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Massive Probleme nach Mainboardtausch

egniRredrreH / 22 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo hier,
leider werden mir die Festtage (doch nicht nur diese) durch Abstürze noch und nöcher vermiest. Doch kurz zur Entstehung:

August diesen Jahres verrauchte mir meine P III-CPU nach Lüfterdefekt. Da keine CPU mehr für dieses Mainboard greifbar, schlug mir mein Händler einen Mainboardtausch mit aktueller CPU und dazugehörigem Speicher vor. Verbaut wurden folgende Teile:
MB Shuttle AK39N (VIA KT400 und VT8235)
Prozessor AMD Athlon XP 2400+
RAM: Kingston DDR 256 MB 2.5V

Lief mein System (ATX-Bigtower, Netzteil HEC-300LR-PT 300W, Grafkik: Matrox Millennium G450 DualHead PCI, Sound: Terratec Sixpack 5.1+ sowie ISDN-Karte AVM Fritz!Card PCI, HDD: Western Digital 80 GB, Brenner Yamaha CRW-F1E, DVD-Laufwerk NEC DV5800-A; mittels Bootmanager drei primäre Partitionen, jeweils mit Win 98SE) bis zum Tausch der neuen Hardware einwandfrei, gab es danach verstärkt Abstürze und zwar egal mit welcher primären Partition ich gerade arbeitete. Mein Verdacht also: muß mit der neuen Hardware zusammenhängen.

Zuerst RAM-Defekt vermutet und zwei Speichertestprogramme eingesetzt: einmal MemTest-86v.3 und noch von CT ctram-v.51 . MemTest meldete mir bei verschiedenen Durchläufen RAM-Fehler (teilweise über 2000), ctram jedoch keinen einzigen!? Wem jetzt trauen??? RAM-Riegel erst in zweiten Steckplatz verfrachtet, später in dritten. Ergebnis: negativ, die Abstürze gingen weiter.

Wat nu? Schlecht eingestelltes BIOS? Also das BIOS Kompendium von Hans-Peter Schulz installiert, sämtliche Seiten ausgedruckt und alle BIOS-Einträge anhand des Nachschlagewerkes durchgeackert und optimiert. Ergebnis: zuerst positiv, lief deutlich stabiler, doch nach ca. einer Woche wieder der gleiche Mist - Blue Screen über Blue Screen, unvermittelter Neustart usw.

Oder doch Mainboard-Chipsatz? Aktuelle VIA-Treiber runtergeladen und installiert. Ergebnis: negativ.

Nun PCI-Steckplätze in\'s Visier genommen und optimiert [ganz vorbildlich laut Nickles Report :) ] Ergebnis: lief für 2 Tage stabil, danach wie gehabt Abstürze.

Ganz zum Schluß - dem Wahnsinn nahe - die Platte sauber leergeräumt und OS neu aufgespielt, wieder drei primäre Partitionen. Ergebnis: lief zunächst - oh Wunder - schön sauber, bis - na, Ihr könnt\'s Euch denken....... blue is beautiful ;-)

An der eingesetzten Software dürfte es nicht liegen, sicher irgendein Hardware-Problem. Bloß welches? Mir fällt nix mehr ein....... Würde ungern alles neu kaufen, sicher ist noch was zu retten. Hoffe auf Eure Experten-Tipps. So long.......

Andi

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Gerd6 egniRredrreH „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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Hast viel probiert und viel getestet, aber :
Du schreibst kein Wort zur Kühlung. Schon mal Temps gemessen ? Ist die Kühlung
ausreichend ? Hitzestsau im (zu vollen ?) Tower ?
Sorry, wenn das zu profan ist, aber das ist oft der Grund für Abstürze und Du
erwähnst das mit keinem Wort.
Gerd

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egniRredrreH Nachtrag zu: „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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Hallo Gerd,
hast recht, das mit der Temperatur hatte ich nicht gepostet, obwohl auch beachtet - zumindest das, was mir das Award BIOS im Menü "PC Health Status" berichtet. Die CPU-Temp lag hier während der Abstürze um die 50° Celsius. Eigentlich nicht zu viel, denke ich - vorausgesetzt die Anzeige ist einigermaßen korrekt.

Die Abstürze traten auch jeweils erst ca. nach 3 bis 4 Stunden Betrieb auf, wobei das Thema Temperatur sich natürlich auch in den Vordergrund drängt. Setze seit ca. einem Jahr Rundkabel anstatt der Flachkabel ein, Laufwerke sind im Bigtower in ordentlichem Abstand zueinander angeordnet. Wegen zusätzlichem Lärm möchte ich eigentlich nicht unbedingt noch Zuzsatzlüfter einsetzen, da der Rechner auch zum DVD-Filmesehen genutzt wird - da nerven die Lüftergeräusche eben.

Der RAM-Riegel fühlte sich bei Ausbau jeweils recht warm an. Ob das eine Rolle bei den Abstürzen spielte?

Andi

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egniRredrreH Nachtrag zu: „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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Da fällt mir noch was ein: Beim Stöbern hier im Forum bin ich auf einen Beitrag aufmerksam geworden, der von Abstürzen unter Win 98 berichtet, hervorgerufen angeblich wegen ACPI. In der Windows Systeminfo wurden mir Konflikte in der IRQ-Belegung mit ACPI IRQ-Holdern für PCI-Steuerung berichtet. Habe dann im BIOS nachgesehen und ACPI deaktiviert. Nach Aktualisierung und Systemneustart werden die ACPI IRQ-Holder immer noch angezeigt, offenbar belegen sie standardmäßig den einen oder anderen Port (bei mir drei).

Ich hätte die Möglichkeit, einmal Win XP Professional zu installieren. Unter diesem OS (und Win 2000) kann sich ACPI eigentlich erst entfalten. Wäre ein Umstieg auf XP eine Überlegung wert? Es wird ja immer wieder berichtet, Win XP würde für die Beseitigung so mancher Systemunstabilität sorgen. Stimmt das?

Andi

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Fockel007 egniRredrreH „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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zum Board: Den zusätzlichen 4 poligen Spannungsstecker angeschlossen?
zum Board: die "Burn Proof CPU Schutzfunktion" eingeschaltet udn eventuell auf zu niedrigem Wert (gibt einen der um die 50°C liegt)?
zu den RAM's: welche Taktfrequenz haben die (das hast du net gepostet)?
zum Gehäuse: bei AMD wäre ein Zusatzlüfter in der Rückwand auf Höhe des CPU-Kühler sehr von nutzen (wird von AMD auch audrücklich empfohlen). Es gibt da sehr leise Lüfter.
Zum Netzteil: Poste mal die (maximalen) Stromstärken für die einzelnen Spannungen. Ein AMD ist da "hungriger" als ein P3

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Gerd6 egniRredrreH „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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Also der 4-polige Spannungsstecker dürfte sich bei einem Sockel A-Board erübrigen, weil der ja nicht umsonst P4-Stecker heißt.
Die Hardware an sich (XP2400, PC2100-Ram) dürfe nicht der Grund für die Abstürze sein.
Es sei denn Du betreibst OC. Das mit dem Zusatzlüfter im Tower ist mE auch wichtig und
kaum zu umgehen. Wie Fockel schon richtig sagt, gibts da durchaus leise Kandidaten. Leider
gibts ja noch mehr Komponenten, die zwar ordentlich Leistung abgeben, aber auch heiß werden können.
Ich kann nur kurz aufzählen, was ich für Werte habe, damit Du mal vergleichen kannst :
350W-NT mit zwei Lüftern.
XP2400 auf 2600-Niveau durch FSB-Erhöhung auf 138, Copper Silent2 drauf. 2 Festplatten
drin mit jeweils 7200U und beide mit HDD-Lüfter versehen, FX5200 Ultra auf 370/670 getaktet mit aktivem Lüfter, Gehäuselüfter (Papst) mit 80mm. Also gut und gern 7 Lüfter
drin, obwohl nicht massiv oc. Du kannst natürlich weniger fahren, bei langsamer Graka,
5400er HDD usw. Aber heutzutage kommst Du bei aktueller Hardware kaum noch drumherum.
Temperaturen = Board ca 30 Grad und CPU Idle etwa 43 Grad, bei Last max 50.
Und das Ganze unter Win98se. Läuft stabil und OHNE Konflikte lt. Gerätemanager.
ACPI hab ich disabled. Im System sind noch eine TV-Karte, ein DVD, ein Brenner drin. Mouse über PS/2 und Modem an COM, also auch nicht sparsam mit IRQs und so. Trotzdem läuft 98se ordentlich und es braucht nicht zwingend XP für ein stabiles Sys. Chipsatz=SIS . Ich will ja nichts unterstellen und auch nicht den Unmut der VIA-Fans provozieren. Aber hab nach
über 10 Jahren mit VIA umgestellt und das aus gutem Grunde. Wenn ich 4in1 höre, seh ich rot.
Also, helfen kann ich Dir vermutlich mit diesen Ausführungen auch nicht abschließend. Aber zumindest kann ich Dir sagen, daß ein Umstieg auf XP nicht die Lösung sein wird.
Einen Tip noch:
Installierre mal einen einen Hardware-Monitor. ZB Motherboard-Monitor. Den kannst Du so einstellen, daß die aktuellen Temperaturen auf den Moni eingeblendet werden. So kannst Du
sehen, ob sich die Temp über die Laufzeit langsam aufbaut. Das Auslesen aus dem BIOS NACH
dem Absturz gibt Dir mE. nicht die tatsächliche Temp. wieder.

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Fockel007 Gerd6 „Also der 4-polige Spannungsstecker dürfte sich bei einem Sockel A-Board...“
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Bei den Shuttle-Boards steht explizit in der Bedienugnsanleitung drin das dieser "P4-Stecker" angeschlossen werden soll. Und das aus gutem Grund. Ich verbaue desöfteren Boards von Shuttle und habe auch schon mal den P4 Stecker vergessen was zur Folge hatte das das System, besonders bei hoher CPU-Auslastung, instabil war. Laut Support von Shuttle dient dieser Stecker zur stabileren Versorgung insbesondere der Spannungsregler für die CPU-Spannung(en).

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chrissv2 egniRredrreH „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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könnte auch das netzteil sein ;-)

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egniRredrreH Nachtrag zu: „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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Im Namen Smeagolls, hätte nicht gedacht, dass man sich hier so rege beteiligt :)
Also Fockel, Gerd und Chriss,
danke erstmal für Eure Antworten. Die helfen schon ein bisserl, das Prob einzugrenzen.

@Fockel:
1) RAM = Kingston 256 MB DDR 266 2.5V
2) Spannungsstecker: wie Gerd schon erwähnt hat, brauche ich den nur mit einem P 4

@Fockel und Chriss:
Netzteildaten HEC 300LR-PT
Stromversorgung 180 - 264 V
Frequenz 47 Hz
Strom 7.0 A (RMS) für 230 V
Spitzenstrom 80A max für 230 V
Ist ausgelegt für folgende Stromspannungen: 3.3, 5 und 12 V
Das Netzteil war Testsieger im CHIP-Vergleichstest Mai 2002
Zitat: ".........Anzuführen wäre die hervorragende Leistung, die sowohl Athlons (via 5- und 3.3 Volt-Leitung) als auch P4s (via 12 Volt-Leitung) bestens versorgt......"

Zumindest laut CHIP sollte das Teil also geeignet sein - ist auf jeden Fall WESENTLICH leiser als mein altes Q-Tech Netzteil.

@Gerd:
Falls denn tatsächlich ein zusätzlicher Lüfter fällig wäre, wäre doch auch eine Wasserkühlung für die CPU überlegenswert, oder? Nickles will ja von solchem Schnickschnack nix wissen, weiß auch nicht, ob AMD da zustimmen würde zur optimalen Kühlung ihrer CPUs. Wäre eben ein Geräuschkompromiss. Je mehr Lüfter im Gehäuse toben, desto lauter logischerweise. Eigentlich ein Paradoxon im Zeitalter der "Multimedia"-PCs: man will Filme oder Musik geniessen und muss sich mit dem Gedröhns aus dem Gehäuse ärgern - ist bei mir auf jeden Fall eklatant, da das Gehäuse unter einem Eckschreibtisch stehen MUSS und die Geräusche so leider etwas verstärkt werden.

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Fockel007 egniRredrreH „Im Namen Smeagolls, hätte nicht gedacht, dass man sich hier so rege beteiligt :...“
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wie ich bereits zu Gerd's Beitrag gepsotet habe ist der "P4-Stecker" bei Shuttle-Boards schon nötig.

zur Geräschentwicklung:
bei mir laufen 2 Zusatzlüfter mit beide per Temperaturreglung, im Normalfall sind beide flüsterleise, die Festplatte ist da lauter, nur wenn der Rechner über längere Zeit am rendern ist und die CPU genügend Abwärme produziert (und das Gehäuse sich aufheizt) kommen die auf Touren.

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egniRredrreH Nachtrag zu: „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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@Fockel:
Zum Stecker - muss den Compi mal aufmachen und nachschauen. Laut Mainboard-Handbuch steht zum Stromanschluss aber folgendes: "This motherboard uses 20-pin (ATX1) Pentium 4 standard ATX power header, and J10 with 1x 4pin +12 V PC ATX power supply headers." Müssen dann beide eingesteckt werden? Ich brauche ja für den Betrieb der AMD-CPU keine 12 V.... Hat damals alles der Händler installiert, der sollte es eigentlich wissen......

@Gerd:
Motherboard-Monitor incl. deutscher Sprachdatei habe ich schon runtergeladen. Geniales Teil.... :)

Andi

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Fockel007 egniRredrreH „@Fockel: Zum Stecker - muss den Compi mal aufmachen und nachschauen. Laut...“
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Es werden vom Board beide anschlüsse genutzt, im "Normalmodus" allerdings fällt das Fehlen des "4pin +12 V PC ATX power supply headers" nicht auf, nur wenn die CPU auf Leistung fährt kann es aufgrund nicht ausrreichender Stromstärke bei den Spannungsreglern für die CPU zu Schwankungen kommen die ohne weitres einen Systemabsturz verursachen können.

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Gerd6 egniRredrreH „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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@Fockel: Also, wenn Du wg P4 Recht hast, mea culpa. Hab selbst kein Shuttle. Aber ist schon irre. Denn P4 heißt ja nicht "4 Pins" oder so, sondern Pentium 4 !!
@Andi: Tja, sind schon gut hier die Jungs, wenns ein sauberes posting ist.
Wg. Wakü. Wäre schon heftig übertrieben bei einem XP2400 ohne OC. ABER: Alles redet
immer nur von CPU-Kühlung, Wollte eigentlich in meinem oa posting ausdrücken, daß es
noch andere Hardware gibt, die der Kühlung bedarf UND die Wärme abgibt, die auch abgeführt werden muß. Wenn sich die Hitze staut die zB der CPU-Cooler rauswirft, wirds dem Rest zu warm, siehe Deine Rams. Wenn ichj das nicht klar genug erklärt habe, dann halt jetzt.
Wg Geräuschvermeidung, okay, aber da gibts günstigere Lösungen.
Hab gerade einen Artikel gelesen, daß es einen lüfterlosen Kühler für CPUs bis 2,8 GHz
gibt (Fa. HeatlaneZen, NCU 1000). Ist zwar ein Riesenteil, aber lautlos. kostet aber auch 75€, immer noch billiger als eine Wakü. Aber wie gesagt, ein ordentlicher CPU-Cooler mit
einem 80er Quirl sollte reichen. Lieber den Rest beachten und die Wärme rausschaufeln.
Gerd

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egniRredrreH Nachtrag zu: „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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@Fockel:
muss Dich nochmal wg. 4pin-Anschluss nerven. Es gibt nämlich ZWEI solche Anschlüsse, die vom Netzteil weggehen. Der eine (länglich rechteckig mit abgerundeten Ecken) ist die normale Stromversorgung für CD-ROM, Festplatten usw. Die andere (quadratisch, laut Netzteil-Handbuch - ja, sowas gibt's - dient der NUR für Pentium 4 Boards) hat je zwei schwarze und zwei gelbe Kabel, ebenfalls für 12 V, allerdings wie gesagt NUR für Pentium 4 Boards. Habe vorher nachgesehen: auf meinem Shuttle-Board gibt's dafür DEFINITIV KEINEN Anschluss !!!

@Gerd:
Wegen Preisen Wakü hast Du sicher recht. Billig sind die nicht gerade. Zudem erhöhter Installationsaufwand, von der Größe gar nicht zu reden..... Werde wohl einen zusätzlichen 80er reintun. Mal schauen wegen Papst-Lüftern....... arbeite nämlich in dem Firmenverbund (www.ebmpapst.com/de). Muss doch meinen eigenen Arbeitsplatz sichern..... ;-)

Habe glaube ich gestern hier auf der HP einen Artikel gelesen, der sich auch um Abstürze drehte und in dem ein Bild eingebunden war, das einen CPU-Lüfterkörper zeigte, der nicht ganz bündig platziert war. Wenn ich dieses Bild mit der Installation bei mir vergleiche, sieht das fast genauso aus. Vielleicht bekommt die CPU so nicht 100-prozentige Kühlung und die Platine wird unnötig heiss, damit auch der RAM. Eventuell ist das ja der Grund. Möchte jetzt aber ungern daran rumbasteln, habe keine Wärmeleitpaste da, falls denn welche notwendig werden sollte....

Andi

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Fockel007 egniRredrreH „@Fockel: muss Dich nochmal wg. 4pin-Anschluss nerven. Es gibt nämlich ZWEI...“
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Stimmt hatte das AK39 mit dem AN35 verwechselt. Das AK39 hat den Zusatzspannungsanschluß oberhalb der RAM-Bänke noch als Standart Spannungstecker (12V/GND/GND/5V) die neueren Shuttle und Gigabyte Boards haben nun den P4-Stecker stattdessen.

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Fockel007 egniRredrreH „@Fockel: muss Dich nochmal wg. 4pin-Anschluss nerven. Es gibt nämlich ZWEI...“
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Stimmt hatte das AK39 mit dem AN35 verwechselt. Das AK39 hat den Zusatzspannungsanschluß oberhalb der RAM-Bänke noch als Standart Spannungstecker (12V/GND/GND/5V) die neueren Shuttle und Gigabyte Boards haben nun den P4-Stecker stattdessen.

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umberto egniRredrreH „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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Hi,
äh. mal ´ne blöde Frage:
3x primäre Partition?
Muss es nicht 1x primär und rest sekundär sein?
Cu,
Umberto

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egniRredrreH umberto „Hi, äh. mal ne blöde Frage: 3x primäre Partition? Muss es nicht 1x primär...“
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Hi Umberto,
du postest: > Theoretisch bin ich ein Praktiker....

Als Praktiker solltest Du eigentlich wissen, dass man mittels eines Partitionierungsprogramms mehrere primäre Partitionen einrichten kann. Genau dies habe ich gemacht und kann so beim Starten mit einem Bootmanager auswählen, welche meiner drei angelegten primären Partitionen mit jeweils Win 98SE als Betriebsprogramm ich starten kann. Natürlich sind noch weitere Partitionen angelegt. Dies sind meine logischen Laufwerke, auf welchen ich Programme, Daten, Backup usw. abgelegt habe. Alles klar?

Andi

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umberto egniRredrreH „Hi Umberto, du postest: Theoretisch bin ich ein Praktiker.... Als Praktiker...“
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Klar!
Cu,
Umberto

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Gerd6 egniRredrreH „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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Hallo Andi,
solche threads geben ja auch Anstoss, über sein eigenes Sys
nachzudenken.
Da Du ja die Ruhe suchst ;-) hab ich mal was (mit Bombenerfolg)
probiert. Den 80mm-Lüfter raus. Hatte hier noch (woher bloß ?) einen 120 mm-Quirl
liegen. Der paßt ohne probs an die Rückwand meines Towers. Die Schrauben-
löcher sind akkurat vorhanden. Den hab ich also reingebaut, die Temp. ging
spürbar runter, das Geräusch aber leider nicht. Nun hab ich einfach die
Anschlüsse auf die 7 V-Schiene gelegt (rot und gelb am normalen
4-er Stromkabel). Geräusch = kaum mehr hörbar ! Temperatur = ca 4 Grad niedriger,
als mit dem 80er auf 12 Volt ! Einfach super. Der dreht mE jetzt höchstens noch
1500-2000U und schaufelt dennoch mehr raus als der 80er.
Da Du ja an Papst günstig rankommst, würd ich das mal probieren.
Den gibts nämlich auch temp.-geregelt !!, aber teuer :-(
Und noch was : Du schreibst, daß der Comp. irgendwie in ein Eckteil
gezwängt ist. Achte darauf, daß sich da die (Ab-)Luft nicht staut.
Sonst wär alles für die Katz.
So, ich glaub, das wars jetzt. Soll ja kein Jahrhundertthread werden.
Kannst ja noch mal rückmelden, was Sache ist. Ich schau gelegentlich nochmal
rein.
Guten Rutsch
Gerd

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Fockel007 Gerd6 „letzte Meldung zum Thema (von mir) ;-))“
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Wenn man etwas geschick beim Löten hat kann man sich auch recht günstig eine Temperaturreglung selber bauen (Kostenpunkt ca. 2 EUR), ich hab diese Reglung bei mir am laufen (mit nem 92mm und nem 80mm Lüfter dran)

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egniRredrreH Nachtrag zu: „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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@Gerd und Fockel:
Vielen Dank für Eure fundierten Beiträge und Tipps. Bin froh, dass ich mit meinem Problem nicht im Regen stehen gelassen werde.......

War gestern abend beim Sehen von Bonusmaterial einer Film-DVD, derzeit als Teil eines Top-Acts im Kino und genialste Filmtrilogie (fast) aller Zeiten [schon mal meinen Benutzernamen rückwärts gelesen ;-) ]
Der DVD-Player schaufelt leider auch jede Menge Abwärme in's System wie mir die handwarmen DVDs belegen, wenn ich sie nach Beendigung eines Films aus dem Laufwerk nehme. Fast immer gab es bei mir dann auch Abstürze (eingefrorenes Bild und Ton, teilweise Bluescreen). Aber wie gesagt erst ab so drei Stunden - wirkte sich jeweils nur aus, wenn längere Filme mit massig Bonusmaterial oder TV-Serien, wo meist vier Folgen auf einer DVD drauf sind [TNG, DS9, Babylon 5 lassen grüssen :) ], liefen.

Doch gestern abend nicht! Hatte nämlich ein Seitenteil des Gehäuses weggelassen, da ich derzeit am Grübeln und Checken bin, was verbessert werden könnte. Und siehe da: scheint seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Lief alles wunderbar. Außerdem nicht so tragisch wegen Optik, da es die den Schreibtischflanken zugewandte Seite ist und somit der eigenen Ästhetik keinen Tritt verpasst :) Gibt nur ein tieffrequentes Brummen, welches ich aber durch Entkopplung der Gehäusefüsse vom Boden beseitigen kann.

@Gerd: danke nochmal für den Tipp mit dem Motherboard-Monitor. Habe ihn auf der Partition mit dem Software-DVD-Player installiert. Leider ist mein Mainboard nicht in der Liste aufgeführt, auch nicht nach Aktualisierung der Datei über's Internet. Werde dem Autor 'mal meine Einstellungen schicken, damit er auch dieses Board aufnehmen kann. Bei Start des Rechners hat meine CPU laut Anzeige MBM 23° C, die dann im Laufe der Zeit so auf 34°, 35° ansteigt, selbst nach Ende des DVD-Session ! Vielleicht komme ich so um die Anschaffung eines zusätzlichen Lüfters herum. Arbeite zwar im Firmenverbund von Papst aber nicht dort, wo diese Produkte hergestellt werden, so dass ich leider NICHT günstiger an Ventilatoren komme :(( ..... muss genauso blechen wie jeder normale User.

Werde einmal alles beobachten und dann abschließend hier posten, wie es ausgegangen ist.
Einen guten Rutsch, ein hoffentlich für alle gutes, neues Jahr und allseits störungsfreie PC-Zeiten wünscht Euch nun
Andi

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egniRredrreH Nachtrag zu: „Massive Probleme nach Mainboardtausch“
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Hallo zusammen,
erstmal allen ein gutes, neues Jahr 2004. Hat bei mir zumindest was den PC-Bereich betrifft, schon einmal gut angefangen. Doch ich will der Reihe nach berichten:

Hatte also erstmal wie erwähnt das rechte Seitenteil des PC-Gehäuses entfernt, um zu sehen, ob so die System- und CPU-Temperaturen runtergehen würden. War aber laut Motherboard-Monitor so wie vorher bei geschlossenem Gehäuse. Die Temperaturen lagen bei normaler PC-Nutzung um die 48°-49° Celsius - die Temp-Anzeigen waren sowohl im BIOS als auch im Motherboard-Tool unter Windows gleich. Soweit alles in Butter.

Bei einem erneuten Besuch der Shuttle-Homepage fand ich dann einen aktuelleren VIA-4-in-1 Chipsatztreiber (Version 4.51) als den, den ich bei meinen Versuchen die Wochen und Monate zuvor benutzt hatte. Also den runtergeladen und installiert. Ausserdem noch den aktuellsten Soundkartentreiber für die Terratec Sixpack 5.1 downgeloadet und installiert. Das System lief danach wie sonst auch - nur ob es erneut abstürzen würde oder eine längere PC-Sitzung mitmachte, wusste ich noch nicht.

Wenn schon beim Updaten - dann gleich noch einen aktuellen Grafikkartentreiber runtergesaugt. Gedacht - getan...... Das Update meiner Matrox Millennium G450 DualHead PCI-Grafikkarte funktionierte jedoch NICHT mit dem aktuellsten Treiber (weder die "normalen" noch die WHQLs, also die von Microsoft zertifizierten). Nach Installation und Neustart des Rechners wurde der Desktop unvollständig geladen, von der Taskleiste war nur die Umrandung zu sehen, die Icons gar nicht - das System blieb beim Hochfahren einfach hängen. Also wieder Neustart, in den abgesicherten Modus und den Grafikkartentreiber wieder entfernt. Auf der Matrox-Homepage fand ich in den englischsprachigen FAQ dann den Hinweis, dass es mit der G450 PCI Probleme auf Mainboards geben kann, die keine Intel-Chipsätze beherrbergen

http://forum.matrox.com/mga/viewtopic.php?t=4321&sid=8eb980877f889c1115fc6fe69d75d563

http://forum.matrox.com/mga/viewtopic.php?t=4323&sid=8eb980877f889c1115fc6fe69d75d563

Dabei hatte mein Fachhändler mir gerade dieses Board empfohlen. Na ja, alles kann auch ein Experte nicht wissen, trotzdem ärgerlich, zumal er wahrscheinlich das System nach Einbau der neuen Hardware gar nicht getestet hatte, denn der CPU-Takt war nicht korrekt eingestellt und Windows zeigte mir anstatt einer 2400er CPU eine 1800er an. Musste ich erst selbst erledigen durch Abziehen eines Jumpers auf dem Mainboard. Doch zurück zur Graka: die G450 funktioniert leider nur mit den Standardtreibern der Matrox-Installations-CD. Laut Matrox müsste es mit aktuellen Treibern funktionieren, wenn nach einer Neuinstallation des Betriebssystems ZUERST die Chipsatz-Treiber aktualisiert werden und DANACH dann erst die Grafikartentreiber installiert werden. Hab' jetzt aber vorerst keinen Bock, nochmal ganz von vorne anzufangen, da es auch mit dem alten Graka-Treiber funktioniert.

Nach einer Woche Testläufen war klar: die anderen Updates hatten es wohl gebracht. Kein Absturz mehr bei längerer Laufzeit, alle Programme laufen stabil wie vor dem Mainboardtausch. Selbst nach Wiedereinsetzen der Gehäuseseitenwand hielt sich die Temperatur im Bigtower in Grenzen, Höchstwert war laut Motherboard-Monitor einmal 53° C. Ansonsten alles Supiiii :)

Andi

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