Ein Iso einer CD Rom von Konsole aus auf die Festplatte.
Ist dies zuverlässig oder sollte man es eher lassen.
Mit dd kann man Festplatten kopieren , aber Iso ist etwas Anderes?
Einem Arbeistkollegen habe ich -- auf eigenem Wunsch ein Debian ,
weitgehend nur mit Textkonsole installiert . Was mit brennen zu tun hat
ist drauf aber kein k3b natürlich.
Kde wird erst später nachinstalliert . Zum lernen für einen im Sommer
beginnenden Linuxkurs.
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Mit dd kannst du von einer file in eine andere file kopieren.
Da unter Linux auch Geräte als File angesprochen werden, klappt das ebenfalls mit Festplatten, CD-ROM-Laufwerken...
Also:
dd if=/dev/cdrom/ of=/home/xdata/cdrom.iso
Anmerkung:
Da es ein 1:1-Abbild ist, ist das natürlich zuverlässig. Wenn du auf Nummer sicher gegen willst, kannst du von der CD und deinem iso-Image eine md5-Summe erstellen und diese vergleichen.
Du must noch die Blockgröße von 2048 Byte angeben.
dd if=/dev/cdrom/ of=/home/xdata/cdrom.iso bs=2048
Sonst bleibt die Struktur der CD-Rom nicht erhalten.
dd arbeitet ohne Fehlerkorrektur vom CD-Laufwerk, da es die Daten "roh" kopiert.
Das bedeutet das bei einem Lesefehler (Kratzer oder etwas Ähnlichem ) dd abbricht.
Danke für die Hinweise , der dd Befehl ist wohl in allen Unixartigen Systemen vorhanden.
Es ist sogar möglich eine BeOs Partiton zu übertragen, obwohl dd dieses Dateisystem garnicht
kennen kann.
Eine gewisse Vorsicht ist aber geboten , der Befehl kann auch ein " ganzes Xp " als Swap für Linux benutzen
wenn man nicht aufpaßt . Das aber ein fremdes Dateisystem übertragen werden kann -- einfach so , ist
schon eine gute Sache. Partitionmagic kann das nicht.
Der dd Befehl oder -Programm kopiert eben nicht über das Dateisystem.
dd kopiert die Daten sektorweise. Deshalb ist für dd das Dateisystem egal. Man muß nur die Sektorgröße vom Datenträger kennen:
Festplatte 512 Byte
Diskette 512 byte
CD Rom mit iso9960 Dateisystem 2048 Byte
Ein Dateisystem faßt dann die Sektoren logisch zusammen um Dateien abzuspeichern.
Ließ doch mal die manpage von dd
man dd
Danke , für dd gibt es auf LinuxWiki.org ein paar beispiele.
Der Linux Kurs des kollegen soll wohl anfänglich erstmal mit Suse 10 anfangen .
Trotzdem es nicht mehr so beliebt wie früher ist . einige können Suse nicht leiden.
Später sollen noch andere Linuxe und grundlegende Shellbefehle dazu kommen.
Das es solche Fortbildungen für Linux gibt , auch für Anfänger ist eine gute Sache
Zumindest ist es gut das es nicht nur Windowskurse meist nur mit Standardanwendungen gibt.
Ich hatte früher auch mal SUSE.
Die Konfiguration mit yast finde ich sehr umständlich.
Bei Debian ist die Konfiguration besser gemacht. Da werden mit Hilfe des Programmes debconf Fragen an den Benutzer gestellt und mit Hilfe dieser Antworten die Konfigurationsdateien automatisch erzeugt.
Mit "dpkg-reconfigure Paket" kann man die Konfiguration jederzeit wiederholen.
Man kann aber auch direkt die Konfigurationsdateien mit einem Editor bearbeiten.
Yast hat sich nun aber auch verbessert. Wobei das Frage -Antwortspiel mich stark an Assistenten erinnert, und wohl eher was für den unbedarften Benutzer ist ! ?
Es soll ja nicht so sein das man jede Konfigurationsdatei mit dem Editor erstellen muß.
Ein wenig Komfort ist schon erwünscht.
Die richtigen Programmierer sagen das ein Unixprogramm immer nur eine bestimmte Aufgabe erfüllen soll und mit anderen Programmen zusammnenarbeiten soll.
Dadurch werden die Programme nicht so groß, sind schnell fehlerfrei programmiert und können relativ leicht erweitert werden.
Das ist so eine Art Philosophie bei Unix.
Deshalb wird Unix auch von so vielen kleinen Konfigurationswerkzeugen (in der Konsole) konfiguriert.
Das debconf Programm ist nicht so groß und die Konfiguration von Debian ist immer noch sehr flexibel.
Ubuntu baut auf Debian auf. Der Vorteil von Ubuntu gegenüber Debian ist das ein Anfänger einen relativ aufgeräumten Desktop automatisch installiert bekommt.
Ich glaube aber nicht das eine Konfiguration wie bei Windows mit der Systemsteuerung wirklich einfacher ist.
Deshalb wird wahrscheinlich auch Ubuntu nicht so "intuitiv" konfigurierbar sein wie Windows.
Ubuntu müßte dann ein eigenes Betriebsystem programmieren und nicht auf Debian aufbauen, wenn so eine menügeführte Konfiguration wie bei Windows erwünscht ist.
Hallo Karsten,ich muß deine Meinung in Bezug auf Debian im Desktopbereich bestätigen.
Im Desktopbereich ist Debian nicht so schwer wie oft behauptet.
Die Methode mit dem Businescardimage ein minimales Linux zu laden und dann erst xorg , Kde... ist
recht schnell und auch flexiebel.
Dieser Text ist auf einem Rechner mit einem alten Windows und jetzt auch Debian.
Die win386.swp läßt sich mit mc als Swapfile nutzen.
Leider kommt nun eine Meldung wegen fehlender newline in der fstab.
Das einzige was einen Neuling noch unsicher machen könnte , man Muß einen Spiegelserver
wählen und dies sind recht viele.
Sogar das kleine abiword ist in den Repositorys.
