Moinsen Leutz´,
ab heute Abend singt mein Hund das hohe C... Der Gute war mit 1,5 Jahren fällig, bevor es ungewolte Welpen gibt, die dann von gewissenlosen Hundebestitzern anderweitig entsorgt werden. Das wollten wir partout vermeiden. Wie denkt Ihr darüber?
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Wenn man das ganze überlegt macht, ist dagegen nichts einzuwenden. Sprich: Der Hund gehört zu denen, die bei einer heissen Hündin nichts aufhalten kann und der vielleicht sogar durch die Riesen-Hormonausschüttung körperlich krank wird.
Leider wird die Kastration in vielen Fällen als Allheilmittel genommen, wenn die Besitzer nicht mit ihrem Hund klarkommen. Frei nach dem Motto: Ist er kastriert, ist er ruhig und ich komme mit ihm klar. Ich kenne eine Menge Leute, die nur aus diesem Grund ihren Rüden kastrieren lassen haben - in diesen Fällen wäre eine Hundeschule (für die Besitzer!) besser gewesen. Und von wegen ruhiger - wer vorher nicht mit seinem Hund klarkam, kommt es hinterher auch nicht!
Als wir zu unserem ersten noch einen zweiten Rüden angeschafft haben, kamen sofort von überall die Schwarzseher aus den Ecken. "Die werden sich beissen, dauernd werden sie um die Vorherrschaft kämpfen - da hilft nur eins: Kastrieren!"
Die beiden leben seit sieben Jahren unkastriert völlig friedlich zusammen und es gab nie - und zu diesem "nie" stehe ich - irgendwelche ernsthaften Rangeleien. Ich behaupte: Wenn der Mensch die Sache vernünftig anfasst, benehmen sich auch die Hunde/Tiere "vernünftig".
