht verwendet. Aber ich habe es mir mal eben schnell installiert und mal "angetäuscht". Das btaucht ja schon zum vorbereiten einer CD- RW über eine halbe Stunde!
Aber damit werde ich mich noch mal richtig befassen, um wenigstens etwas mitreden zu können.
Jürgen
Hallo jüki,
also normaler Weise bin ich lammfromm, nur neulich der Fetzen war mir etwas zu heftig, jedenfalls solange ich nicht mal das Problem sehen konnte, weil ich die Texte im Windows-Editor lese...was ich allerdings gepostet hatte.
Die Zeiten, die Du da angezeigt bekommst, sehen in der Tat nicht gut aus, es könnte an der verwendeten Hardware liegen. Ich mache mit NT-Backup immer nur Backups auf die zweite Festplatte. Da MS-Backup dateiorientiert arbeitet, spielt die Zugriffzeit eine wesentliche Rolle und die ist beim DVD-Brenner - also fürs Schreiben - wohl recht hoch.
Die verwendete Methode wurde wohl vom Assistenten vorgegeben, ohne Assistent ist es auch nicht komplizierter und man kann genauer Auswählen, durch Ankreuzen von Partitionen und Ordnern, man hat dann einen Dateibaum wie im Explorer, mit Kästchen zum Ankreuzen. Das Problem bei NT-Backup ist die lausige Dokumentation (Hilfe), da sind dicke Lehrbücher für WinXP Home oder Professional erheblich besser. Was ich so sehr schätze an NT-Backup: Ich kann mehrere Partitionen unbeaufsichtig abarbeiten lassen, was bei Drive Image ("Von Datenträger zu Datenträger") nicht geht. Und: Fehler im Dateisystem werden nicht übernommen und das Backup bleibt auch nicht hängen, es listet nur die Dateien auf, die nicht kopiert werden konnten.
Aber nichts gegen Deine Empfehlung von Acronis...ich nehme es nur nicht, weil ich seit ewigen Zeiten mit DriveImage arbeite und bei Festplattenproblemen mehr angezeigt bekomme, bzw. die Zusammenarbeit mit PartitionMagic funzt gut.
Wieviel man sichern muss, hängt von der Organisation (Partitionierung) ab. Ich habe eben auf C Windows + Programme und auf D die Daten die sich ändern, ergänzen und dauernd umorgansiert werden (gebunkerte Webseiten) und auf E Daten die verbleiben (Jahrgangs-CDs von Computerzeitschriften, Conrad-Katalog, alte Nickles Tuning-Reports usw.). D.h. ich muss - wenn ich nichts am System ändere - nur öfter die D-Partition kopieren. Bei mir im Moment 4,7 GB. Ich kann es demnächst mal wiederholen und dabei auf die Uhr schauen, die Aussage gilt dann aber nur für Festplattenbackup. MS-Backup ist besonders schnell bei großen zusammenhängenden Dateien, wie z.B. sehr großen PDFs. Ich glaube auch, man kann es bei einem Hyperthreading-Pentium im Hintergrund laufen lassen.
