Unter Ubuntu wollte ich mir mal qtparted anschauen, weil es PartitionMagic ähnlich sein soll. Nun hab ich aus versehen wohl über hide eine Partition angelegt, die ich nicht mehr mit qtparted 0.4.4 weg bekomme. Ich habe zwei Festpatten hda mit XP und hdb mit Ubuntu.
Nun zeigt mir qtparted unter hda immer folgendes an:
01 /dev/hda1 fat32 37,24 GB 31,51GB 0,03MB 37,24GB Datentr2
02 /dev/hda-1 free 0,03MB N/A 37,24GB 37,24GB
03 /dev/hda2 fat32 Aktiv 9,77GB 4,33GB 37,24GB 47,01 Datentr1
04 /dev/hda3 extended 64,80GB N/A 47,01GB 111,81GB
05 /dev/hda5 fat32 15,83GB 4,89GB 47,01GB 62,85GB
06 /dev/hda6 xfs 48,97GB 22,09GB 62,82GB 111,81GB
Ich würde nun gerne wieder die Nummer 01 und 02 wieder zusammen zu Nr 01 also die /dev/hda-1 free weghaben. Sie wird mir unter Nautilus als hda7 mit 37GB angezeigt.
Kann mir jemand helfen? Unter der hda-1 free werden von qparted nur die Möglichkeiten Eigenschaften und Erstellen angezeigt, wobei bei Erstellen keine Einflussnahme erfolgen kann. Ich hab schon versucht unter XP (hda1 als LW E:)in NTFS umzuwandeln und dann wieder in fat32. Aber auch hier bleibt die hda-1 free immer unter Linux bestehen.Dagegen erscheint die hda-1 free unter Gparted garnicht sondern lediglich hda1.
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Naja, ich seh schon. Wird mir wohl nichts anderes als eine Formatierung übrigbleiben. Der Preis für die Unvorsichtigkeit. Hätte nur mal gern gewusst. was dieses
dev/hda-1 free
zu bedeuten hat.
Hmmm, vermutlich liegt an der Stelle keine Partition, d.h. es ist unpartitionierter, freier Speicherplatz. Was zeigt denn z.B. cfdisk an?
Hallo,
cfdisk zeigt unter hda an:
hda1 Primäre W95 FAT 32 (LBA) 39383,09
Primäre Freier Bereich 0,04*
Nur wie bekomme ich den freien Bereich wieder in hda1 und diese 0,03 unter 01 weg?
Ich hab noch nie mit qtparted gearbeitet, keine Ahnung, ob das FAT-Partitionen vergrössern kann. Wenn du Pech hast, musst du die Partition löschen und neu anlegen :-/
Aber ansonsten: 0.03MB sind 30KB... Das ist nur eine kosmetische Angelegenheit.
ja, qtparted kann FAT-Partitionen vergrößern.
Hmm,
zumindest ärgerlich. Gparted sagt mir, nach dem der freie Bereich als unbekannt endeckt wird wohl zu Recht fat32 braucht mindestens 256 MB. Da sitzt ich nun auf meinen 30 kb. Ich dachte nur, irgendwie hatte ich das auch auch der hda1 runterbekommen, dh, wenn ich den freien Bereich vergrößern könnte, dann die freien bereiche Zusammenlegen und in fat32.. Aber geht das mit den Zusammenlgungen freier Bereiche? Und was mach ich bzw. geht das überhaupt, weil die 0,03 ja vom Anfang des Bereichs der hda1 sind. Kleinvieh macht auch Mist. Naja, zur not formatieren, Strafe muss sein.
also ich meine zu wissen, dass qparted auch das Zusammenlegen beherrscht. Ich will es jedoch nicht behaupten und noch weniger meinen Kopf hinhalten, wenn es nicht klappt ;-)
Sichere auf jeden Fall mal alles auf der Platte, danach kannst du ja rumexperimentieren.
Also ich werd qtparted von meiner Festplatte verbannen. Mit Sicherheit wäre es mit gparted nicht passiert. Inzwischen habe ich hda1 neu formatiert. Aber die 0,03 am Anfang (siehe oben Nr. 01) habe ich nicht mehr wegbekommen, weder mit cfdisk, gparted, qtparted noch unter XP mit PartionMagic.
Du kannst mal fdisk von DOS probieren. Das war bei Windows ME mit dabei. Ich hatte mal Probleme mit Solaris 10 und da hat Partition Magic auch gestreikt.
Evetuell kann Acronis Disc Director noch helfen,
Partition magic erkennt nur ext3 Dateisysteme, Acronis kommt noch zusätzlich mit Reiser-Filesystem zurecht.
fdisk von einer Bootdiskette von Windows Me kam sogar mit dem Zeta-Filesystem von Solaris 10 zurecht und konnte einen neuen MBR auf die Festplatte schreiben.
PS: Evetuell hift Free DOS:
http://www.freedos.org/
Danke, werd es nochmal ausprobieren. Sind ja nur 30 kb, aber irgend wie ärgert einen das doch. Ist eben nicht ganz sauber. Boot-Disk von ME habe ich noch. Was mir die schon alles geholfen hat.
Du brauchst eigentlich nur alle Partitionen löschen und hinterher neue Partitionen anlegen.
Ich würde als Linux-Dateisystem ext3 bevorzugen, da Partition Magic und auch Acronis Disk Director mit ext3 gut zurechtkommen.
PS: ext3 hat auch ein Journal. Dadurch werden alle Inoden und Dateieigenschaften zwischen gespeichert, bevor die Daten auf der Festplatte geändert werden. Im Falle eines Stromausfalls oder anderer Defekte können anhand des Journals die Daten wahrscheinlich wieder repariert werden.
Es brauchen auch nur alle vorher geöffneten Dateien nach einem Fehlerfall überprüft werden. Dann geht die Überprüfung des Dateisystem auch schneller.
ext3 ist schon relativ alt und dadurch auch sehr fehlerfrei programmiert.
Danke für den Tip. Aber bei den Fat 32 handelt es sich um den Rest von XP (hda1=Win Daten zum Austausch;hda2=XP Betriebssystem). Aber Ubuntu läuft so gut, dass ich XP kaum noch bzw. ganz selten benutze. Selbst Homebanking mit Hibiscus macht Starmoney überflüssig. Hab mit fdisk hda1 gelöscht und erst mit gparted fat32 eingerichtet und anschließend nochmal mit PartitonMagic neu angelegt, weil PM es als ext2 auswies. War jedenfalls interessant, da nach dem löschen XP nicht mehr starten konnte. Angeblich war eine dll im Systemordner 32 beschädigt oder nicht vorhanden. Foren waren auch damit beschäftigt und einige haben XP sogar deshalb neu installiert. Tatsächlich lag es daran, dass XP die gelöschte Partition nicht erkennen konnte. Nach der Partionierung und Einrichtung als fat32 startete XP auch wieder ohne eine angebliche fehlende oder beschädigte dll. Aber qtparted weist immer noch als Beginn die 0,03 MB aus. Soll mir jetzt aber egal sein. Die ganze Festplatte von 120 GB neu zu Partitionieren beabsichtige ich im Moment noch nicht, da sind mir im Moment zu viele Daten darauf, die ich nicht alle sichern kann. PM weist auch bei Überprüfung der Partition hda1 bzw jetzt LW G auf geöffnete Daten hin und endet mit einer Fehlermeldung. Vielleicht krasch mal XP wieder ganz, dann ergibt sich die Möglichkeit die gesamte Festplatte neu zu Partionieren. Werde es im Hinterkopf behalten. Ich hatte nur gedacht, da ich es mit qtparted hinbekommen habe mit den 0,03MB sollte es mit qtparted auch wieder wegbekommen zu sein. Dem ist aber nicht so.
Diesen Fehler von Windows kenne ich auch noch von Windows 98. Windows erkennt nach einem Fehler in der Partitionstabelle die neu angelegten Windows-Partitionen nicht, die mit dem eigenen Partitionsprogramm erstellt wurden. Wenn in der Partitionstabelle ein Fehler enthalten ist., kann fdisk diesen Fehler nicht beseitigen.
fdisk kann aber Partitionen löschen. Danach muß man mit Partition Magic die Windows-Partitionen neu anlegen. Mir ist manchmal der MBR mit ganz alten Versionen von lilo kaputt gegangen. Ich konnte die Partitionen löschen, aber Windows hat die neu angelegten Windowspartitionen nicht mehr erkannt.
Microsoft sollte endlich mal ein besseres fdisk-Programm programmieren.
Partition Magic konnte diesen Fehler wieder beseitigen.
Leider kommt Partition Magic nur mit den Windowspartitionen und noch der Swap-Partition und ext2/3 Partitionen von Linux zurecht.
Mit Solaris 10 -Partitionen kommt Partition Magic auch nicht klar.
