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Tipp: Office - Word, Excel und Co.

Google Docs kostenlos und besser als Microsoft Word für Android

Michael Nickles / 17 Antworten / Baumansicht Nickles
Microsoft Word für Android: Dokumente lassen sich ohne Registrierung bei Microsoft zwar lokal speichern, danach aber nicht mehr bearbeiten.


Gestern habe ich im Rahmen des Berichts Bill Gates ist jetzt Android-Nutzer mal Microsoft Word für Android auf meinem Smartphone installiert und ausprobiert. Auf dem PC bin ich seit MSDOS-Zeiten unterwegs, blieb dann bei Word 2003 kleben, weil mir bereits der Funktionsumfang damals zu sinnlos aufgebläht war.

Microsoft Word für Android ist generell kostenlos, nur wer volle Funktionalität braucht muss für das Vollpaket blechen. Ich dachte, dass mir der Funktionsumfang der kostenlosen Lösung reicht. Diese Idee hat sich als Reinfall erwiesen.

Heute konnte ich das gestern verfasste und offline gespeicherte Textdokument nur noch schreibgeschützt öffnen. Ein Hinweis von Microsoft erklärte, dass ein Bearbeiten des Dokuments erst nach Registrierung bei Microsoft möglich ist.

Ein Dokument offline speichern lassen dann aber die Bearbeitung verbieten, die Microsoft Cloud aufzuzwingen, das ist Scheisse. Immerhin: man kann den Inhalt des Dokuments kopieren und anders wohin übertragen. Eingebundene Bilder gehen dabei leider verloren.

Gerade beim mobilen Arbeiten ist so ein Bildverlust ziemlich ärgerlich - da bin ich echt reingefallen. Rüberkopiert habe ich den Inhalt in die Google Docs App.


Google Docs: Voller Funktionsumfang und kostenlos.


Google Docs ist bei den meisten Android-Geräten sowieso dabei und diese App aus dem kostenlosen Google Office Paket ist wirklich kostenlos und funktioniert auch vollständig ohne Einschränkungen.

Besonders praktisch: Google Docs Dokumente können  direkt in der Google Cloud gespeichert, allerdings auch offline bearbeitet werden, es braucht keine permanente Internetverbindung dafür.

Sowohl Microsoft Word als auch Google Docs können einfach in einem Browser verwendet werden. Man meldet sich dort einfach bei der Google oder Microsoft Cloud an und nutzt dann dort die gewünschte Office Anwendung. Das klappt also mit jedem Gerät auch am Desktop PC.

Die bequeme Synchronisierung zwischen mobilen Geräten und meinem PC ist auch der Grund warum ich am PC Dokumente zunehmend direkt im Browser mit Google Docs statt mit Microsoft Word verfasse.

Jeder Text ist dank der Cloud dann sofort auf jedem Gerät verfügbar und die komplette dafür nötige Software ist eben kostenlos.

Klar, das geht auch mit Microsoft Zeugs. Abe warum soll ich für Microsoft blechen und auf meinem Android Gerät irgendeine Microsoft Cloud nutzen oder auf meinem PC wenn ich das bei Google, sowieso kostenlos habe?

Google Docs funktioniert übrigens genauso komfortabel wie die Microsoft Word App für Android. Es gibt also keinen nennenswerten Grund für die kostenpflichtige Microsoft Lösung. Zumindest konnte ich keine spürbaren Unterschiede feststellen.

Und wie kürzlich schon gesagt ob ich meine Daten einer Cloud von Microsoft oder Google anvertraue macht für mich keinen Unterschied beide sind US-Unternehmen und welche schnüffel Folgen das haben kann wissen wir ja Punkt.

Noch eine wichtige Anmerkung: Google ist mir keineswegs sympathischer als Microsoft. Dieser Bericht hier ist lediglich als nüchterne technische Analyse zu verstehen. Ich sehe bei dem kostenpflichtigen Microsoft Zeugs einfach keinerlei Vorteil. Ganz besonders dann nicht, wenn auch mit mobilen Geräten der Smartphone/Phablet-Klasse getextet beziehungsweise diktiert wird.


(Dieser Text wurde mit der Google Doc App auf einem 6,4 Zoll Smartphone mit der Google Spracheingabe verfasst.)

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Cheval Michael Nickles

„Google Docs kostenlos und besser als Microsoft Word für Android“

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Mmm, also für eine "nüchterne technische Analyse" halte ich den Artikel für sehr voreingenommen.

So wird die Registrierung bei Microsoft als negativ bewertet (Dritter Absatz), aber im siebten Absatz dann darauf hingewiesen, wie praktisch es doch ist, die Dokumente in der Google Cloud zu speichern. Mir wäre neu, dass für eine Nutzung der Google Cloud keine Registrierung notwendig ist.

"Microsoft Zeugs" (da fehlt übrigens einmal ein "s" und einmal ein Apostroph im Artikel) ist ganz schön abwertend für jemanden, der offenbar nur kleine Texte schreibt und deshalb die Funktionen von Office Online gar nicht kennt oder kennen will.

Wenn die beiden Dienste nur unter dem Gesichtspunkt: Online speichern, Wörter schreiben, Preis verglichen werden, dann ist es kein Wunder, dass Google gewinnt. Um den Preisaufschlag von Office Online zu verstehen, müsste man mehr damit machen wollen.

Das muss man ja nicht, keiner ist dazu gezwungen, umfangreiche Diagramme in Excel oder tabellarische Analysen in Word zu bearbeiten. Doch sollte man am Anfang eines Tests deutlich machen, zu welcher Zielgruppe man gehört.

Beispielsweise: Ich schreibe öfters mal Texte in einfacher Formatierung und baue ein Bild ein. Das ist mein Anspruch. Und diese Kunden sind gar nicht die anvisierte Zielgruppe von Office Online. Steht übrigens in anderen Worten ganz groß auf office.com

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Michael Nickles Cheval

„Mmm, also für eine nüchterne technische Analyse halte ich den Artikel für sehr voreingenommen. So wird die Registrierung ...“

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So wird die Registrierung bei Microsoft als negativ bewertet (Dritter Absatz),

Microsoft lockt mit scheinbar kostenloser Dokumentenbearbeitung auch ohne Registrierung. Erst beim Versuch wieder zu bearbeiten erfährt man, dass das nur nach Zwangsregistrierung geht. Wer dies dann ablehnt verliert Arbeit (eingebundene Bilder). Solche Maschen lehne ich ab.

"Microsoft Zeugs" (da fehlt übrigens einmal ein "s" und einmal ein Apostroph im Artikel)

Danke für den Hinweis, Ich bin gerade zu faul um das zu korrigieren. :-)

Wenn die beiden Dienste nur unter dem Gesichtspunkt: Online speichern, Wörter schreiben, Preis verglichen werden, dann ist es kein Wunder, dass Google gewinnt.

Unter diesem Gesichtspunkt wurde hier nicht verglichen. Für sowas braucht man heute gar keine Textverarbeitung mehr, nimmt auf Smartphones einfach eine Notiz-App.

Doch sollte man am Anfang eines Tests deutlich machen, zu welcher Zielgruppe man gehört.

Wie aus der Überschrift des Beitrags zu entnehmen richtet er sich an Andoid-Nutzer die sich für Textverarbeitung auf ihrem mobilen Gerät interessieren. Eine Diskussion darüber wo Textverarbeitung exakt anfängt und aufhört macht gewiss wenig Sinn.

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mumpel1 Michael Nickles

„Microsoft lockt mit scheinbar kostenloser Dokumentenbearbeitung auch ohne Registrierung. Erst beim Versuch wieder zu ...“

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Hallo!

Solche Maschen lehne ich ab

Ich lehne die Wolkenwelt generell ab. Ich arbeite lieber offline, und mit dem vollwertigen Officepaket. Die Wolkenwelt lehne ich schon deshalb ab weil sie potentiell unsicher ist, und man immer auf eine Internetverbindung angewiesen ist.

Gruß, René

RibbonX-Workshop: http://www.rholtz-office.de/ribbonx/start
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Ulmer_Paulchen mumpel1

„Hallo! Ich lehne die Wolkenwelt generell ab. Ich arbeite lieber offline, und mit dem vollwertigen Officepaket. Die ...“

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Solche Maschen lehne ich ab

Ich lehne die Wolkenwelt auch ab, aber bei Android ist das nun mal "fast" nicht möglich, ohne "Tante Google".

Allerdings vertrau ich Google auch keinerlei private Korrespondenz an; es reicht ja schon was viele Aps für Datenschleudern sind. Für einen "DAU" ist es schlichtweg unmöglich, alles komplett zu durchschaun und seinen Telfon-Computer entsprechend zu konfigurieren.

Im Übrigen arbeite ich mittlerweile mehr mit Open-Office für Windows, als mit MS Office.

Selbst bei einigermaßen umfangreichen Texten und Tabellen komme ich damit gut  zu recht.

Und es ist für "Lau"!

Ich habe, angefangen bei der Lochkarte über sämtliche Dos und Windowsversionen, ausser Windows 10! alles auf meinen Rechnern gehabt. Bevor ich mir das antue werde ich wohl zu Linux-Systemen abwandern.

Es kommt erstens anders und zweitens als du denkst
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schoppes Ulmer_Paulchen

„Ich lehne die Wolkenwelt auch ab, aber bei Android ist das nun mal fast nicht möglich, ohne Tante Google . Allerdings ...“

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Hi,

Im Übrigen arbeite ich mittlerweile mehr mit Open-Office für Windows, als mit MS Office.

Na ja, mittlerweile ist OpenOffice längst Geschichte:

"2016 hat Dennis E. Hamilton, der Vorsitzende des OpenOffice Project Management Committees, öffentlich das Aus des Projekts diskutiert. An der Entwicklung beteiligten sich zu diesem Zeitpunkt nur noch sechs Entwickler, die kaum die Zeit aufbringen konnten, auch nur die Sicherheitslücken zu beheben, geschweige denn neue Features zu entwickeln oder regelmäßig neue Versionen zu veröffentlichen."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Apache_OpenOffice

Der einzig legitime Nachfolger des (ehemaligen) OpenOffice ist LibreOffice:
https://de.wikipedia.org/wiki/LibreOffice

Aus der Geschichte ... da gab es ja mal StarOffice ... it' s a long time ago ...   ;-)
https://de.wikipedia.org/wiki/StarOffice

Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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King-Heinz Cheval

„Mmm, also für eine nüchterne technische Analyse halte ich den Artikel für sehr voreingenommen. So wird die Registrierung ...“

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und einmal ein Apostroph

Nee, mein Lieber, da fehlt kein Apostroph - dann wäre es nämlich ein "Deppenapostroph"!

Kannst dich ja hier mal schlau machen, wo und wann Apostrophe gesetzt werden und wann nicht: http://www.deppenapostroph.info/

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: ‚Das ist technisch unmöglich!’“ (Sir Peter Ustinov)
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winnigorny1 King-Heinz

„Nee, mein Lieber, da fehlt kein Apostroph - dann wäre es nämlich ein Deppenapostroph ! Kannst dich ja hier mal schlau ...“

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Nee, mein Lieber, da fehlt kein Apostroph - dann wäre es nämlich ein "Deppenapostroph"!

ROFL!

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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King-Heinz Michael Nickles

„Google Docs kostenlos und besser als Microsoft Word für Android“

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Dieser Text wurde mit der Google Doc App auf einem 6,4 Zoll Smartphone mit der Google Spracheingabe verfasst.

Das sieht man an der "Rechtschreibfehlervielfalt" sowie an der fehlerhaften Interpunktion.... Zwinkernd

Ansonsten aber nicht schlecht, was die Spracheingabe heute schon leisten kann.

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: ‚Das ist technisch unmöglich!’“ (Sir Peter Ustinov)
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Michael Nickles King-Heinz

„Das sieht man an der Rechtschreibfehlervielfalt sowie an der fehlerhaften Interpunktion.... Ansonsten aber nicht schlecht, ...“

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Das sieht man an der "Rechtschreibfehlervielfalt" sowie an der fehlerhaften Interpunktion....

Richtig. Man muss die Texte nach dem Diktieren schon manuell nachbearbeiten und das ist auf einem verhältnismäßig kleinen Smartphone-Display natürlich mühsehlig, es wird leichter was übersehen. Die Interpunktion ist ein enormes Problem weil die Spracheingabe statt "." halt "punkt" hinschreibt, wenn man nicht sehr rasch nach dem letzten Wortbuchstaben "punkt" diktiert. Da gibt es noch viel Potential für Nachbesserung.

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King-Heinz Michael Nickles

„Richtig. Man muss die Texte nach dem Diktieren schon manuell nachbearbeiten und das ist auf einem verhältnismäßig ...“

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Ich hatte vor etlichen Jahren (war wohl noch unter XP oder möglicherweise auch schon unter Win98 - ist auf jeden Fall sehr lange her) mal dieses "Dragon naturally speaking" (hieß das so?) installiert, das konnte man direkt in die Tonne kloppen. Deshalb schrieb ich ja, dass ich erstaunlich finde, was diese Spracheingabe heute schon leisten kann. Ich bin beeindruckt! Lächelnd

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: ‚Das ist technisch unmöglich!’“ (Sir Peter Ustinov)
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Gordium King-Heinz

„Ich hatte vor etlichen Jahren war wohl noch unter XP oder möglicherweise auch schon unter Win98 - ist auf jeden Fall sehr ...“

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Nicht nur Du. Alles was über Texte auf Kindergartenniveau hinaus ging war dem Dragon schon zu heiß. Ich glaube, ich habe damit Stunden zugebracht, dass halbwegs zu konfigurieren - nur um am Ende trotzdem nur Textsalat zu haben. Immerhin sicherte das den Job meiner Sekretärin. :D

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elbbatz Gordium

„Nicht nur Du. Alles was über Texte auf Kindergartenniveau hinaus ging war dem Dragon schon zu heiß. Ich glaube, ich habe ...“

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Da staune ich aber. Ich nutze seit Jahren  "Dragon Naturally Speaking" Version 12 und habe damit Tausende von Seiten fast problemlos geschrieben. Klemmt es doch einmal, gibt es dragon-spracherkennung.forumprofi.de mit so hilfreichen Experten wie hier im Forum. Und wenn man sich ein bisschen einarbeitet, kann man viele Komfortfunktionen nutzen.

Windows 7, 64 Bit, Fujitsu, MS Office 2007
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mumpel1 elbbatz

„Da staune ich aber. Ich nutze seit Jahren Dragon Naturally Speaking Version 12 und habe damit Tausende von Seiten fast ...“

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Ich würde nie solche Sprachprogramme nutzen. Ich denke wenn ich etwas schreibe, und lasse mir Zeit dabei. Und denken und mir Zeit lassen kann ich nicht wenn ich spreche.

RibbonX-Workshop: http://www.rholtz-office.de/ribbonx/start
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elbbatz mumpel1

„Ich würde nie solche Sprachprogramme nutzen. Ich denke wenn ich etwas schreibe, und lasse mir Zeit dabei. Und denken und ...“

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Wie eng gedacht! Ich schreibe wohlüberlegte, teils schriftlich entworfene Texte blitzschnell ins Reine und genieße allen Komfort hinsichtlich Änderungen, Einschüben, Kürzungen.

Windows 7, 64 Bit, Fujitsu, MS Office 2007
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hatterchen1 mumpel1

„Ich würde nie solche Sprachprogramme nutzen. Ich denke wenn ich etwas schreibe, und lasse mir Zeit dabei. Und denken und ...“

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Und denken und mir Zeit lassen kann ich nicht wenn ich spreche.

Dafür habe ich zwei Hirnhälften, das geht simultan.
OK, hin und wieder gibt es dabei kleine Ungereimtheiten, weil das Denken schneller geht als das Sprechen.

Aber es gibt auch den umgekehrten Fall...Zwinkernd

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elbbatz hatterchen1

„Dafür habe ich zwei Hirnhälften, das geht simultan. OK, hin und wieder gibt es dabei kleine Ungereimtheiten, weil das ...“

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So ist es.

Windows 7, 64 Bit, Fujitsu, MS Office 2007
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PaoloP Michael Nickles

„Google Docs kostenlos und besser als Microsoft Word für Android“

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Ich finde den Beitrag gelungen.

Es geht Microsoft um Services und die das totale Szenario. Ich kann verstehen das Microsoft dieses Interessere hat und Interessen darf jeder haben - auch Lobbyisten. Nur gehört auch zu ihrer Verantwortung als Technology Vendor und Big Influencer auch die anderen die dem nicht folgen, nicht ganz zu verstossen. Man muss muss immer genauso weit nach vorne wie zurück blicken. Gates/Ballmer wussten das noch, Sadella nicht. #opa_redet_wieder_vom_krieg

(Ich bleibe dann lieber bei Office 2003 ohne Ribbons und verbiete ihm Interzugriff - der Powershell auch weil die Makro Malware das zum Download des Payloads haben will)

Jedes mal wenn jemand "Cloud" sagt, verliert ein Engel seine Flügel.
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