Linux 14.982 Themen, 106.350 Beiträge

Warum sind Schriften unter Linux so gräßlich unscharf?

Julian Florian / 10 Antworten / Flachansicht Nickles

Woran liegt es eigentlich, dass unter Linux alle (!) Schriften so hässlich aussehen. Ich meine damit die Darstellung (nicht die Schriften selbst). Egal was ich einstelle, in keinem Fall ist die Darstellung so scharf wie unter Windows - und so gesehen keinen Deut besser als beim Mac. Schade, denn dadurch wurden meine bisher zahllosen Versuche, mich mit Linux anzufreunden, immer wieder vergällt.


Zweiter und vielleicht letzter aber wichtiger Grund, Linux noch immer zu meiden: Ich habe noch keinen Linux-Dateimanager gesehen, der ähnlich komfortabel ist wie der Windows (bzw. heute Total) Commander. Die ganze Dateimanagement-Philosophie ist echt zum Erbrechen - alle Programme funktionieren ähnlich steinzeitlich wie der Windows Explorer bzw. - noch schlimmer - beim Mac). Ich weiß nicht, wie man im 21. Jahrhundert noch mit einer Bedienung zurecht kommt, bei der man ständig zur Maus greifen muss. Dass es zwischen Mausfetischisten und Kommandozeilen-Virtuosen noch etwas anderes gibt, zeigt mir - seit Jahren - der Windows Commander.Gegenargumente erwünscht!

bei Antwort benachrichtigen
Julian Florian Tilo Nachdenklich „Hallo Julian Florian, benutzt Du einen Flachbildschirm? Da muss man ev. beim...“
Optionen

Nein, ein normaler 19-Zöller. Aber ich hätte mich präziser ausdrücken sollen: Gemeint war die Unschärfe der Schriften INNERHALB aller Editoren bzw. Starwriter (bzw. Open Office Writer). Gegen die Darstellung der Desktop-Schriften habe ich eigentlich nichts einzuwenden.

> Die Schriften etwa bei KDE2 werden z.B. bei der SuSE-Hilfe im Konqueror nur in bestimmten Größen scharf angezeigt.
> Manchmal muss mann 1-2 Größen kleiner oder größer einstellen.
Habe ich probiert, brachte aber nichts - aber wie gesagt, bezogen auf die Schrift innerhalb einer Software.

> Viel schlimmer finde ich, dass die Dateimanager nicht zuverlässig arbeiten und Ergebnisse von Kopieraktionen erst verzögert
> anzeigen oder erst nach Schließen und Neustart des Dateimanagers.
Na sag ich doch - noch etwas, was mich mächtig stören würde.

> Ich finde, dass wir DAUs /g/577.htm> bei Linux immer noch gnadenlos verarscht werden.

Kann ich - noch nicht - nachvollziehen, weil ich bisher unter Windows XP noch recht glücklich bin und daher auch keine weiteren Enttäuschungen unter Linux erlebt habe.

Meine Zufriedenheit (tut mir leid, das HIER schreiben zu müssen) mit Windows liegt aber daran, dass ich kaum mit den üblichen Programmen arbeite (sonst wäre ich schon längst ganz hinübergewechselt) und dass zweitens (! gleich kommt wieder Gegenkritik ;-)) ich alle Software habe, die mir Linux (noch) nicht bieten kann. Und alles, was ich an der UNIX-Welt für mich für wertvoll bis lebenswichtig finde, habe ich auch unter Windows:
- Perl,
- Opera,
- einige Super-Editoren wie Kedit, Ultraedit, Notetab Pro (besser als EMACS und VI - wenn man KEIN Programmierer ist und NICHT mit diesen Programmen aufgewachsen ist - Achtung, bitte nicht darauf einsteigen - ich kenne diese erhitzten Diskussionen)
- Open Office und zahllose kleine Helferlein, die es sicherlich auch bei Linux in ähnlicher Form gibt

UND: Programme, die mir Linux bisher NICHT bieten kann:
askSam, dtSearch, Windows Commander ...

Und da ich mit XP auch keine Abstürze mehr hatte (kann mich nicht mehr daran erinnern) - tut mir leid, Gemeinde, seitdem hält sich mein Bedürfnis zu wechseln, in Grenzen. ABER - Das kann sich durchaus auch ändern.
Gruß, Julian

bei Antwort benachrichtigen