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Produktempfehlung VHS Grabber zu USB

Nürnberger / 10 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo,

ich möchte etliche alte VHS-Kassetten umwandeln in Video-DVDs. Darunter auch einige Kaufkassetten (Macrovision...). Bisher habe ich dazu den Dazzle DVC 130, mit dem ich gar nicht zufrieden bin, weil er im unteren Zentimeter des ablaufenden Filmes immer Bildflimmern einmischt. Ich möchte daher was neues kaufen, das dann aber richtig gut sein soll. Der Film soll möglichst nicht 2x umgerechnet werden, ideal wäre, wenn gleich die video_ts.Dateien für eine Video-DVD produzierbar wären.

Mein System: Win XP, SP3.

Ich suche nun konkrete Produktempfehlungen - Preisvorstellung bis ca. 50 Eu. Das Teil soll auch bei Kauf-Kassetten nicht rumzicken. Bitte keine Empfehlung im Sinne von "google halt" oder "schau bei ebay". Mir hilft nur, wenn wenn jemand aus eigener Erfahrung das Gerät kennt, weil es gerade bei diesen Geräten oft im Praxiseinsatz Enttäuschungen gibt

mawe2 Nürnberger

„Produktempfehlung VHS Grabber zu USB“

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Ein Gerät, das den Macrovision-Kopierschutz aushebelt, darf in Deutschland gar nicht mehr verkauft werden. Die Chancen stehen also relativ schlecht.

gelöscht_84526 Nürnberger

„Produktempfehlung VHS Grabber zu USB“

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Ich möchte daher was neues kaufen, das dann aber richtig gut sein soll.

 

Preisvorstellung bis ca. 50 Eu.

Das allein ist schon ein Widerspruch in sich. Die richtig guten Teile (wurden seinerzeit von der Fa. ELRO z.B. unter dem Namen "Video-Limiter" vertrieben) bekommst du selbst bei Ebay nicht unter 120,-- Euronen!

Ich hatte früher mal so ein Teil (Neupreis  ~ 250 Euro):

So etwas wirst du heute gar nicht mehr bekommen. Zumal der Gebrauch in Deutschland seit etlichen Jahren nicht mehr erlaubt ist......

Gruß

K.-H.

dirk42799 Nürnberger

„Produktempfehlung VHS Grabber zu USB“

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Huhu,

früher hab ich mir mal einen Macro-Bild-Stabilisator gekauft:


Der Vertrieb ist - wie bereits beschrieben - in D´land verboten.
Vielleicht kannst Du Dir sowas noch im Ausland besorgen und "zwischenschalten".

Gruß,
Dirk

Marwoj Nürnberger

„Produktempfehlung VHS Grabber zu USB“

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Hi,
in einem Zug (grob gesagt) erledigt die Arbeit ein s.g. DVD-Recorder. Passiert außerhalb des PCs und die Zeit/Belastung kannst du dir sparen. Möglich einer mit interner Festplatte. Ich empfehle hier dein Bekanntenkreis abzufragen...;)
Für etliche Kassetten würde ich nie etwas einfaches planen und möglich den PC entlasten.

Dein zweites Problem ist die Macrovisioen. Mit einfachen Mitteln wirst das nicht los. Ich habe leider keine Erfahrung damit und persönlich würde ich keine "extra" Gerätschaft kaufen wollen. Verschmerzen und weiter auf Band als Archiv belassen.
--

Nürnberger

Nachtrag zu: „Produktempfehlung VHS Grabber zu USB“

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Hallo,
zum Abschluß des threads ein paar Bemerkungen über die gemachten Erfahrungen.
Die Video-Grabber haben kein Problem mit Kopierschutz, entgegen hier gemachten Aussagen wird der Film trotzdem kopiert.
Ein Doppel-Videorecorder, der VHS und DVD liest und bespielt ist keine Lösung, denn hier wird Kopierschutz penibel beachtet und die Kopie verweigert.
Das Hauptproblem, das mich umgetrieben hat, nämlich daß der unterste Bildschirmzentimeter verwackelt ist, konnte ich durch Probieren lösen. Es liegt nicht an elektromagnetischen Störungen oder dem Videorekorder oder an schlechten Kabelverbindungen...
Es liegt an der interlace-Technik der früheren Videonorm. Wenn man den verwackelten unteren Bildstreifen nicht haben will, muß man ihn mit einem Videobearbeitungsprogramm nachträglich rausschneiden.
Die Angelegenheit ist damit erledigt.

mawe2 Nürnberger

„Hallo, zum Abschluß des threads ein paar Bemerkungen über...“

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Die Video-Grabber haben kein Problem mit Kopierschutz

Welcher Video-Grabber? Wäre ja mal interessant zu wissen. Erstaunlich, dass inzwischen wieder Geräte am Markt sind, die den Macrovisions-Kopierschutz aushebeln!

Ein Doppel-Videorecorder, der VHS und DVD liest und bespielt ist keine Lösung, denn hier wird Kopierschutz penibel beachtet und die Kopie verweigert.

So sind auch meine Erfahrungen.

Das Hauptproblem, das mich umgetrieben hat, nämlich daß der unterste Bildschirmzentimeter verwackelt ist, konnte ich durch Probieren lösen.
Es liegt an der interlace-Technik der früheren Videonorm.

Es könnte aber auch an Macrovosion liegen. Insofern muss man die Aussage

Video-Grabber haben kein Problem mit Kopierschutz

wohl doch noch einmal relativieren.

Einen Teil des Videos wegzuschneiden ist in meinen Augen keine wirkliche Lösung. Manchmal gibt es dort ja auch Untertitel oder andere Inhalte, die man z.B. erhalten möchte.

Gruß, mawe2

Nürnberger mawe2

„Welcher Video-Grabber? Wäre ja mal interessant zu wissen....“

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Das Problem des flimmernden unteren Bildschirmzentimenters liegt definitiv nicht an Kopierschutz, denn das Problem tritt bei allen eigenen Aufnahmen (VHS-Kamera, TV...) auch auf. Das Flimmern tritt nur bei Abspielen des digitalisierten Films am Computer auf, die Videorecorder filtern es weg.

mawe2 Nürnberger

„Das Problem des flimmernden unteren Bildschirmzentimenters...“

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Das Problem des flimmernden unteren Bildschirmzentimenters

Von welcher Gesamtbildschirmgröße reden wir eigentlich, wenn es um "einen Zentimeter am unteren Rand" geht?

Bei einem 10" Netbook ist ein Zentimeter unten ziemlich viel, da bleibt vom eigentlichen Film nicht viel übrig.

Bei einem 24" Zoll Bildschirm, kann man einen Zentimeter schon eher verschmerzen.

Marwoj Nürnberger

„Hallo, zum Abschluß des threads ein paar Bemerkungen über...“

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Die Video-Grabber haben kein Problem mit Kopierschutz, entgegen hier gemachten Aussagen wird der Film trotzdem kopiert.

..ich denke du suchst einen oder anders gesagt  wo liegt eigentlich dein Problem.?!
--

Nürnberger Marwoj

„..ich denke du suchst einen oder anders gesagt wo liegt...“

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Nachdem ich für die flimmernde untere Bildschirmzeile selbst ein Workaround gefunden habe, besteht ein Restproblem noch darin, daß ich trotz zwei rel. hochwertigen Grabbern (terratec und dazzle) den Film nur in einer Qualität digitalisieren kann, die deutlich hinter dem VHS-Ausgangsmaterial zurückbleibt. Auch, wenn man an den Stellschräubchen der Software optimiert.
Die Frage ist nun, ob das einfach systembedingt immer so ist oder ob es bezahlbare Grabber gibt, die das besser können.