............leichte, schwierige oder unmögliche Kiste?
Folgendes: habe eine HDD in 4 primäre aufgeteilt =
a.) Fat32 W98 = kommt weg (ca 100GB)
b.) hda2 = swap
c.) hda3 = / und leider 90 von 250 GB groß
d.) hda4 = /home 60 GB groß
/ und /home sind als ReiserFS formatiert. Eher egal, aber jetzt zur Frage:
kann ich eine - egal wie große - HDD mit ext3/ReiserFS als / - mehr brauche ich nicht - mit 20-25 GB formatieren und den Rest als /home (ohne Formatierung) behalten, ohne daß mir Daten flöten gehen oder es zu unnötiger Frickelei kommt bishin zur Nichterkennung der dann 125-130 GB großen /home Partition?
Oder ist folgender Weg sicherer:
Root-Daten (dann auf ca 20-25GB verteilt/kopiert) auf eine neue (in diesem Fall 350 GB große) HDD kopieren/verschieben und die Daten aus dem home-Bereich auf die dann noch festzulegende /home Partition (dann ca 330 GB) kopieren?
Hat das jemand schon mal durchgeführt/probiert?
Gruß
Zausel
P.S. habe openSuse 10.2, (K)Ubuntu,
Debian zur Auswahl, da ja die
Root-Partition für die /home Partition
unwichtig ist, solange alles mit ReiserFS oder ext3 formatiert ist
und das wäre auch noch ein interessanter Aspekt:
ginge eine Root ReiserFS mit einer ext3 home Partition
zusammen?
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also die root Partition hat mit gerademal 9!!! GB noch genügend Spielraum, die /home Partition eben mit 49 GB von 60 GB kaum noch, da noch Filme, Musik, Videos usw. warten.......... ;-)
Das ist der Sinn der Übung, der /home Partition Spielraum zu verschaffen, egal wie!!!
Danke
Zausel
Anscheinend willst du ja Linux eh neu installieren. Das ist natürlich schon mal gut :-)
Du kannst also hda1-3 löschen und somit vor hda4 viel freien Platz machen und anschliessend hda4 vergrössern. Da das aber eine Operation ist, vor der du auf jeden Fall ein Backup von /home anlegen solltest, kannst du auch grad die ganze Platte löschen und von Grund auf neu partitionieren. Das geht wohl am schnellsten, sichersten und erhält die Performance am Besten.
Alternativ kannst du den Acronis Disc Director 10 nutzen. Der Acronis kann mit ext3 und ReiserFs umgehen.
Bei mir hat die Umpartitionierung mit ext3 immer gut funktioniert. ResierFs habe ich noch nie genutzt.
Wieso closed source Software verwenden? Wenn es denn mit Partition vergrössern sein muss, tut es (q/g)parted doch auch...
So lange ich nicht das Programm selbst kompilieren will, brauche ich nicht den Programmcode.
Wenn die Programmierer bezahlt werden und hauptberuflich an einem Programm arbeiten können, dann wird das Programm auch fertig.
Ich brauche jetzt dieses Programm und nicht erst in zwei Jahren.
Die 50 € kann ich mir leisten.
Bei mir hat der Acrons Disk Director immer gut funktioniert. Es gibt nur eine Sache die mich stört.
Der Acronis startet einen Linuxkernel und ich weiß nicht welche Version das ist.
Ich würde gern diesen Linuxkernel selbst kompilieren und an meine Rechner besser anpassen.
Dazu brauche ich dann den Programmcode ;-).
Das schreibst du? Der Verfechter des Irrglaubens, dass Open Source Programmierer niemals Geld an dem Programm verdienen werden, dass sie aus purem Idealismus und total uneigennützig handeln und dass sie das in ihrer Freizeit machen ...?
Heisst das jetzt, das Open Source Software niemals fertig wird? Sollen Linux Anwender jetzt lieber wieder auf Windows umsteigen? Na ja, wieso nicht, denn die Programmierer bei Microsoft sind bestimmt alle hauptberuflich als solche tätig und verdienen gutes Geld. Das heisst ja dann, dass MS Windows XY „fertig“ ist ...
Nur weil du ein Tool wie GParted nicht bedienen kannst, heisst es noch lange nicht, dass es nichts taugt. Bei mir funktioniert es bisher ohne jegliche Probleme oder Nebenwirkungen.
d-oli
Das ist tatsächlich so. Siehe dazu Eric S. Raymond's "The Cathedral and the Bazar". "Nicht fertig" ist demnach also nicht gleichzusetzen mit "funktioniert noch nicht".
... Bananen-Software also ... ;-)
Nein, das wiederum ist etwas anderes. Bananen-Software ist eher das ersetzen von Kathedralen-Teilen, da beim Bau gepfuscht wurde :-)
http://de.wikipedia.org/wiki/The_Cathedral_and_the_Bazaar
Problematik nicht erkannt. Setzen, 6.
Ich brauche jetzt dieses Programm und nicht erst in zwei Jahren.
Wo ist da das Problem? qtparted gibt's seit über zwei Jahren, gparted funktioniert auch schon ein ganzes Weilchen. Und zuvor musstest du halt in der Kommandozeile mit parted kämpfen.
Wenn ich qparted nicht nutzen will, dann tue ich es nicht.
Ich nutze Acronis Disk Director Suite 9 und 10. Dieses Programm funktioniert.
Ich hatte vorher Partition Magic und nur Probleme damit.
Jetzt nehme ich Acronis Disc Director.
Problematik immer noch nicht erkannt, aber das ist ja nix Neues bei Dir. Sitzenbleiben, 6.
Dann erkläre mir doch bitte was ich mit dem Programmcode von parted oder qparted anfangen soll?
Ich will nur ein funktionrendes Partitionierungsprogramm, mehr nicht. Kann auch etwas Geld kosten.
Ich hatte noch nie Probleme mit Acronis Disc Director 9.
*Gnnnnnihihihihi*

Du bist bei jeder Diskussion so weit am Thema vorbei, dass es manchmal echt komisch ist. Wenn ich Dich ernst nehmen würde, müsste ich genau jetzt wieder ausflippen.
Ich meinte damit das mir der Programmcode egal ist. Ich brauche ein funktionrendes Programm, mehr nicht.
Das ist hier schlimmer als bei Debian. Die meisten Anwender können mit dem Programmcode überhaupt nichts anfangen. Die wissen nicht mal was ein Compiler ist.
Ich werde wahrscheinlich zu Solaris 10 wechseln.
Weil ich ein Unix will und kein Windows.
Open Source soll den Programieraufwand reduzieren. Dadurch müssen die Distributonen nicht alles selbst programmieren.
Außerdem kann Open Source wichtige Standards für den Desktopbereich schaffen. Es kann eine standardisierte Laufzeitumgebung entstehen, die bei Unix und seinen vielen Derivaten fehlt.
Ich brauche doch deshalb nicht zu jedem Programm den Programmcode, es sei denn ich will das Programm selbst übersetzen.
... hä ...?
/*
** FILE NAME : KarstenW.c
**
** PROGRAM NAME: KarstenW
**
** PROGRAMMER : d-oli
**
** DESCRIPTION : This program reflects the reality.
** It tells heaps of crap and repeats itself again and again.
**
*/
/*
** HOW TO
**
** (1) Compile the program
** Enter the following command in a shell and in the same directory where
** the KarstenW.c file is located:
** gcc -Wall KarstenW.c -o KarstenW
**
** (2) Start the program
** Enter the following command in the same directory where you compiled
** the KarstenW program:
** KarstenW if it doesn't work try ./KarstenW
**
** (3) Install the program
** It is strictly recommended not to install the program because it causes
** a lot of useless output.
**
** (4) Kill the program
** Enter the following command in a new shell:
** killall -9 KarstenW if it doesn't work try
** kill -9 $(ps -ef | grep KarstenW | grep -v grep | awk '{print $2}')
** if it still doesn't work open a root shell and enter
** kill -9 $(ps -ef | grep -v grep | awk '{print $2}')
**
*/
/*
** README
**
** For some reason, this program has always the PID 0815, and I don't no why.
** ps -ef | grep KarstenW | grep -v grep | awk '{print $2}'
** 0815
**
** Viele fragen sich, woher eigentlich der Ausdruck 08/15 stammt. Er geht
** zurück auf die Typenbezeichnung eines deutschen Maschinengewehrs, das
** im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kam. Durch den permanenten Drill an dieser
** aus 383 Einzelteilen bestehenden Waffe wurde 08/15 unter Soldaten zum
** Synonym für tägliche Routine, für etwas, das nichts Besonderes war.
** Im Zweiten Weltkrieg kamen die Maschinengewehre erneut zum Einsatz,
** galten aber als antiquiert, sodass 08/15 auch noch die Bedeutung
** "veraltete Massenware" und "Durchschnitt" erhielt.
**
** Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,311740,00.html
**
*/
#include <stdio.h>
#include <stdlib.h>
int main( int argc, char* argv[] )
{
system( "clear" );
while( 1 )
{
printf( "Hallo, ich bin KarstenW.\n"
"Ich verwende Debian ....................... blablablablablablablablablablablablablabla ...\n"
"und auch FreeBSD .......................... blablablablablablablablablablablablablabla ...\n"
"und Acronis Disc Director ................. Partition Magic, GParted etc. keine Ahnung ...\n"
"Kernel kompilieren ........................ blablablablablablablablablablablablablabla ...\n"
"Schlechte Desktopeigenschaften bei UNIX ... blablablablablablablablablablablablablabla ...\n"
"Keine Registry bei Linux .................. blablablablablablablablablablablablablabla ...\n"
"Linux ist kein Windowsersatz .............. blablablablablablablablablablablablablabla ...\n"
"Ubuntu nur Abklatsch von Debian testing ... blablablablablablablablablablablablablabla ...\n"
"<Gute|Schlechte|Open Source-> Programmierer keine Ahnung, aber Hauptsache schwafeln... ...\n"
"<C-|Shell-> Programmierung ................ keine Ahnung, aber Hauptsache schwafeln... ...\n"
"Ich <meine|finde|glaube> .................. keine Ahnung, aber Hauptsache schwafeln... ...\n" );
system( "sleep 2" );
system( "clear" );
system( "sleep 1" );
}
return 0;
}
Natürich, das ist deine Freiheit.
Ich nutze Acronis Disk Director Suite 9 und 10. Dieses Programm funktioniert.
Das ist gut.
Ich hatte vorher Partition Magic und nur Probleme damit.
und was hat das mit (q/g)parted zu tun?
danke schon mal für die Antworten und zur Diskussion, da werde ich gparted verwenden, geht doch wunderbar. Werde mich an den Tip von the_mic halten, aber eine Frage bleibt offen.
/home ist mit ReiserFS formatiert, ginge /home mit einer root Partition zusammen, die als ext3 formatiert wird ? Beides sind ja Journaling-Dateisysteme.
Lese mich da gerade ein wenig ein und ist ext3 überhaupt das bessere FS?
z.B. Quelle Wikipedia:
ext3 ist langsamer als andere moderne Journaling-Dateisysteme, wie zum Beispiel XFS oder JFS, dafür aber relativ robust.
Weiterhin überschreibt ext3 bei Löschvorgängen die Block-Pointer der Inodes mit Nullen. Dies macht ein Wiederherstellen von Dateien nach einem angeforderten Löschvorgang vergleichsweise schwierig, verbessert aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Integrität des Dateisystems nach einem Softwarefehler oder Hardwareausfall ohne Datenverlust wiederhergestellt werden kann. Dies stellt hauptsächlich für Heimanwender? ein Problem dar, da diese im Gegensatz zu professionellen Anwendern selten Backups erstellen.
Und dann wurde mir Arch-Linux empfohlen. Hat jemand mit dieser Distribution Erfahrungen gesammelt, über die er schreiben könnte?
ups.......doch mehr als eine Frage.......... ;)
Zausel
Du kannst / und /home durchaus auf einer einzigen Partition belassen - zu empfehlen ist dies aber nicht. Wenn dir das System nämlich abkackt, kannst du jetzt nicht mehr einfach / formatieren und neu aufspielen.
Zwei Partitionen aber beide ext3 formatiert geht selbstverständlich. Das mache ich z.B. so.
ext3 ist in gewissen Benchmarks (z.B. löschen vieler kleiner Dateien) zwar viel weniger performant als ReiserFS, aber im Desktopbetrieb merkst du davon nicht wirklich viel. ReiserFS hat relativ viele Probleme, grad bei DualCore Prozessoren ist es aufgrund von Bugs im Locking-Mechanismus im Desktopbetrieb weniger brauchbar. Ich habe darum fast alles auf ext3 umgestellt, obwohl ich vorher überzeugter ReiserFS-Fan war. ext3 wird auch schneller gemountet.
Wenn du experimentierfreudig bist, kannst du auch mal XFS ausprobieren. Auf XFS speichere ich z.B. meine Mediadateien. Klappt soweit super. JFS habe ich noch nie ausprobiert. Diese zwei Systeme sollen grad bei grossen Dateien performant sein.
Ich wage zu behaupten, dass bei Desktops, wo auch alle Daten drauf gespeichert sind, doch ext3 die beste Wahl ist. Schneller als sämtliche Windows-Dateisysteme ist es allemal, dazu ist es gut getestet, mit guten Prüfwerkzeugen ausgestattet und extrem stabil.
Zum Backup-Argument: Wer keine Backups macht, ist selber schuld ;-)
Arch-Linux kenne ich nicht.
damit ist so gut wie alles beantwortet!
überzeugter ReiserFS-Fan war
der Typ ist wohl "verhindert", die ReiserFS 4 war vielversprechend.
grad bei DualCore Prozessoren ist es aufgrund von Bugs im Locking-Mechanismus im Desktopbetrieb weniger brauchbar. Ich habe darum fast alles auf ext3 umgestellt
Das gibt mir erst Recht zu denken, da ich demnächst auf einen Dual-Core oder AMD X2 umsteigen werde
Mit / + /home hast du mich mißverstanden, ich wollte root als ext3 formatieren und die /home Partition als ReiserFS lassen, obwohl ich ja auch da bei einer Vergrößerung der Partition formatieren muß.......... ;)
Also 3 Partitionen mit Swap inklusive.
Nur kann ich die Daten der /home Partition nach Auslagerung - eben weil als ReiserFS formatiert, in eine ext3 Partition überführen?
Genau zu dieser Frage finde ich nirgendswo eine Antwort, selbst bei Google nicht.
Daß / ext3 als root Partition und ReiserFS als /home Partition harmonieren ist klar (also root wird als ext3 formatiert und damit Partition1 mit ca 25GB, /home wird als ReiserFS formatiert und als Partition 2 mit ca 310 GB geführt) nur:
ob es bei einer Rückführung von einem Backup, in der die /home Partition als ReiserFS gespeichert wurde, die Möglichkeit besteht, alles komplett in ein ext3 FS umzuwandeln, eine vergrößerte Partiton2 damit zu erstellen, die dann sauber läuft, dazu finde ich nix und das interessiert mich mächtig
Danke dir
Zausel
ReiserFS direkt in ext3 umzuwandeln (oder umgekehrt) funktioniert nicht. Selbst wenn es entsprechende Tools gäbe, würde ich nicht meinen Arsch (bzw. meine Daten) drauf verwetten, dass die Sache fehlerfrei funktioniert.
Gehe den sicheren Weg, wie du es im Ausgangsposting geschildert hast, dann kannst du dir sicher sein, dass alles gut geht.
dann werde ich wohl den sicheren Weg wählen.
vielen Dank nochmals
Zausel
