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Massive Probleme nach Mainboardtausch

egniRredrreH / 22 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo hier,
leider werden mir die Festtage (doch nicht nur diese) durch Abstürze noch und nöcher vermiest. Doch kurz zur Entstehung:

August diesen Jahres verrauchte mir meine P III-CPU nach Lüfterdefekt. Da keine CPU mehr für dieses Mainboard greifbar, schlug mir mein Händler einen Mainboardtausch mit aktueller CPU und dazugehörigem Speicher vor. Verbaut wurden folgende Teile:
MB Shuttle AK39N (VIA KT400 und VT8235)
Prozessor AMD Athlon XP 2400+
RAM: Kingston DDR 256 MB 2.5V

Lief mein System (ATX-Bigtower, Netzteil HEC-300LR-PT 300W, Grafkik: Matrox Millennium G450 DualHead PCI, Sound: Terratec Sixpack 5.1+ sowie ISDN-Karte AVM Fritz!Card PCI, HDD: Western Digital 80 GB, Brenner Yamaha CRW-F1E, DVD-Laufwerk NEC DV5800-A; mittels Bootmanager drei primäre Partitionen, jeweils mit Win 98SE) bis zum Tausch der neuen Hardware einwandfrei, gab es danach verstärkt Abstürze und zwar egal mit welcher primären Partition ich gerade arbeitete. Mein Verdacht also: muß mit der neuen Hardware zusammenhängen.

Zuerst RAM-Defekt vermutet und zwei Speichertestprogramme eingesetzt: einmal MemTest-86v.3 und noch von CT ctram-v.51 . MemTest meldete mir bei verschiedenen Durchläufen RAM-Fehler (teilweise über 2000), ctram jedoch keinen einzigen!? Wem jetzt trauen??? RAM-Riegel erst in zweiten Steckplatz verfrachtet, später in dritten. Ergebnis: negativ, die Abstürze gingen weiter.

Wat nu? Schlecht eingestelltes BIOS? Also das BIOS Kompendium von Hans-Peter Schulz installiert, sämtliche Seiten ausgedruckt und alle BIOS-Einträge anhand des Nachschlagewerkes durchgeackert und optimiert. Ergebnis: zuerst positiv, lief deutlich stabiler, doch nach ca. einer Woche wieder der gleiche Mist - Blue Screen über Blue Screen, unvermittelter Neustart usw.

Oder doch Mainboard-Chipsatz? Aktuelle VIA-Treiber runtergeladen und installiert. Ergebnis: negativ.

Nun PCI-Steckplätze in\'s Visier genommen und optimiert [ganz vorbildlich laut Nickles Report :) ] Ergebnis: lief für 2 Tage stabil, danach wie gehabt Abstürze.

Ganz zum Schluß - dem Wahnsinn nahe - die Platte sauber leergeräumt und OS neu aufgespielt, wieder drei primäre Partitionen. Ergebnis: lief zunächst - oh Wunder - schön sauber, bis - na, Ihr könnt\'s Euch denken....... blue is beautiful ;-)

An der eingesetzten Software dürfte es nicht liegen, sicher irgendein Hardware-Problem. Bloß welches? Mir fällt nix mehr ein....... Würde ungern alles neu kaufen, sicher ist noch was zu retten. Hoffe auf Eure Experten-Tipps. So long.......

Andi

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Gerd6 egniRredrreH „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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Also der 4-polige Spannungsstecker dürfte sich bei einem Sockel A-Board erübrigen, weil der ja nicht umsonst P4-Stecker heißt.
Die Hardware an sich (XP2400, PC2100-Ram) dürfe nicht der Grund für die Abstürze sein.
Es sei denn Du betreibst OC. Das mit dem Zusatzlüfter im Tower ist mE auch wichtig und
kaum zu umgehen. Wie Fockel schon richtig sagt, gibts da durchaus leise Kandidaten. Leider
gibts ja noch mehr Komponenten, die zwar ordentlich Leistung abgeben, aber auch heiß werden können.
Ich kann nur kurz aufzählen, was ich für Werte habe, damit Du mal vergleichen kannst :
350W-NT mit zwei Lüftern.
XP2400 auf 2600-Niveau durch FSB-Erhöhung auf 138, Copper Silent2 drauf. 2 Festplatten
drin mit jeweils 7200U und beide mit HDD-Lüfter versehen, FX5200 Ultra auf 370/670 getaktet mit aktivem Lüfter, Gehäuselüfter (Papst) mit 80mm. Also gut und gern 7 Lüfter
drin, obwohl nicht massiv oc. Du kannst natürlich weniger fahren, bei langsamer Graka,
5400er HDD usw. Aber heutzutage kommst Du bei aktueller Hardware kaum noch drumherum.
Temperaturen = Board ca 30 Grad und CPU Idle etwa 43 Grad, bei Last max 50.
Und das Ganze unter Win98se. Läuft stabil und OHNE Konflikte lt. Gerätemanager.
ACPI hab ich disabled. Im System sind noch eine TV-Karte, ein DVD, ein Brenner drin. Mouse über PS/2 und Modem an COM, also auch nicht sparsam mit IRQs und so. Trotzdem läuft 98se ordentlich und es braucht nicht zwingend XP für ein stabiles Sys. Chipsatz=SIS . Ich will ja nichts unterstellen und auch nicht den Unmut der VIA-Fans provozieren. Aber hab nach
über 10 Jahren mit VIA umgestellt und das aus gutem Grunde. Wenn ich 4in1 höre, seh ich rot.
Also, helfen kann ich Dir vermutlich mit diesen Ausführungen auch nicht abschließend. Aber zumindest kann ich Dir sagen, daß ein Umstieg auf XP nicht die Lösung sein wird.
Einen Tip noch:
Installierre mal einen einen Hardware-Monitor. ZB Motherboard-Monitor. Den kannst Du so einstellen, daß die aktuellen Temperaturen auf den Moni eingeblendet werden. So kannst Du
sehen, ob sich die Temp über die Laufzeit langsam aufbaut. Das Auslesen aus dem BIOS NACH
dem Absturz gibt Dir mE. nicht die tatsächliche Temp. wieder.

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Klar! Cu, Umberto umberto