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Schutz für unsere Kinder!

Maybe / 36 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen,

mometan läuft ja eine große Kampagne zum Schutz unserer Kinder.

Bevor Missverständnisse entstehen, ich bin für den absoluten Schutz, keine Frage.

Dabei geht es aber unter Anderem natürlich auch um den Schutz im Internet. Ich habe mir darüber Gedanken gemacht, wie das mit unserem geltenden Recht vereinbar sein könnte.

Mein Ergebnis? Garnicht! Der Schutz, vom dem gesprochen wird, wäre nur in einem absoluten Überwachungsstaat möglich.

Warum?

Ein einfacher Jugendschutzfilter mit einer Blacklist, oder auch Whitelist, ist nicht genug - es gibt andere Rechner

Der serverseitige Schutz ist bei der Fülle der Angebote im Bereich XXX Seiten, Wortfiltern, Inhaltsfilter etv. auch nicht realisierbar.

Oder wer weiß, was die XXX auf Russisch heißt? Die Kinder wissen es!

Eine Überwachung der Chats würde nur bei einer eindeutigen Identifikation funktionieren, da man nur so evtl. Straftäter identifizieren könnte. Die IP alleine wird nicht generell reichen.

Da ich weiß, hier sind einige technisch sehr versierte Leute unterwegs, würden mich mal Eure Lösungsvorschläge interessieren.

Danke für Eure Antworten!

Gruß
Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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chrissv2 Maybe

„Schutz für unsere Kinder!“

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Der Schutz sollte ganz wo anders anfangen.... ... und vor allem nicht nur wegen Einschaltquoten und Meinungsmache betrieben werden, denn so schützt man niemanden.

mfg
chris

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schoppes Maybe

„Schutz für unsere Kinder!“

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Als Lehrer kann ich dir nur mit folgender Antwort dienen:

Schüler/innen (und damit Kinder) finden IMMER irgendeinen Weg, um an "unerlaubte" Inhalte zu kommen! Wir wären früher genauso gewesen. lol

Ich erlebe es tagtäglich, wenn ich mit einer Schülergruppe in einem unserer Informatikräume bin. Obwohl etliche Chatseiten an meiner Schule gesperrt sind, kann ich per Remote-Desktop (Apple-Computer) dennoch überwachen, dass die Schüler und Schülerinnen immer einen Weg finden (z. B. via Proxyserver) an gesperrte Seiten heranzukommen.

Es ist hier nicht die TECHNISCHE Machbarkeit gefragt, sondern die Erziehung durch die Eltern, bzw. die Aufklärung, wie man mit bestimmten Webseiten umzugehen hat. Daran hapert es allerdings.

Was kann ich als Lehrer dagegen tun?

Ich habe nur 2 Antworten:
1. Proxy-Server sperren lassen.
2. Mit meinen Schülern und Schülerinnen über bestimmte Probleme sprechen (z. B. Pädophilie).

Aber das reicht m. E. nicht aus. Wenn das Elternhaus nicht "mitspielt", haben Erzieher keine Chance. Und wie ich schon sagte, wir wären früher genauso "neugierig" gewesen:, wie unsere Kinder heutzutage. Wir hatten allerdings das "Worlwideweb" nicht zur Verfügung. Wir mussten uns mit Pornoheften zufrieden geben. lol

Letztendlich führt kein Weg daran vorbei, dass unsere Kinder "aufgeklärt" und selbstbewusst sein müssen.

MfG
Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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PaoloP Maybe

„Schutz für unsere Kinder!“

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ja ich war der erste. Catweazel22

Jedes mal wenn jemand "Cloud" sagt, verliert ein Engel seine Flügel.
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Maybe

Nachtrag zu: „Schutz für unsere Kinder!“

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Die sozialpädaogische Seite, das soziale Umfelt, wie auch die Betreuung und Aufklärung im Elternhaus sind sicherlich das Fundament, auf das man aufbauen kann.

Aber es gilt auch die zu schützen, die einiges davon vielleicht so nicht erlebt haben.

Natürlich ist das in erster Linie ein gesellschaft-politisches Problem.

Muss mal sich also als führsorglicher Elternteil wirklich darauf verlassen, dass die Aufklärung und Betreiung in Schule und Heim ausreichend sind?

Jegliche technischen, momentan verfügbaren Möglichkeiten lassen sich mit relativ geringem Aufwand umgehen und wenn es einfach nur heißt, sich an den Rechner des Freundes/der Freundin zu setzen.

Kinder im Rahmen der elterlichen und schulischen Betreuung über Pädophilie aufzuklären, heißt ja folglich, sie auch frühzeitig aufzuklären. Damit tun sich viele Eltern noch sehr schwer, da das Thema Sex immer noch ein Tabu in vielen Familien ist. In ihnen die generelle Angst vor fremden Erwachsenen zu wecken, ist auch keine Lösung.

Es ist schwierig, verdammt schwierig!

Gruß
Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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Conqueror Maybe

„Schutz für unsere Kinder!“

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Du musst schon die richtigen Kommentare lesen und dann zitieren.
Bis ca. 13 Jahre der Jugendlichen machen Blacklistfilter Sinn. Darüber hinaus sollte die soweit gefestigt sein. Gegen Onlinejunkies, Jugendliche die alles vernachlässigen nur um stundenlang chatten zu können, dagegen helfen Tools wie z.B. Kindersicherung mit einem definierbaren Zeitkonto, z.B. 3 Stunden online und danach für Hausaufgaben "Offline".

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Maybe

Nachtrag zu: „Schutz für unsere Kinder!“

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Du musst schon die richtigen Kommentare lesen und dann zitieren.

Ich habe nichts zitiert, mal nebenbei bemerkt!

Bis ca. 13 Jahre der Jugendlichen machen Blacklistfilter Sinn

Sinn macht es auf jeden Fall, aber ausreichend ist es auch bei jüngeren Kindern nicht, habe ich selber oft erlebt. Unser Lehrer wird das vielleicht bestätigen können. Wie man im Internet Lösungen findet, haben sie schon viel früher raus.

Gegen Onlinejunkies, Jugendliche die alles vernachlässigen nur um stundenlang chatten zu können, dagegen helfen Tools wie z.B. Kindersicherung mit einem definierbaren Zeitkonto, z.B. 3 Stunden online und danach für Hausaufgaben "Offline".

Auch diese Programme haben durchaus einen Sinn, sind aber bei weitem nicht ausreichend, da sie nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, wenige Eltern überhaupt davon Kenntnisse haben und auch nur auf den lokalen Rechner begrenzt sind.

Um er vorab zu nehmen, eine Diskussion, nach dem Motto "weil ich das so mache ist das die optimale Lösung!" werde ich nicht führen.

Jetzt habe ich zitiert!

Mir geht es um Ideen, die vorhandenen Möglichkeiten effektiv einzusetzen, oder zu erweitern.

Gruß
Maybe
"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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Conqueror Maybe

„ Ich habe nichts zitiert, mal nebenbei bemerkt! Sinn macht es auf jeden Fall,...“

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Natürlich geht es darum, dass in erster Linie die Eltern sich mit dem Thema Computer beschäftigen. Die Eltern, die auf dem Standpunkt stehen "Das geht mich nichts an, das soll die Schule regeln", die tun mir jetzt schon leid, weil diese lernresistent sind. Und ein PC ist hetzutage in der Schule spätestens auf den weiterführenden eine Grundvoraussetzung, nur die Grundfähigkeiten sollten schon vorher vorhanden sein.

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Maybe Conqueror

„Natürlich geht es darum, dass in erster Linie die Eltern sich mit dem Thema...“

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Was die Blacklist angeht-

http://fluffmypillow.com/

Nur einer von vielen Umleitungsdiesten, die jede Blacklist unwirksam machen. Höchstens Contentfilter können evl. noch funktionieren.

Von daher bin ich auf eine Whitelist gewechselt, in der nur von mir persönlich gesichtete Seiten aufgenommen werden.

Java und Flash zu deaktivieren, um die meisten Chats zu umgehen, ist auch nicht machbar, da man damit auch die vielen Funktionen auf den Seiten für Kinder deaktiviert.

Dafür gäbe es evtl. eine Lösung, eine unabhängiges Softwaretechnik, nur für diese Seiten.

Die Ports der zahllosen Messenger (AIM, Yahoo, MSN, ICQ etc.) zu sperren, bringt auch nichts, da man eine Portumleitung schalten kann.

Ich gebe Dir natürlich Recht, dass es im Elternhaus beginnt. Die Schule und die Lehrer haben nicht die Möglichkeiten, evtl. Defizite bei so vielen Schülern auszugleichen, sie können nur ergänzen.

Wenn ich aber an die zahllosen Diskussionen denke:

- mein Kind macht so etwas nicht
- warum kann der hier nicht xyz machen, zu Hause am PC geht das doch auch

Wie gesagt, habe ich, zusätzlich zum Proxi und Contentfilterung eine Whitelist genutzt und die Rechner mit VNC überwacht. Sowohl die Eltern, als auch die Kinder wurden vorher darüber aufgeklärt. Aber dennoch waren die Beschwerdung heftig.

Die von Dir erwähnte Zeitsteuerung halte ich auch für sinnvoll, da sie nicht ihr Leben im Netz verbringen sollen. Ein Computer mag viele Möglichkeiten bietet, aber eine große Kiste Legos halte ich für wesentlich sinnvoller, was Fantasie und Kreativität angeht.

Gruß
Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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mawe2 Maybe

„Was die Blacklist angeht- http://fluffmypillow.com/ Nur einer von vielen...“

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Wie gesagt, habe ich, zusätzlich zum Proxi und Contentfilterung eine Whitelist genutzt und die Rechner mit VNC überwacht. Sowohl die Eltern, als auch die Kinder wurden vorher darüber aufgeklärt. Aber dennoch waren die Beschwerdung heftig.

Gaaaaaanz heikles Thema!

Wir haben vor ca. 6 Wochen darüber ausgiebig diskutiert:

Und obwohl es zunächst nur um technische Fragen ging, ist es sehr schnell zu einer Grundsatzdiskussion Pro & Contra Kinderüberwachung, Spionage, Vertrauen oder Misstrauen ausgeufert.

http://www.nickles.de/forum/dsl-isdn-modems/2010/kontrolle-besuchter-web-seiten-538722689.html


Gruß, mawe2
"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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mawe2 Conqueror

„Natürlich geht es darum, dass in erster Linie die Eltern sich mit dem Thema...“

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Natürlich geht es darum, dass in erster Linie die Eltern sich mit dem Thema Computer beschäftigen. Die Eltern, die auf dem Standpunkt stehen "Das geht mich nichts an, das soll die Schule regeln", die tun mir jetzt schon leid, weil diese lernresistent sind.

Damit hast Du prinzipiell Recht!

Allerdings: Ich verfolge diese Diskussion nun schon seit mehr als 20 Jahren.

Damals ist man SELBSTVERSTÄNDLICH davon ausgegangen, dass die Elterngeneration (zu der ich damals bereits gehörte), grundsätzlich keine Ahnung vom PC hat (und es wohl auch nie lernen wird...) aber dass die Kinder SELBSTVERSTÄNDLICH alle perfekte PC-Profis sind, die den Eltern um Längen voraus sind und deswegen am PC machen können, was sie wollen und kein Kraut ist dagegen gewachsen.

Die KINDER VON DAMALS sind jedoch die ELTERN VON HEUTE!!!

Wo sind denn die damals postulierten "soliden PC-Kenntnisse" dieser Generation hin, wenn man heute schon wieder den Kindern einen großen Wissensvorsprung auf diesem Gebiet bescheinigt, den Eltern aber wiederum nur große Unwissenheit und Desinteresse?

Das verstehe ich nicht!

Ich darf ohne Übertreibung sagen, dass ich damals zu den wenigen Eltern gehörte, die sich in dieser Thematik bereits sehr sicher fühlten und wo die Kinder keineswegs technologisch überlegen waren. Und ich denke, daran hat sich bis heute auch nichts geändert. Von meinem Umgang mit der Technik und den Inhalten hat meine Tochter jedoch auch sehr viel gelernt.

Auch wenn meine Tochter bis jetzt noch nicht in die Elterngeneration "aufgerückt" ist, traue ich ihr dennoch zu, dass sie auch in dieser Situation ihrer Verantwortung gerecht wird und ihrem Kind ein, zwei Schritte voraus sein wird, was den Umgang mit dem PC anbelangt.

Wenn wir heute von verantwortungslosen Eltern reden, die sich nicht (oder nur ungenügend) um die Thematik kümmern (obwohl sie selbst doch seit ihrer Kindheit mit dieser Technik aufgewachsen sind), liegt es wohl nur daran, dass deren Eltern DAMALS eben auch schon so desinteressiert waren, dass sich die heutigen ELTERN gar nicht vorstellen können, dass man das Thema tatsächlich beherrschen kann!

Und die nächste Generation wird wieder als Eltern versagen...

Gruß, mawe2
"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Maybe mawe2

„ Damit hast Du prinzipiell Recht! Allerdings: Ich verfolge diese Diskussion nun...“

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Was das angeht, kann ich auch ein Lied davon singen. Ich habe selber bisher keine Kinder, hatte aber viel Kontakt und Einfluss auf 2 meiner Neffen, die den PC von mir erlernt haben.

Was ihr genaues Wissensspektrum angeht, dazu kann ich nicht viel sagen.

Werden die Computer im privaten Umfeld aber auf einige, wenige Funktionen beschränkt, befassen sich auch die Eltern oft auch nur damit.

Damit meine ich Spielen, Chaten, Email, Surfen

Dann kommt noch hinzu, dass viele, wenn sie mit dem PC das können, was sie wollten, spontan das lernen einstellen. Bei ihren Kindern sind es aber evtl. andere Interessen.

Oft kaufen sich diese Eltern dann auch die Computerbild und lesen von so vielen Admins und Sicherheitsexperten, dass sie sich nicht mehr in der Verantwortung sehen. Es wird regelrecht geschrieen, wenn die Kinder dann Seiten öffnen, die nicht für sie geeignet sind.

Dann sind die Politiker schuld, die Sicherheitsexperten, die Provider. Sie wollen keine Zensur, wie in China, aber für ihre Kinder doch "vorgekaute, kindsgerechte, Internetseiten".

Frei nach dem Motto "Warum selber kochen, es gibt doch Fertigmenues aus der Dose!"

Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Technologie die Bildung weit überholt hat und die meisten Menschen auch garnicht bereit sind, diese Defizite auszugleichen!

Wenn man keine Ahnung hat, gehört zumindest ein VHS-Eltern-Kurs dazu, bevor man das Kind an den PC setzt.

Gruß
Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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mawe2 Maybe

„Was das angeht, kann ich auch ein Lied davon singen. Ich habe selber bisher...“

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Frei nach dem Motto "Warum selber kochen, es gibt doch Fertigmenues aus der Dose!"

Schöner Vergleich! Nicht nur bei der Internet-Nutzung sondern noch viel mehr bei der Ernährung haben Eltern wie Kinder heutzutage viel Nachholebedarf. (Bei letzterem würde ich mich sogar einschließen; meine Kochkünste beschränken sich auf ein Minimum.)

Wenn man keine Ahnung hat, gehört zumindest ein VHS-Eltern-Kurs dazu, bevor man das Kind an den PC setzt.

...sollte man meinen. Da ich selbst VHS-Computer-Kurse durchführe, weiß ich, dass trotz ständig steigendem Wissensdefizit in dieser Thematik die Nachfrage nach Kursen stets zurück geht.

Das Verhältnis derjenigen, die PCs (und Internet) nutzen zu denjenigen, die sich wirklich sicher darin bewegen können, wird immer ungünstiger!

Komisch, dass ein so allgegenwärtiges und wichtiges Thema insgesamt so wenig Lernmotivation hervorbringt.

Gruß, mawe2
"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Ma_neva mawe2

„ Schöner Vergleich! Nicht nur bei der Internet-Nutzung sondern noch viel mehr...“

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Schönen Tag,

Da ich selbst VHS-Computer-Kurse durchführe, weiß ich, dass trotz ständig steigendem Wissensdefizit in dieser Thematik die Nachfrage nach Kursen stets zurück geht
Da muß ich doch nachfragen, wann finden diese Kurse und wo statt? In meiner Region gab es den letzten Kurs noch nicht einmal über die VHS sondern über das FZZ mit einem Gymnasiasten. Und das ist nun schon 3 Jahre her, danach gab es bisher nix (obwohl doch immerhin Kreisstadt, wenn auch klein). Die nächsten Kurse waren hier von Privat Anbieter (hatte damals auch hier angefragt ob die "Firma" seriös ist) mit einem Preis von über 400,-€ und über 4 Wochen mit 3x tgl. Da ist es natürlich das sich das kaum jemand leisten kann. Weitere Kurse wären dann nur mit anstrengender Anfahrt nach HH und SN (Zugverbindung würde dann auch an die Grenze von einer Hin-Rückreise mit 44,.€ liegen, dazu dann die Kosten der VHS) verbunden und dafür sind die Kassen nicht so gefüllt um aus dem "Vollen" zu schöpfen.
Komisch, dass ein so allgegenwärtiges und wichtiges Thema insgesamt so wenig Lernmotivation hervorbringt.
, also diese Fragen sollten man sich dabei stellen.
Ich kann es nicht beurteilen wo Du wohnst oder wo die Kurse laufen und wie es da mit Bevölkerungsdichte aussieht, hier in meiner Kreisstadt läuft selbst einfach nichts :-(.
Der Gymanasiast damals hatte auch nur 6 Senioren zugelassen und jeder zahlte pro 45 Min 6,-€, das war natürlich sehr preiswert und auch ausgebucht, aber es war einmalig (5 Std insgesamt) über 3 Wochen verteilt. Wie gesagt ist 3 Jahre her.
Und wenn ich dann das Alter der Lehrer hier in den Schulen sehe, da sind die meisten froh das sie in der nahen Zukunft in die Rente (Pension) gehen. Einige kenne ich persönlich und die haben nicht einmal einen PC, lassen sich auch lieber im vorgerückten Alter mal schnell "aD" schreiben (teilweise verständlich).
Es ist eben auch regional sehr unterschiedlich und da kann man nicht alles über einen Kamm scheren.
Löblich wenn es in Deiner Region solche Angebote gibt.

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
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Maybe Ma_neva

„Schönen Tag, Da muß ich doch nachfragen, wann finden diese Kurse und wo statt?...“

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Hallo Ma_neva,

das von Dir angesprochene mangelnde Angebot ist natürlich ein Argument dafür, dass man es manchmal schlecht realisiert werden kann.

Der von Dir angesprochen Generationswechsel der Lehrer wäre auch ein Ansatzpunkt, den man nutzen könnte.

Warum nicht abends in den Schulen auch kostenlose Kurse für die Eltern geben?
Kostenlos ist natürlich absurd, da die Kosten auch getragen werden müssen. Die aktuelle Bildungspolitik in Deutschland schafft es ja nicht einmal, die Kinder ausreichend mit Informationen auszustatten, von den anderen, gesellschaftpolitischen Aspekten ganz abgesehen.

Das ist schon ein interessanter Punkt. Die erforderliche Bildung für die Eltern ist evtl. schwierig im privaten Bereich zu realisieren.

Wie gesagt, eine wirkliche Lösung habe ich auch nicht, nur Ideen!

Gruß
Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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shrek3 Maybe

„Hallo Ma_neva, das von Dir angesprochene mangelnde Angebot ist natürlich ein...“

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Ich bin selber VHS-Dozent und halte dort Kurse ab, aber die Vorstellung, über auswärtige Kurse Usern Rechnerkompetenz zu vermitteln, halte ich für weitgehend ungeeignet und auch nicht mehr zeitgemäß.

Es reicht nicht, 1x wöchentlich mit Dingen konfrontiert zu werden, die man nicht beherrscht. Schon am nächsten Tag hat man zu vieles wieder vergessen.

Ich wäre sehr dafür, Einleitungskurse online abzuhalten, was auch von Providern durchgeführt werden könnte.

Ich kann mich noch recht gut an einen DOS-Einleitungskurs erinnern, der beim Kauf meines damaligen XT-Rechners ca. 1985 beilag.

Was ich mir vorstelle, dass sind Dinge, nach Themen geordnet, die bsp. in diese Richtung gehen:

http://www.toniklix.de
http://www.senioren-bad-orb.de/ubungen/blog/seite-2

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Ma_neva shrek3

„Ich bin selber VHS-Dozent und halte dort Kurse ab, aber die Vorstellung, über...“

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Nabend schön,

also Shrek Dein Link für Übungen der Senioren gefällt mir gut. Der müßte wirklich publik gemacht werden, meine das Einsteiger auch wissen das es diesen Kurs gibt und das es angenehmes lernen von zu Hause möglich ist. So könnten sich auch 2 - 3 (Leute, Kollegen, Freunde o.ä.) zusammenfinden und gemeinsam "Das" erlernen mit dem PC, würde wohl auch mehr Abwechslung und interessanter werden (Meinungsaustausch dabei).
Ich habe mir den Link erst mal bei "lernen" gebunkert :-).

Gruß
Manfred

Das Genie tut was es muß, das Talent tut was es kann
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mawe2 Ma_neva

„Schönen Tag, Da muß ich doch nachfragen, wann finden diese Kurse und wo statt?...“

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Da muß ich doch nachfragen, wann finden diese Kurse und wo statt?

Ich wohne in einer Großstadt. Die Kurse der VHS sind immer noch das preisgünstigste Angebot, wenn man sich zu dieser Thematik schlau machen will.

Leider können viele kleinere Städte diesen Service nicht mehr (oder nur sehr rudimentär) anbieten, weshalb man dann längere Fahrzeiten in die nächste Großstadt in Kauf nehmen müsste.

Trotzdem ist aber (ungeachtet der günstigen Preise von 3 - 4 EUR je 45 min) die Nachfrage auch bei uns zurück gegangen.

Es ist eben auch regional sehr unterschiedlich und da kann man nicht alles über einen Kamm scheren.

Sicher.

Die Kommunen sind ja überall knapp bei Kasse. An welchen Stellen der Rotstift angesetzt wird, wird aber jeweils individuell entschieden. Da kann es Städte geben, die gar keine VHS (mehr) haben und in anderen Städten läuft es (noch) ganz gut.

Letztendlich steht und fällt so ein kommunales Angebot aber (genau wie in der Privatwirtschaft) mit der Nachfrage. Wenn niemand mehr die Kurse besucht, ist es nur logisch, dass die Mittel für VHS weiter gekürzt werden.

Den VHS bleibt dann nur die Erhöhung der Gebühren, was einen weiteren Rückgang der Teilnehmerzahlen zur Folge hat. Diesen Teufelskreis beobachte ich jetzt schon seit 15 Jahren.

Damals hatten wir 5 Computerkabinette im Haus, die weitestgehend ausgelastet waren (je 10 Plätze). Jetzt wird gerade von 2 Kabinetten noch eins aufgelöst, so dass wir dann nur noch einen Raum haben (und der ist auch nicht voll ausgelastet). Nur allein daran kann man sehen, dass das keine gute Entwicklung ist.

Gruß, mawe2
"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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schweizer22 Maybe

„Schutz für unsere Kinder!“

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Mawe2,
ich habe an anderer Stelle schonmal den Vorschlag gemacht die PC´s von Aldi, Lidl, Saturn und CO. statt mit der neuesten Multimedia, HD, Surround-blabla und Gedönszeug auszustatten, lieber einen Gutschein beizulegen, der einen Grundkurs im Umgang mit dem PC liefert, der z.B. von den VHS durchgeführt wird.
Würde die Leute sensibilisieren bei Benutzung des Onlinebankings, Virenschutzes, Pornos, etc.
Aber das verkauft sich ja leider nicht...

desmodromische Grüsse
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Conqueror schweizer22

„Mawe2, ich habe an anderer Stelle schonmal den Vorschlag gemacht die PC s von...“

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Ohne einen VHS Kurs in Sachen "Computergrundkenntnisse" dürfte gar kein PC gekauft werden.
Oder darf jemand eine Auto kaufen ohne Erste-Hilfe Kurs. Ja ich weiß der Vergleich hinkt, da man mit ein em PC keine Menschen schädigen kann nur virtuelle Milliardenschaden, die man nicht in Geld erfassen kann.

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schweizer22 Conqueror

„Ich leg noch einen drauf“

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Conquerer,
es geht beim Erste-Hilfe-Kurs ja auch nur darum, jemandem zu Helfen der Hilfe braucht.
Das ist "nicht viel anders" als Kindern beim Umgang mit dem PC zu helfen. (Naja, es geht nicht um Menschenleben oder die akute Lebensgefahr).

desmodromische Grüsse
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Maybe Conqueror

„Ich leg noch einen drauf“

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Daran hatte ich auch schon gedacht. Diesen ECDL (European Computer Driving Licence) machen ja schon viele.

Wenn von etwas eine Gefahr ausgeht, wäre es eine Möglichkeit, diese so zu erweitern, dass man erstmal die gültige Lizenz in den Cardreader schieben muss, um sich einzuloggen.

Jetzt hol ich mir die Ohrenstopfen, da wahrscheinlich das Geschrei groß sein wird, dass man sowas nicht machen kann.

Gruß
Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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The Wasp Maybe

„Schutz für unsere Kinder!“

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Also ich würde erstmal die Bild"zeitung" und RTL verbieten. Das würde allein Millionen deutscher Kinder vor der totalen Verblödung ihrer Eltern und den Folgen bewahren...
Aber wozu das Naheliegende nehmen und mich selbst kritisch betrachten, wenn man doch den bösen Perversen nehmen kann, der im Internet auf "unsere" Kinder lauert?

Ende
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schweizer22 The Wasp

„Also ich würde erstmal die Bild zeitung und RTL verbieten. Das würde allein...“

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Wasp, FACK
Genauso sieht es aus!
Ich habe es immer schon so gehandhabt: Zuerst muss ich mein Kind erziehen, dann schützen! Wenn ein Kind die Gefahr kennt, weiß es zu reagieren. Andernfalls nicht, da es nichts weiß.
Als meine Tochter bei unserem sehr guten Bekannten nicht ins Auto steigen wollte, als er sie zufällig auf dem Heimweg getroffen hat, war der Bekannte ziemlich angepisst. Nach einem klärenden Gespräch, war die Luft wieder rein. Und meine Tochter wurde sehr gelobt!

desmodromische Grüsse
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Joerg69 Maybe

„Schutz für unsere Kinder!“

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Ich würde zum Jugendschutz eine entsprechende Software installieren und einfach nur bestimmte, vertrauenswürdige Domains zulassen: *.de, *.at, *.ch und weitere mehr.

Viele Grüße von Jörg
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MagicRabbit Maybe

„Schutz für unsere Kinder!“

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Auch wenn ich mich damit jetzt warscheinlich unbeliebt mache...
Nicht alles was der Jugendschutz oder Eltern für Kinder als gefährlich erachten ist auch wirklich eine echte Gefahr für sie.
Wenn die Eltern vernünftig sind, sind in der Regel auch schon recht junge Kinder in der Lage mit Gewaltdarstellungen oder sexuellen Inhalten fertig zu werden. Die Frage ist immer, wie der Inhalt reflektiert wird... es gibt immernoch Menschen, die glauben das ein 6 Jähriger automatisch traumatisiert wird, wenn er einen nackten Mann sieht. Das ist natürlich Nonsense, genau wie der Glaube, dass ein Kind nachdem es zwei Menschen beim Sex gesehen hat automatisch Albträume hat.

Die wirklichen Gefahren im Internet lauern in der Regel in unscheinbaren Dingen, das sind Sachen wie Cyber-Mobbing, Pädophile (von denen allerdings auch nicht alle Kinder vergewaltigen oder sie zu Sachen verführen die nicht gut für sie sind) und Online/Chat-Sucht.
Diese Dinge lassen sich nicht wegfiltern... der Kern für Sicherheit von Kindern und Jugendlichen muss in der Aufklärung liegen. Den ohne eine Komplettabschaffung des Internet wird jedes wirklich daran interessierte Kind in der Lage sein Pornos oder brutale Inhalte zu konsumieren. Zumal sich sowas auch immernoch auf klassischem Weg über den Fernseh oder Bildmaterial (Zeitschriften, Fotos etc.) erhalten lässt.

In meinen Augen ist es auch ein Irrglaube, dass ein Kind unter 10 "ausversehen" auf einer Porno-Seite landet. Ein Kind in diesem Alter ist an solchen Inhalten gar nicht interessiert.

Aber ich lasse mich auch gerne belehren, wenn jemand der Meinung ist, dass ich falsch liege ;-)

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schoppes MagicRabbit

„Auch wenn ich mich damit jetzt warscheinlich unbeliebt mache... Nicht alles was...“

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Ein Kind in diesem Alter ist an solchen Inhalten gar nicht interessiert.

Ich denke, damit unterschätzt du die natürliche Neugier von Kindern.
Schaue mal auf den Seiten chatroulette.com oder chatpig.com nach, das sind Seiten, auf denen man per Zufallsgenerator via Webcam verbunden wird. Ich habe sie mal ausprobiert, weil ich einige meiner Schüler/innen darüber habe sprechen hören. Was ich dort erlebt habe, will ich hier nicht weiter ausführen. Aber es waren dort auch ca. 10jährige Jungs und Mädchen online.

Es ist mit Sicherheit ein gesellschaftliches Problem:
Die Kinder kommen von der Schule nach Hause, und KEIN Erwachsener ist da. Sei es, weil beide Eltern arbeiten müssen, oder, was mittlerweile sehr oft vorkommt, weil die alleinerziehende Mutter arbeiten muss. Die Kinder sind sich selbst überlassen, laden ihre Freunde oder Freundinnen ein, und machen am oder vor dem PC nur "Blödsinn". Und WIR als Eltern wissen nichts davon.

Es gibt zumindest eine Kontrollmöglichkeit:
Man kann sich den DSL-Router "vorknöpfen" und nachschauen, welche Webseiten aufgerufen wurden. Und dann ist evtl ein Gespräch mit den Kindern fällig.

MfG
Erwin
"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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ChrE schoppes

„ Ich denke, damit unterschätzt du die natürliche Neugier von Kindern. Schaue...“

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Hallo,

Das spielt auch so ein bisschen den Überwachungswahn in unserer Gesellschaft wieder.

Kinder, die entsprechendes in Chatroulette sehen, finden das oberekelig und
lassen es sein.

> Die Kinder kommen von der Schule nach Hause, und KEIN Erwachsener ist da.

Hilfe! Das ist ja POTENTIELL gefährlich. Sofort alles verbieten.
Bringt den Kindern lieber etwas Eigenverantwortung bei.

Ich selber habe keinen Kinderschutz installiert. Ich schaue auch nicht ständig nach, was
angesurft wird. In der Browserchronik habe ich nichts gefunden, was absonderlich
oder zu verbieten gewesen wäre. Mein Sohn ist 9, die Tochter 13.
Das Schlimmste ist das grosse Suchtpotential des Computers im allgemeinen, das
es zu kanalisieren gilt.

> Es gibt zumindest eine Kontrollmöglichkeit:
> Man kann sich den DSL-Router "vorknöpfen" und nachschauen, welche Webseiten aufgerufen wurden. > Und dann ist evtl ein Gespräch mit den Kindern fällig.

Ja, das ist wohl der vernünftigste Vorschlag. Diese potetiellen Gefahren werden gnadenlos
übertrieben. "DSDS" halte ich für Jugendliche für viel gefährlicher als Chatroulette. Ehrlich.

Gruss

ChrE

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ChrE

Nachtrag zu: „Hallo, Das spielt auch so ein bisschen den Überwachungswahn in unserer...“

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Hallo,

Wichtig ist, das man nicht krankhaft versuchen sollt, die Heranwachsenden
von allem fernzuhalten. Die Kinder müssen in der Lage sein, die richtigen
Schlüsse aus dem Erlebten zu ziehen und "gut" und "böse" voneinander trennen zu können.
Eine gewaltige Aufgabe.

Dauerberieselung ist gefährlich. Siehe: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33510/1.html

Egal ob es ein Killerkomanndo auf RTL2 oder eins von der Tagesschau ist.
Bild ist Bild. Die Unterscheidung offenbar sehr schwer.

Gruss

ChrE

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MagicRabbit schoppes

„ Ich denke, damit unterschätzt du die natürliche Neugier von Kindern. Schaue...“

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Die Kinder sind sich selbst überlassen, laden ihre Freunde oder Freundinnen ein, und machen am oder vor dem PC nur "Blödsinn". Und WIR als Eltern wissen nichts davon.

Genau das ist es wieder: Sie machen Blödsinn? Warum ist es den Blödsinn, wenn sie Chatten oder ähnliches?
Warum werden Kinder automatisch psyschisch beschädigt, wenn sie Menschen beim masturbieren zusehen? Ich glaube, dass nur die wenigstens selbst hier eine "blütenreine" Kindheit vorweisen können, denn Jugendliche und Kinder machen aus Elternsicht immer viele "gefährliche" Dinge wie Doktorspiele, Kiffen oder das bauen eines Baumhauses. Das war früher nicht anders als heute.

Früher oder später werden Kinder onehin mit der Realität konfrontiert und dazu gehört es auch, dass sie Sexualität und Gewalt kennenlernen. Perfekt behüten macht einfach keinen Sinn.
Ich will keinen Freifahrtsschein für den Umgang mit Medien austellen und eine gewisse Zensur im angemessenen Rahmen macht auch durchaus Sinn. Dennoch widerspreche ich vehement, dass die meisten Dinge die als gefährlich oder dumm bezeichnet werden wirklich eine ernstzunehmende Bedrohung für die Psysche unserer Kinder sind.

Was meiner Meinung nach das wichtigste ist, ist dass die Kinder wissen, dass sie über die Dinge, mit denen sie im Netz konfrontiert werden mit einer erwachsenen Vertrauensperson sprechen können. Natürlich wird ein 12 Jähriger nicht unbedingt verstehen können, warum zwei nackte Frauen an ihrem eigenen Kot lecken und sich gegenseitig in den Mund kotzen... aber auf der anderen Seite probiert fast jedes Kind früher oder später den Geschmack seines eigenen Urins aus. Wenn man in der Lage ist seinem Kind zu erklären warum solche Dinge passieren ist das für das Kind im ersten Moment vielleicht auch schockierend aber es wird nicht traumatisiert. Ausserdem lernt es dabei, dass es verschiedene Wege zu leben gibt und sein eigener Weg nicht mit dem anderer identisch sein muss. Hinzu kommt, dass man dem Kind dann gleich beibringen kann, dass es Dinge die es nicht möchte auch nicht tun muss.
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Xdata Maybe

„Schutz für unsere Kinder!“

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Gerade läüft wieder die RTL Show? Tatort Internet.

Es geht da aber zu 99% über die Gefahren des Chattens von Jugendlichen und Kindern.
Dies ist doch aber kein Problem des Internets und das Internet höchstens mittelbar das Problem.

In dem Interview mit einem Politiker hat dieser zuerst auch richtigerweise
das Internet nicht als rechtsfreien Raum angesehen, dem sogar entschieden Widersprochen..
Dann aber, im Widerspruch dazu, dann doch wieder die "notwendigkeit" der Vorratsdatenspeicherung postuliert.
Wenn ein direktes reales Überführen, eines solchen Gestörten folgenlos ist..
Warum braucht man dann Vorratsdatenspeicherung? -- die ja eine so diabolische und sinnlose Verschendung ist.
-- Da es wegen der exorbitanten Datenmenge eine Suche im Heuhaufen ist
und weniger rechtlich wirksame Daten bringt, wenn nichtmal vorgegangen wird wenn der Täter bekannt und mit normalen Methoden eerkannt ist..

Dies alles wird irgenwann die Neutralität des Internets an ganz anderen Stellen aushebeln oder zunichte machen.

Mir mißfällt immer noch die Art wie da vorgegangen wird
und nichtmal von autorisierten Behörden.
Obwohl es erschreckend ist wie leicht dies geht, ergibt sich die Frage ob dies nicht an der Methode liegt, da sich Erwachsene hier als Kinder tarnen.

Klar kann es sein, ein echtes Kind oder Jugendlicher würde genauso "entgegenkommend naiv" reagieren?
Oder rechnen die das echte Verhalten hoch..
Wichtig ist doch wie hoch das statistische Ausmaß, der Anteil real wirklich ist.

Ich konnte Chatten noch nie was abgewinnen.
Dennoch hielte ich dennoch viellecht sogar die Bezeichnung
"Tatort Chat"
für etwas reißerisch und irreführend.

Wie schon in einem Ersten Thread zu der Sendung, hätte diese - auch mit ihrer Überschrift
(und dem Format)
von einem Laien wie der, von der Leyen, Stammen können.

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Joerg69 Xdata

„Gerade läüft wieder die RTL Show? Tatort Internet. Es geht da aber zu 99 über...“

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Eine simple Sicherung wäre, daß sich Teilnehmer von Foren, in denen Minderjährige verkehren, sich obligatorisch mit einem Altersverifikationsnachweis authentifzieren müssen.

Viele Grüße von Jörg
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shrek3 Joerg69

„Eine simple Sicherung wäre, daß sich Teilnehmer von Foren, in denen...“

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Besser:

Wie bei einer Anmeldung bei Ebay nimmt der Chat erst schriftlich Kontakt zum Neuanmelder auf, in dem beschrieben steht, wie er/sie seinen Account aktivieren kann.

Und so, wie schon die Änderung der Mailadresse bei Ebay zu einer erneuten postalischen Kontaktaufnahme führt - genau so kann man auch auf diese Weise in Minderjährigen-Foren bei Änderungen (Nick usw.) verfahren.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Xdata shrek3

„Besser: Wie bei einer Anmeldung bei Ebay nimmt der Chat erst schriftlich Kontakt...“

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@jörg96 und @shreck3

Gute Vorschläge und wesentlich effizienter als die dämlichen Methode das ganze Internet zu speichern, überwachen und was die "Experten" noch so alles vorhaben.

Ohne den den Dunst der Spur eines Schhimmers einer Ahnung vom Internet zu haben...

Leider sind unter den Politikern oft solche "Experten" ..
die in der freien Wirtschaft oder in realen Betrieben mit solch armseligen Können, Kopf und Kragen riskiert hätten..
hier aber Entscheidungen treffen.

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Wolle0307 Maybe

„Schutz für unsere Kinder!“

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Medienkompetenz! Nicht verstecken und totschweigen, sondern zu gegebener Zeit nüchtern informieren und warnen... Verbotene Inhalte löschen lassen...

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Systemcrasher Maybe

„Schutz für unsere Kinder!“

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mometan läuft ja eine große Kampagne zum Schutz unserer Kinder.

Also meiner Meinung nach ist diese sogenannte "Kampagne zum Schutz unserer Kinder" durch und durch scheinheilig und verlogen.

Warum?

Weil hier mal wieder gnadenlos die Ideologie der männerhassenden Emanzenfraktion auf die Menschheit losgelassen wird:

Jeder Mann = (potentieller) Pädophiler = Böse und verdorben ==> muß mit allen Mitteln bekämpft werden.

Ok, das klingt jetzt vielleicht polemisch und platt und nach Stammtisch und Bierdunst, ist es aber nicht.

Warum?

Habt Ihr schon einmal gehört, daß eine pädophile Frau angeklagt oder gar verurteilt wurde? Ich nicht. Und ich suche förmlich danach!

Tatsache ist aber, daß wesentlich mehr Kinder durch Frauen als durch Männer sexuell mißhandelt werden. Heißt da nur anders: "Mutterliebe", z.B. Vaterliebe wird dann als Pädophilie bezeichnet.

Wer jetzt nach Belegen und Quellen schreit, der soll sich selbst duch das Archiv von Focus-Online wühlen.

Die hatten als eine der wenigen Magazine den Mut, auch darüber mal was zu schreiben. Manche interessante Statistik findet sich auch hier:

www.manndat.de


Natürlich dürfen Menschen, die Kinder (sexuell) mißbrauchen auf keine Fall auf freiem Fuß bleiben sondern gehören weggesperrt.

Das MUSS aber für Alle gelten und nicht nur für ein Geschlecht.
Null Toleranz f?r Intoleranz
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schweizer22 Systemcrasher

„ Also meiner Meinung nach ist diese sogenannte Kampagne zum Schutz unserer...“

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Systemcrasher,
so ist es leider in unserer Gesellschaft gekommen.
Und wer das nicht glaubt, soll sich mal an einem Spielplatz auf die Bank setzen und den Kindern beim Spielen zuschauen.
Nicht zu vergessen das wir Männer ja sowieso nur große Jungen sind, die nicht heiraten wollen, keine Kinder möchten und nicht erwachsen werden wollen.

desmodromische Grüsse
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