Hallo zusammen.
Habe jetzt seit zwei Monaten Ubuntu 7.10 auf meinem Laptop (Amilo M7400) laufen. Bin auch sehr zufrieden damit.
Nun habe ich ein nerviges und zwei kleinere Probleme.
Zuerst das Nervige:
Da ich für die Uni hin und wieder programmieren muss, brauchte ich eine (einfache) Programmierumgebung. Anjuta kannste aber inne Tonne kloppen - bzw ich komme partout nicht damit klar. (Anderes Thema)
Deswegen habe ich jetzt über Wine "Dev C++" installiert. Das läuft auch (Programmtext schreiben, kompilieren) wunderbar, nur beim Ausführen von den Programmen hakt es (die Programme würden unter Windows in der Eingabeaufforderung laufen).
Ich denke, dass es daran liegt, dass die "cmd.exe" bei wine nicht dabei ist. Habe sie deswegen von meinem XP-Rechner in das entsprechende Verzeichnis ("C:/Windows/system32") kopiert. Das Dumme ist nur, dass bei einem Doppelklick nichts passiert.
Wenn ich dagegen "wine cmd.exe" in der shell eingebe, klappt es. Dann habe ich die MS-Eingabeaufforderung in der Shell.
Gibt es da eine Möglichkeit, das zum laufen zu bekommen?
Nun zu den kleinen Problemen:
1. Im Akku-betrieb startet Ubuntu mit dem Governor "conservative", obwohl in der Laptop-mode.conf "BATT_CPU_GOVERNOR="powersafe"" steht.
Wenn ich ihn manuell umstelle, bleibt er auch bei "powersafe". Nur ist mir das bei jedem booten zu lästig.
2. Die Eingabegeräte zicken etwas. Vor allem im Akkubetrieb. Dann kann es vorkommen, dass die Tastatur mal "klemmt" (=Taste bleibt gedrückt, obwohl ich die Finger von der Tastatur habe) oder das Touchpad funktioniert für ca 5sek nicht.
Bin für jeden Vorschlag dankbar.
Mfg, Hühnerschregga
P.S: Bei unzureichenden Informationen bitte melden
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Entschuldigung, aber Linux als BS fahren und zum Programmieren ein Windows Tool mit Verenkungen installieren, ist fast schon ein Widerspruch in sich.
Es gibt doch unter Linux zig Entwicklungsumgebungen für C/C++ !
Wenn Anjuta nicht gefällt, ggf. eine andere wählen. Oder muss unbedingt Code für MS-Windows rauskommen
http://linuxmafia.com/faq/Devtools/ides.html
Ich würde als Amateur die QT Bibliothek von Trolltech empfehlen. QT ist ein Framework für C++ , mit dem man plattformunabhängige Programme schreiben kann.
Der QT Designer von Trolltech erinnert mich an den C++ Builder von Borland irgendwie.
Du kannst den ganzen Programmtext nach Windows kopieren , eine Visual Studio Projektdatei unter Linux erzeugen und den Programmcode unter Windows einfach nochmal neu übersetzen.
Wenn du QT nur privat nutzt ist diese Bibliothek kostenlos:
http://doc.trolltech.com/
Allerdings kann man die Programme die mit der Open Source Edition erstellt wurden nicht mit Visual Studio überstzen. Dafür gibt es einen kostenlosen Compiler für Windows von Trolltech.
http://www.qtforum.de/forum/
http://trolltech.com/downloads/
http://cartan.cas.suffolk.edu/moin/OopDocbook
Anstelle von wine würde ich VMware Workstation nutzen:
http://www.vmware.com/de/
Die Testversion ist voll lauffähig . Man braucht nur noch eine gültige Serial.
Die Serverversion ist kostenlos.
In wine laufen nur eine gegrenzte Anzahl an Windowsanwendungen.
wine versucht den Aufruf von den Windows APIs in System-Aufrufe und Funktionen aus den Toolkits von Linux umzusetzen.
Da Linux mehr oder weniger zum POSIX Standard von Unix und zur Single Unix Spezifikation kompatibel ist und Microsoft sich einen Dreck um die Kompatibilität zu Unix kümmert, funktioniert wine nur begrenzt.
Ich würde VMware als Testumgebung für Windowsprogramme unter Linux nutzen.
Danke für die Antworten.
Alles recht interessant, aber im Moment etwas zu viel des Guten ;)
@repi:
ich weiß, dass es nicht die feine Englische ist, eine Windows-Programmierumgebung für Linux zu erzwingen, aber Dev-C++ gefällt mir eben von der Handhabung her und ich habe jetzte keine Lust, da ewig rumzusuchen oder zu probieren.
Aber danke für den Link - zur Not werde ich mich da mal durchwühlen.
von Dev-C++ gibt es auch den Sourcecode - allerdings in Delphi, was mir jetzt grad mal gar nicht hilft - oder?
Von daher wäre es schon schön, wenn das so laufen würde, wie ich mir das denke/hoffe.
Die Programme, dich ich schreiben muss, sind nicht zwingend als Windows-anwendung von nöten. Es muss nur C sein und im shell/eingabeaufforderung laufen.
Ich weiß, ich bin etwas wählerisch, was IDEs angeht, aber ich bin Visual Studio verwöhnt/verzogen. Ich habe keine Lust nur fürs kompilieren ewig zu suchen und dann noch nichtmal eine vernünftige Fehlerausgabe zu bekommen, wenns nicht läuft (wie bei Anjuta).
Mfg, Hühnerschregga
Wie wär's mit Eclipse als Programmierumgebung?
Wegen den ACPI-Problemen: Warte da mal noch zwei Wochen ab, bis Ubuntu 8.04 draussen ist. Womöglich beheben sich die Probleme da von alleine.
@the_mic:
Eclipse probiere ich mal aus - auch wenn es auf den ersten Blick recht kompliziert wirkt. Mal sehen, was dabei rauskommt.
Zu dem ACPI-Problem:
Ich hatte heute mittag im Akkubetrieb einen Totalausfall der Tastatur gehabt.Da ging gar nix mehr. Nur die [Fn]+ irgendwas funktionierten. Der Rest tot. Das Touchpad lief noch.
Aber ich musste neustarten, damit ich wieder normal arbeiten konnte.
Mfg, Hühnerschregga
Versuch mal ACPI und/oder den APIC über Kernelparameter zu deaktivieren. Wie das geht, wird vermutlich im Ubuntu-Wiki ziemlich deutlich erklärt. Womöglich behebt dies das Problem.
Danke für den Tip.
Werde ich nachher mal probieren. Aber kille ich damit nicht alle Stromsparmaßnahmen?
Mfg, Hühnerschregga
Ausprobieren :-) Du wirst es ja feststellen. Aber wichtiger als minimaler Stromverbrauch ist ja erstmal, dass die Eingabe perfekt läuft. Anschliessend kann man ja immer noch "feintunen".
@all
habe die nächsten Tage keine Zeit zu frickeln, da ich über das Wochenende weg bin. Werde mir bei Zeiten eure Tips zu Gemüte führen und evtl (aus)probieren. :)
Bei Problemen melde ich mich nochmal.
Danke für die Antworten und ein schönes Wochenende.
Mfg, Hühnerschregga
Ok - ich konnte es nicht sein lassen.
Habe mich heute Abend nochmal ein bischen mit dem Programmieren beschäftigt, und bin (nach einem Tip) auf "Codeblocks" gestoßen.
Gefällt mir bis jetzt am besten, nur kann ich leider keine Programme starten, da immer
"
sh: syntax error: word unexpected (expected "(")
"
kommt.
Nach einer kurzen Recherche scheint es irgendwas mit dem Terminal-Emulator "xterm" zu tun zu haben. Glaube ich jedenfalls, da Codeblocks den mit "xterm -T #TITEL -e" aufruft, um Terminal-Anwendungen zu starten (die ich gerade probiert habe).
Werde dann nach dem WE weiterfrickeln.
Ideen sind willkommen.
Mfg, Hühnerschregga
Hallo nochmal
Habe gestern (oder wars vorgestern?) auf 8.04 aktualisiert.
Die Hänger der Eingabe sind glaub ich immer noch da Mal sehen.
Aber zum Programmieren habe ich nun endlich was gefunden: Codeblocks.
Die Fehlermeldung hatte sich erledigt, nachdem ich nach mehrstündiger Recherche rausgefunden habe, dass es schlicht und ergreifenend am Ordnernamen lag, wo mein Code drin gespeichert war.
Er hieß test(Codeblocks) und sh oder wasauchimmer hat diese Klammer irgendwie gestört. Hmpf.
Nochmal danke für eure Hilfe und bis zum nächsten mal ;)
Mfg, Hühnerschregga
