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2. Netzwerkkarte und XP lahmt zu Beginn

Bembel / 17 Antworten / Baumansicht Nickles

Hi,
Mein XP ist immer ganz gut gelaufen, nur jetzt war mal wieder ne Neuinstallation dran, weil ich auch viel mit verschiedenen Partitionen etc. rumprobiert habe.
Aber irgendwie läuft\'s nicht mehr so schön wie früher, jedenfalls nicht direkt nach dem Start. Ehe ich Netzwerkverbindungen benutzen kann dauert\'s ca. eine Minute, früher gab\'s diese Pause nicht. Alles andere funzt in der Wartezeit wie gewohnt.
Das einzige was ich an meiner Hardware-Konfig geändert habe, ist, dass noch ne zweite Netzwerkkarte hinzugekommen ist (aber keine Konflikte!).
Hab auch schon im Archiv gesucht und bin da nur auf folgendes gestoßen: Die Netzwerkverbindungen sollten nicht beim Windows-Start aktiviert sein!(Das steht hier!)
Was soll das heißen?
Kann mir da nochmal jemand auf die Sprünge helfen oder weiß jemand noch wo der Haken an der Sache ist?
Hat jemand Erfahrungen mit XP und zwei Netzwerkkarten?
Vielen Dank für Antworten und einen Schönen Gruß!

HeinBlöd Bembel

„2. Netzwerkkarte und XP lahmt zu Beginn“

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Bevor ich den ganzen Sermon nochmal schreiben muß: HIER KLICKEN

Mrs. Software Bembel

„2. Netzwerkkarte und XP lahmt zu Beginn“

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Die 2. Netzwerkkarte MUSS aus einem anderen Adressbreich stammen, also 192.168.2.1 und 192.168.4.1 Subnetz 255.255.255.0

eL b0sSo Bembel

„2. Netzwerkkarte und XP lahmt zu Beginn“

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192.168.2.1 und 192.168.4.1 sind keine verschiedenen adressbereiche sondern nur verschiedene netze. 172.17.100.1/255.255.0.0 wäre ein anderer adressbereich.

Teletom Bembel

„2. Netzwerkkarte und XP lahmt zu Beginn“

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Nutzt Du eine Karte für DSL?

Bembel Teletom

„Nutzt Du eine Karte für DSL?“

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Ja, das hab ich vergessen zu schreiben.
Ich hab jetzt auch schon bei der DSL-Netzwerkkarte alle Dienste und Protokolle deaktiviert, also auch TCP/IP. Also ist auch keine manuelle IP-Vergabe mehr für diese Karte möglich.

Irgendwas hat's schon mit aktiver / inaktiver Verbindung im LAN zu tun (Es ist nur ein Peer to Peer-Netzwerk). Ist der zweite Computer beim hochfahren des XP-Rechners aus, dann entsteht die Pause nicht, nur wenn der andere beim Booten an, also die LAN-Verbindung gleich aktiv ist.
Die Pause ist übrigens nicht beim Booten, sondern wirklich, wenn der Bootvorgang schon abgeschlossen ist. Wenn ich also nicht gleich versuche, auf's Netz zuzugreifen. sondern erst andere Sachen machen, dann macht sich das ganze nur bemerkbar, weil nach der ca. Minute dann die Platte rattert und das Netzwerk aktiv wird.
Will ich gleich auf's Netzwerk zugreifen, so hängt er für eine Minute ziemlich fest.
Danke erstmal für Eure bisherigen Antworten.

El.Tostador Bembel

„Ja, das hab ich vergessen zu schreiben. Ich hab jetzt auch schon bei der...“

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Hi,

nur so mal eine Frage, wofür die zwei Netzwerkkarten? Eine reicht ansich für DSL und LAN.

Gruß,

El.Tostador

Bembel El.Tostador

„Hi, nur so mal eine Frage, wofür die zwei Netzwerkkarten? Eine reicht ansich...“

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Du meinst mit einem Hub oder Switch?
Ich hatte noch ne Netzwerkkarte über und wollte die paar € für obiges sparen. ICS funktioniert halt jetzt nur in eine Richtung, aber der Rechner mit den zwei Netzwerkkarten ist eh der Hauptrechner und meistens vor dem anderen in Gebrauch.
Außerdem muss ich zugeben, dass ich so wusste, dass ich alles richtig konfigurieren kann, damit ICS funzt.
Rein interessehalber: Wie wäre es, wenn ich in jedem Rechner nur eine Karte hätte und ein Hub dazwischen mit DSL im Uplink?
Könnte dann jeder direkt ins Netz und dem der als zweites will per ICS weiterhelfen? Oder muss es dann schon ein kleiner Proxy wie Jana sein? Ich würd gerne mitreden, leider kenn ich mich in der Beziehung nicht ganz so toll aus!
Freue mich auf Deine Antwort El.Tostador, denn irgendwann muss ja eh mal ein Hub her!
Schönen Gruß

El.Tostador Bembel

„Du meinst mit einem Hub oder Switch? Ich hatte noch ne Netzwerkkarte über und...“

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Hi,

ich muß zugeben, habe es selbst nur mit einem Rechner getestet. Also Rechner -> Hub -> DSL-Modem. Hat den Vorteil, daß ich das nicht sonderlich hübsche Modem irgendwo verstecken kann und sehe trotzdem, ob ich online bin. Bzw. man sieht, ob Daten übertragen werden. Außerdem macht sich der Hub ganz gut neben Modem und Telefonanlage. ;-)
Ob jetzt die angeschlossenen Rechner gleichzeitig ins Netz können, hm, sonderlich versiert bin ich da auch nicht, unter Umständen brauchst Du da noch Software. Aber es kann sich immerhin jeder Rechner einzeln ins Netz wählen, d.h. die anderen können aus bleiben.
Jetzt habe ich auch, glaube ich, Dein ICS vestanden. Internet Connection Sharing, ja? Damit können dann die anderen auch ins Netz (gleichzeitig). Soetwas meinte ich oben mit Software.
Yo dann, hoffe, ein wenig geholfen zu haben!

Viele Grüße,

El.Tostador

Teletom Bembel

„Du meinst mit einem Hub oder Switch? Ich hatte noch ne Netzwerkkarte über und...“

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Also DSL-Modem an Hub-Uplink-Anschluss anschliessen, würde ich eigentlich nicht empfehlen.

Vergleiche (komm aber wieder!):

http://www.nickles.de/static_cache/537141980.html

Zur Zeit hab ich folgende Konfiguration:

nach Splitter
DSL-Modem dann
Hardware-Router dann
Computer mit Router und Proxy-Server mit einer Netzwerkkarte
(mit Firewall und umfangreiche Filter- und Logfile-Möglichkeiten)
dann
internes Netzwerk (Grundlage feste IP-Nummern)

Du hast richtig gelesen, der Computer mit der Router- und der Proxyfunktionalität funzt mit einer Netzwerkkarte.

Insbesondere beim Router ist das "sehr" verwunderlich. Ich brauchte bei diesem Computer nur die IP des Hardwarerouters als Gateway eingeben. Bei der DNS-Suchreihenfolge habe ich die Ip des ersten DNS des Providers eingetragen. Ausserdem hab ich IP-Forwarding aktiviert.

Ping auf eine IP im Internet funzt wunderbar von einem Netzwerkclient aus.

Vorschlag:
Internet-Zugangs-Computer nur mit einer Netzwerkkarte ausrüsten
DSL-Modem doch an Uplink-Anschluss des Hubs stecken
Zunächst Netzwerkkarte neu installieren
TCP/IP anbinden und feste IP-Nummer 192.168.0.1 SM: 255.255.255.0
eintragen
RASPPPoE installieren
(Nach Anleitung wie bei W2000
http://www.dsluser.de/page/index.php?showpage=ras2000.php)
dabei wird eine DFÜ-Verbindung eingerichtet
Internetverbindungsfreigabe vornehmen:
Rechtsklick auf die DFÜ-Verbindung Eigenschaften Erweitert
Anderen Benutzern den Zugriff auf das Internet gestatten aktivieren.

DABEI wird die Ip-Adresse der LAN-Verbindung nochmal auf
192.168.0.1 SM: 255.255.255.0 gestellt.

Beim I-Net-Zugangs-Computer
die IP des ersten DNS des Providers
als Gateway
und
als DNS in der DNS-Suchreihenfolge eintragen

die Client-Computer müssen zum Netzwerk passen:
feste Ip-Nummer einstellen (geht von 192.168.0.2 bis 192.168.0.254)
z.B. für den ersten Client
192.168.0.2 sm:255.255.255.0
bei allen Client-PC's:
Gateway
192.168.0.1 hinzufügen
DNS-Konfiguration
DNS-Aufl. aktivieren bei HOST Computernamen eintragen
192.168.0.1 hinzufügen

Natürlich kann später noch ein Proxyserver-Programm zur Filterung und zur Logfile-Führung auf dem I-Net-Computer installiert werden.

Das funktioniert mit Sicherheit.

Viel Spass

Teletom

Bembel Teletom

„Also DSL-Modem an Hub-Uplink-Anschluss anschliessen, würde ich eigentlich nicht...“

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Na, das war ja sehr ausführlich. Ich hab auch noch weiter über die ganze Sache nachgedacht.
Erstmal zu dem was Du schreibst:
RASPPPoE installieren ist bei XP nicht mehr nötig, ist schon dabei.
192.168.0.1 und Subnetzmaske 255.255.255.0 hab ich auch drin (beim Host).
Und schon funktioniert ICS!

Jetzt zu der Sache mit dem Hub:
Wenn man keinen Uplink-Port hat kann man ja glaube ich mit nem Crossover-Kabel in einen normalen Port gehen.
Wenn ich Dich jetzt aber richtig verstanden habe, so brauchst Du trotz Hub immernoch einen I-Net-Zugangsrechner, der, wenn andere Rechner ins Internet wollen, immer als Gateway fungieren muss!?
Bei meinen Überlegungen bin ich auch darauf gekommen, dass meine Version, dass mal der eine und mal der andere Computer das Gateway ist, nicht so einfach umzusetzen ist, weil eben die IP's bei dieser Gateway-Geschichte festgelegt sind.
Nochmal zur Erinnerung: DSL-Modem im Uplink-Port (oder Crossover und normal angeschlossen) alle weiteren Rechner mit einer Netzwerkkarte am Hub.
Auf jedem Rechner ist die DSL-Verbindung über das DFÜ-Netzwerk konfiguriert. Sobald aber jetzt einer jemals als Gateway diente, ist die IP dieses Rechners 192.168.0.1. Wird jetzt ein anderer Rechner als Gateway benutzt, so muss dann an dem früheren Gateway erst wieder manuell von fester auf dynamische IP (oder eben manuell +1) umgestellt werden.
Das wäre aber glaube ich das einzige Problem, oder?

Eigentlich brauch ich das alles auch gar nicht, oder komme zeitlich eh nicht dazu, aber ih lasse meine Gedanken halt gerne mal wandern.
So, jetzt aber genug für heute! Freitag abends muss man halt nochmal raus! Viel Spass!

Teletom Bembel

„Na, das war ja sehr ausführlich. Ich hab auch noch weiter über die ganze Sache...“

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Guten Morgen Samstag,

Du denkst schon weiter, dass ist positiv (soweit habe ich zwar auch gedacht, aber ich habe es noch "gewagt", hier hinzu schreiben.

Zunächst es ist richtig, statt DSL-Modem am Uplink-Anschluss kann man auch DSL-Modem über Crossover-Kabel an einen normalen Hub-Anschluss stecken (und man könnte besser einen switchablen Hub verwenden).

RASPPPoE ist bei XP auch nicht unbedingt nötig, aber
1. RASPPPoE ist u.U. besser
2. installierst Du RASPPPoE, wie ich oben dargestellt habe, brauchst Du beim I-Net-Freigabe-Rechner nur eine Netzwerkkarte.

Wird nun Internetfreigabe eingerichtet, stellt sich die LAN-Verbindung auf 192.168.0.1 SM:255.255.255.0

Die gleiche Installation kann man bei den anderen Rechnern auch machen, da überall erstmal die IP 192.168.0.1 eingestellt wird, sind interne Netzwerkzugriffe erst mal nicht möglich.

Lösung:
IP-Nummer manuell auf 192.168.0.2 bis 192.168.0.254 SM: 255.255.255.0
stellen
alle IP-Nummern aller Computer im Netzwerk
als Gateway und in der DNS-Suchreihenfolge eintragen

Dann hast Du bei jedem Rechner
genauso viel Ip-Einträge wie Computer im Netzwerk sind +1
und zwar bei
Gateway und bei der DNS-Suchreihenfolge

Bei Rechtsklick Internetexplorer bzw. Eigenschaften von Internet
Verbindungen
Nur wählen, wenn keine Netzwerkverbindung besteht - aktivieren

Ergebnis:
jeder PC hat nur eine Netzwerkkarte
UND
jeder PC gelangt entweder direkt (ohne dass ein anderer Computer eingeschaltet ist) oder über einen der Intenetverbindungsfreigabe-(ics)-Rechner in das Internet.

Viel Spass

Teletom

El.Tostador Teletom

„Guten Morgen Samstag, Du denkst schon weiter, dass ist positiv soweit habe ich...“

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Yo,

in einem Deiner angebenen Links schreibst Du (vielleicht habe ich das auch nur falsch verstanden, ist noch früh), wenn sich mehrere Rechner, an Hub angeschlossen und somit mit dem DSL-Modem verbunden, ins Netz wählen, bekämen sie verschiedene Rechnungen.
Das ist ein wenig undifferenziert. Sie KÖNNEN verschiedene Rechnungen bekommen, aber nur, wenn sie verschiedene Accounts benutzen. Das Modem kann nur einen Account zur gleichen Zeit benutzen. -> Wenn alle Rechner via ICS gleichzeitig online sind, gibt es auch nur eine Rechnung, da es nur einen 'online-Account' gibt.
Zu Deinem RASPPPOE, wenn Du DSL nutzen willst ('normalerweise' ja NIC-> DSL-Modem) benutzt Du eigentlich immer RASPPOE. Wie das Ding letztenendes heißt, ist so ziemlich egal. Deswegen vestehe ich nicht, wieso Du schreibst, daß man speziell bei RASPPPOE nur eine Netzwerkkarte braucht. Wenn mich nicht alles täuscht, gilt dies immer, da DSL so gut wie immer 'OE' läuft.
Wie gesagt, vielleicht habe ich Dich ja nur falsch verstanden.

Gruß,

El.Tostador

Teletom El.Tostador

„Yo, in einem Deiner angebenen Links schreibst Du vielleicht habe ich das auch...“

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Du kannst zumindest bei T-Online mit einem 'online-Account' gleichzeitig an zwei verschiedenen Stellen ins Internet gehen.

Dann bekommst Du die Zeit selbstverständlich 2-mal berechnet auf Deiner Rechnung.

Teletom

Nachtrag zu: „Du kannst zumindest bei T-Online mit einem online-Account gleichzeitig an zwei...“

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OK mit PPPoE von XP funktioniert das Ganze auch, habe gerade XP Einstellungen vorgenommen.

Aber RASPPPoE hat mehrere Einstellungsmöglichkeiten, u.a. kann man die richtige MTU Einstellung für T-Online vornehmen.

Der Knackpunkt ist:

Mit PPPoE wird entweder eine DFÜ-Verbindung bei RASPPPoE oder eine Breitband-Verbindung bei XP-PPPoE eingerichtet. Das funktioniert auch wenn nur eine Netzwerkkarte vorhanden ist.

Diese Verbindung kann man dann für die Internetbenutzung der anderen internen Computer und Benutzer freigeben.
Rechtsklick auf die PPP-Verbindung Eigenschaften Erweitert
Anderen Benutzern im Netzwerk gestatten, die Internetverbindung des Computers zu verwenden - aktivieren.

Also ein Internet-Router mit nur einer Netzwerkkarte.

Bembel Teletom

„OK mit PPPoE von XP funktioniert das Ganze auch, habe gerade XP Einstellungen...“

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Okay, jetzt hab ich alles.
Den Thread werd ich mir mal speichern. Wenns dann soweit ist, hab ich betimmt die Hälfte schon wieder vergessen.
Das war auf jeden Fall mal wieder eine sehr interessante Diskussion hier auf Nickles.
Vielen Dank an alle Teilnehmer und natürlich speziell den Teletom!

Teletom Bembel

„Ja, das hab ich vergessen zu schreiben. Ich hab jetzt auch schon bei der...“

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Suche die Datei HOSTS bei jedem Computer und trage alle Computer dort ein, darüber hinaus muss der DNS-Client bei jedem Computer aktiviert werden.

Ansonsten wird langandauernder Broadcast beim Starten initiiert.

Bembel Teletom

„Suche die Datei HOSTS bei jedem Computer und trage alle Computer dort ein,...“

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Hi Teletom,
Ich hab kurz bevor ich Deine Antwort hier sah ICS auf dem XP-Rechner aktiviert. Das hatte ich bisher nicht getan. Dabei hat er wohl selber den anderen Computer in der Hosts-Datei eingetragen. Auf jeden Fall steht er da jetzt drin und alles klappt wie früher.
Vielen Dank.

@El.Tostador:
Ja, ICS = Internet Connection Sharing
Das mit dem Hub und dann ICS vom ersten für den zweiten (also egal, welcher dann zuerst die DSL-Verbindung aufbaut) werd ich demnächst mal probieren.
Irgendwie kann ich mich aber entsinnen als Lösung ohne Router oder Server immer nur sehr viel kompliziertere Sachen gelesen zu haben.
Wenns so ginge wärs ja einfach!

Schönen Gruß