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HILFE - SCSI-Brenner trotz EIDE-Rechner???

Anette / 3 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo Leute,
habe mir vor ein paar Tagen einen Yamaha 4261 (EIDI) gekauft, als Bulk-Gerät, d.h. es ist nichts dabei, nicht einmal eine Eigenschaftenliste des Brenners ( z.B. ob Flash-Bios oder Puffergröße) bzw. Einbauanleitung. Naja das nebenbei als Problem.
Gestern nun habe ich mit das "PC-Tuning"-Buch gekauft und muß zu meinem entsetzen solche Sätze lesen wie:
"Audio-CD: wenn du kein flotte SCSI-System hast, dann kannst du den 4fach-Brenner vergessen - der Buffer underrun wird gnadenlos zuschlagen." oder
"... von ATAPI-Brennern am besten die Finger läßt."
Da ich auch Audio-CD´s brennen will, aber auch wiederbeschreibar DatenCDs bin ich jetzt ziemlich unsicher, ob ich den EIDI-Brenner behalten soll. Entschieden habe ich mich dafür, weil ich halt alles auf EIDI habe (CD-ROM, Festplatte...) Zudem habe ich keinen SCSI-Controller und habe gehört, das der Einbau und die Konfiguration nicht so einfach ist. So ein Profi bin ich leider auch nicht, obwohl ich mich schon ein bischen auskenne.
Nun meine Frage:
Soll ich´s mit dem EIDI-Brenner probieren, wenn ja, wieviel MB-Festplatte sollte man für den Brenner einplanen und was gibt es noch zu beachten?
Oder soll ich auf SCSI gehen, wenn ja, welchen Controller empfehlt ihr und fkt. das dann auch mit dem EIDI-CD-Rom. Und an was muß ich dann noch alles denken, falls ich auf SCSI umsteige???
Frage über Fragen , aber ich weis echt nicht was ich tun soll. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen mit men EIDI-Yamaha 4261.
Bitte helft mir!!!! Bin für jeden Hinweis dankbar.
Antworten können gerne an meine mail gehen:
everytime@gmx.de
By Anette (Anette)

Antwort:
Ich würde es an deiner Stelle ruig erst mal mit dem Brenner probieren.
Sollten Probleme auftreten, dann kann man ja immer noch die Schreib-
geschwindigkeit zurücksetzen. Wenn man keine Massenproduktionen machen
will, reicht ein IDE-Brenner vollkommen aus.
Ich würde jedenfals nicht unnütz mein Geld in eine SCSI-Karte und den
entsprechenden Brenner investieren, wenn ich einen IDE-Brenner hätte;
glaub blos nicht, daß es bei einem SCSI-Brenner keinen Underrun gibt,
ich spreche aus Erfahrung.
(Christian)

Antwort:
Hallo Anette,
man muß nicht alles glauben was im Buch steht! Der YAMAHA-Brenner ist ein exzellentes Gerät mit 2 MB Cache!!!
Ich habe den YAMAHA 4416S KIT und habe noch nie einen Buffer underrun gehabt.
Somit darf der Datenstrom ca. 3 Sekunden aussetzten bis ein Buffer underrun auftritt und dieses sollte heutzutage nicht mehr auftreten.
Natürlich: Bei "On the Fly" kenn es schon vorkommen. Allerdings würde ich dann nicht gerade den YAMAHA-Brenner in verdacht ziehen, sondern Dein CD-ROM-LW. Es sollte mindestens doppelt bis dreifach so schnell sein, wie Dein Brenner brennen kann. Also 8-12Fach sollte es schon sein!
Ansonsten sind neue CD-ROM-LWs mit 36x nicht mehr so teuer...
Stefan...
(Stefan...)

Antwort:
Hallo Anette,
tausche nicht den Brenner, sondern lieber das Buch um. Ich habe den gleichen Brenner, ein Mitsumi 12-fach, eine 2.5 GB WD und einen, auf 200 MHZ getakteten Pentium. Ich brenne immer volle Pulle, ohne dass der Datenspeicher jemals ansatzweise leerlief. Selbst bei vielen kleinen Dateien, aber auch wav´s, die quer über die Festplatte verstreut lagen, gab es keinerlei Probleme. Die einzige Ungereimtheit die mir aufgefallen ist, findet sich darin, dass beim Schreiben von 2 Multisession Cds der Brenner gelegentlich Leseprobleme (z.B. beim Importieren von vielen kleinen Tracks) hatte. Der Lesekopf nudelte z.T. minutenlang hin und her, eher er die letzen Sessions erkannte, bzw. warf die CD anschliessend aus. Mögliche Ursache könnte die Tatsache sein, daß ich kleine Dateien um die 1 MB geschrieben hatte, bzw. 2 Marks Billig-Rohlinge benutzte.
Meine Firmware ist die 1.0 j. Auf der Downloadpage von Yamaha trägt die aktuelle Version die Endung q. Hierzu gibt es ein Win 95 Firmwareupload-Tool. Ich habe diesbezüglich eine Mail an Yamaha geschickt, ob die aktuelle Firmware O.K. und sinnvoll ist, bzw. beim Update das CD-ROM abgeklemmt werden muß (Anweisung beim Upload unter
DOS).
Ansonsten

Christian Anette

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Ich würde es an deiner Stelle ruig erst mal mit dem Brenner probieren.
Sollten Probleme auftreten, dann kann man ja immer noch die Schreib-
geschwindigkeit zurücksetzen. Wenn man keine Massenproduktionen machen
will, reicht ein IDE-Brenner vollkommen aus.
Ich würde jedenfals nicht unnütz mein Geld in eine SCSI-Karte und den
entsprechenden Brenner investieren, wenn ich einen IDE-Brenner hätte;
glaub blos nicht, daß es bei einem SCSI-Brenner keinen Underrun gibt,
ich spreche aus Erfahrung.
(Christian)

Stefan... Anette

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Hallo Anette,
man muß nicht alles glauben was im Buch steht! Der YAMAHA-Brenner ist ein exzellentes Gerät mit 2 MB Cache!!!
Ich habe den YAMAHA 4416S KIT und habe noch nie einen Buffer underrun gehabt.
Somit darf der Datenstrom ca. 3 Sekunden aussetzten bis ein Buffer underrun auftritt und dieses sollte heutzutage nicht mehr auftreten.
Natürlich: Bei "On the Fly" kenn es schon vorkommen. Allerdings würde ich dann nicht gerade den YAMAHA-Brenner in verdacht ziehen, sondern Dein CD-ROM-LW. Es sollte mindestens doppelt bis dreifach so schnell sein, wie Dein Brenner brennen kann. Also 8-12Fach sollte es schon sein!
Ansonsten sind neue CD-ROM-LWs mit 36x nicht mehr so teuer...
Stefan...
(Stefan...)

Torsten Anette

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Hallo Anette,
tausche nicht den Brenner, sondern lieber das Buch um. Ich habe den gleichen Brenner, ein Mitsumi 12-fach, eine 2.5 GB WD und einen, auf 200 MHZ getakteten Pentium. Ich brenne immer volle Pulle, ohne dass der Datenspeicher jemals ansatzweise leerlief. Selbst bei vielen kleinen Dateien, aber auch wav´s, die quer über die Festplatte verstreut lagen, gab es keinerlei Probleme. Die einzige Ungereimtheit die mir aufgefallen ist, findet sich darin, dass beim Schreiben von 2 Multisession Cds der Brenner gelegentlich Leseprobleme (z.B. beim Importieren von vielen kleinen Tracks) hatte. Der Lesekopf nudelte z.T. minutenlang hin und her, eher er die letzen Sessions erkannte, bzw. warf die CD anschliessend aus. Mögliche Ursache könnte die Tatsache sein, daß ich kleine Dateien um die 1 MB geschrieben hatte, bzw. 2 Marks Billig-Rohlinge benutzte.
Meine Firmware ist die 1.0 j. Auf der Downloadpage von Yamaha trägt die aktuelle Version die Endung q. Hierzu gibt es ein Win 95 Firmwareupload-Tool. Ich habe diesbezüglich eine Mail an Yamaha geschickt, ob die aktuelle Firmware O.K. und sinnvoll ist, bzw. beim Update das CD-ROM abgeklemmt werden muß (Anweisung beim Upload unter
DOS).
Ansonsten sehe ich keinen triftigen Grund, in einer EIDE Umgebung teilweise auf SCSI umzusteigen. Solange keine SCSI Platte und CD-ROM verwendet wird, müssen die Daten noch längere Umwege laufen, als in einem Voll-EIDE System. Brenner und CD-ROM hängen bei mir am 2 Controller, Brenner als Master.
Tschau
Torsten
(Torsten )