Hallo zusammen.
Vor ein paar Tagen hatte 'dicke_bommeln' auf dem News-Board folgenden Heise-Artikel verlinkt, in dem es um minderwertige Elektrolyt-Kondensatoren aus Taiwan mit kurzer Lebensdauer und dadurch verursachte Mainboard-Probleme ging. Besonders betroffen sollen Abit-Boards sein:
http://www.heise.de/newsticker/data/ciw-04.03.03-001/
Das ganze wurde ein wenig relativiert; es sei nicht klar, ob die betroffenen Produktchargen auch nach Deutschland gelangt seien. Was meint ihr - welche Konsequenzen sollte man aus solchen Meldungen ziehen? In nächster Zeit erstmal die Finger von Abit-Boards lassen? Andererseits: Wer sagt mir, ob nicht Boards von anderen Herstellern ähnliche Probleme haben, die nur noch nicht so bekannt geworden sind?
Das Tückische an der Sache ist: So ein Board kann ja durchaus zwei Jahre klaglos laufen; kurz nach dem Kauf merkt man sowieso noch nichts. Die Wahrscheinlichkeit, daß kurz nach Ende der Gewährleistungsfrist viele Boards abrauchen, erscheint mir aber recht hoch zu sein - sofern die Behauptungen in dem Artikel stimmen. Wer weiß, vielleicht wird im Jahr 2004 auf diesem Brett genau so viel über Abit diskutiert, wie letztes Jahr auf dem Festplatten-Board über IBM!
Da der Thread von 'dicke_bommeln' neulich auf keine allzu große Resonanz gestoßen ist, möchte ich auf diesem Board noch einmal nachhaken. Schließlich gehört Abit - und das aus gutem Grund! - zu den meist empfohlenen Herstellern von Mainboards. Es wäre imho jammerschade, wenn man ausgerechnet diese Marke künftig nicht mehr guten Gewissens empfehlen könnte.
CU
Olaf
Mainboards, BIOS, Prozessoren, RAM 27.292 Themen, 124.075 Beiträge
Ist spannend, sich da durchzuklicken. Man lernt eine Menge über Markt und Technik.
Konkret produktspezifisch wird nichts dabei herauskommen, aber man weiß jetzt wieder einiges mehr - über die Branche bishin zu konstruktiven Details von Mainboards.
Und daß ausgerechnet eine 'falsche Fälschung' die Ursache sein soll- amusant.
Gruß
A4.
